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Pressemitteilung BoxID: 374709 (MÜCKE STURM | COMPANY GmbH)
  • MÜCKE STURM | COMPANY GmbH
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Conversion Rate 2: Kunden mit Kaufabsicht im Visier

Studie zeigt: Mit der Analyse des Kaufabbruchverhaltens von kaufwilligen Kunden können selbst die umsatzstärksten Online-Shops ihren Umsatz noch steigern

(PresseBox) (München, ) Die Conversion Rate ist einer der bedeutendsten Erfolgsfaktoren im Online-Handel. Sie beschreibt das Verhältnis von Besuchern zu Käufern eines Online-Shops. In ihrer empirischen Studie "Shopmonitor Spezial Themenschwerpunkt Usability" haben das ECC Handel und Mücke, Sturm & Company unter anderem speziell das Abbruchverhalten von Onlinekunden mit Kaufabsicht untersucht - die Conversion Rate 2. Obwohl die Conversion Rate 2 der 20 umsatzstärksten Online-Shops mit 51,18 Prozent signifikant höher liegt als die allgemeine Conversion Rate mit cirka 4 Prozent, stellt sich die Frage, warum immer noch die Hälfte der Kunden den geplanten Kauf abbricht. "Selbst viele der umsatzstärksten Online-Shops operieren deutlich unter ihrem Potential und schneiden im Benchmarkvergleich mit bescheidenem Erfolg ab", so Achim Himmelreich, Partner bei Mücke, Sturm & Company. Die Münchner Managementberatung und das ECC Handel haben die treibenden Faktoren hinter dem Abbruchverhalten ermittelt.

Produktangebot und -präsentation bieten größtes Optimierungspotential

Um den Gesamtumsatz maximieren zu können, ist es für Online-Shops essentiell, die Kaufabbruchraten in allen Phasen des Kaufprozesses zu kennen und mit Hilfe geeigneter Maßnahmen zu minimieren. Da Kunden mit konkreter Kaufabsicht den meisten Umsatz generieren, sollten diese bei der Analyse im Fokus stehen. Besonders aufschlussreich ist die getrennte Betrachtung von Bestands- und potentiellen Kunden: Vor allem bei den potentiellen Kunden bleiben hohe Umsatzpotentiale unausgeschöpft. Mücke, Sturm & Company und das ECC Handel unterscheiden fünf Phasen des Kaufprozesses: der Besuch der Landing Page, das Produktangebot, die Registrierung, die Auswahl des Bezahlverfahren und die Eingabe der Zahlungsdaten.


Nach der eingehenden Analyse der Abbruchraten der 20 umsatzstärksten Online-Shops ergeben sich folgende Erkenntnisse:

1. Neukunden können mittels nutzerfreundlicher Landing Page gewonnen werden
2. Zwanghafte oder umständliche Registrierungsprozesse schrecken potentielle Kunden ab
3. Beim Produktangebot bzw. der Produktdarstellung besteht großer Handlungsbedarf
4. Bezahlverfahren werden als Kaufhürde für den Kunden unterschätzt und vernachlässigt

Die wichtigste Phase beim Onlineeinkauf ist eindeutig die der Produktauswahl. Fast ein Viertel aller Kunden bricht zu diesem Zeitpunkt den Kaufprozess ab. Produktpräsentation und -information sowie der Usability der Website sollten deshalb mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Für Unternehmen, welche mit geringem Aufwand ihren Umsatz in nur kurzer Zeit steigern möchten, bietet die Optimierung des Payment-Portfolios einen schnell umsetzbaren Ansatz. "Die Analyse verdeutlicht, dass Unternehmen in der Optimierung des Bezahlverfahren-Portfolios, Umsatzsteigerungspotential von cirka 11 Prozent haben. Damit könnten Online-Shops ihren Umsatz mit geringem Aufwand und in schneller Umsetzung steigern", macht Achim Himmelreich deutlich.

Der ECC-Shopmonitor und der ECC-Shopmonitor Spezial

Der ECC-Shopmonitor wird monatlich als Online-Befragung von 1.000 Teilnehmern - repräsentativ für deutsche Internetnutzer - im Alter ab 16 Jahren erhoben. Bewertet wird das Image anhand einer 5er Skala von "Sehr schlecht" bis "Sehr gut" mit "Weiß nicht"-Option. Die Auswahl der zwanzig zu bewertenden Shops erfolgt auf Basis des Rankings der umsatzstärksten deutschen Shopping-Portale und Online-Shops von iBusiness ('Shoppingportale und Onlineshops 2008/2009'). Darüber hinaus erfolgt vierteljährlich mit dem ECC-Shopmonitor Spezial eine vertiefende Erhebung innerhalb der gleichen Stichprobe. Hierbei werden verschiedene Themengebiete aufgegriffen und untersucht, ob diese Einfluss auf das Imageempfinden der Online-Kunden nehmen. Ausführliche Informationen unter: www.ecc-shopmonitor.de

Das E-Commerce-Center Handel (ECC Handel)

Seit 1999 informiert das am Institut für Handelsforschung angesiedelte ECC Handel fundiert und neutral über den Online-Handel. Individuelle Fragen zum E-Commerce von Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Institutionen beantwortet das ECC Handel im Rahmen von Auftragsprojekten. Zahlreiche Aspekte des E-Commerce werden zudem in eigenen Studien untersucht.

www.ecc-handel.de

MÜCKE STURM | COMPANY GmbH

Mücke, Sturm & Company wurde 2002 von Michael Mücke und Patrick Sturm als partnergeführtes Beratungsunternehmen mit Unternehmenssitz in München gegründet und zählt im deutschsprachigen Raum mit derzeit über 50 Mitarbeitern und hohen zweistelligen Wachstumsraten zu den führenden Managementberatungen der TIME-Branche (Telekommunikation, Informationstechnologie, Medien und Entertainment). Zu ihren Klienten gehören die größten Unternehmen dieser Industriesektoren. Zunehmend bringt MS&C ihre Expertise und Kompetenz auch in anderen Branchen erfolgreich ein.

MS&C begleitet ihre Klienten von der Strategieentwicklung bis zur Umsetzung und bietet neben innovativen Konzepten auch messbaren Erfolg.

www.muecke-sturm.de