DMEA-Nachwuchspreis ehrt junge Wissenschaftler der Healthcare-IT

(PresseBox) ( Berlin, )
Mit Themen rund um Künstliche Intelligenz, Machine Learning sowie Gesundheits-Plattformen begeisterten die Finalisten des DMEA-Nachwuchspreises die Jury.

Der Nachwuchspreis der Digital-Health-Branche wurde an die drei besten Bachelor- und Masterarbeiten aus den Fachbereichen Medizininformatik und Gesundheitsmanagement verliehen. Eine fünfköpfige Experten-Jury vergab die mit insgesamt 6.500 Euro dotierten Preise an Absolventinnen und Absolventen aus Deutschland und der Schweiz. Zusätzlich erhielten alle zehn Finalisten die Möglichkeit, ein Paper zu ihren Arbeiten in der Zeitschrift Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (MIBE) zu veröffentlichen.

Die Auszeichnung für die beste Masterarbeit ging an Arne Peine von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der mit seinem Thema „Anwendung von künstlicher Intelligenz und Machine Learning in der Medizin“ überzeugte. Den zweiten Platz belegte Stephan Niewöhner von der Universität Münster mit dem Thema „Conception and Implementation of a Novel Mobile System for the Assesment of Movement Disorders“. Platz 3 ging an Philipp Unberath, ebenfalls von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der mit dem Thema „cBioPortal als Plattform für die translationale Forschung“ die Jury überzeugte.

Bei den Bachelorarbeiten gewannen Tanja Nedovic und Nesljihan Umeri-Sali von der Berner Fachhochschule mit einer Arbeit zum Thema „Mobiles Medikamentenmanagement“. Die zweitplatzierte Tanja Eichner von der Universität Heidelberg/ Hochschule Heilbronn, präsentierte ihre Arbeit mit dem Titel „Generative Adversarial Networks for Automated Hippocampus Segmentation“. Borislav Degenkolb, ebenfalls von der Universität Heidelberg/ Hochschule Heilbronn, belegte den dritten Platz mit seiner Arbeit zum Thema „Myopie-Erkennung mithilfe des Landholt-Sehtests unter Verwendung der VR-Technologie am Beispiel der Samsung Gear VR“.

Die Jury verlieh einen Sonderpreis an Anne Schindler von der Hochschule Osnabrück, die mit ihrer Masterarbeit „Evaluation von Gesundheits-IT für die Pflege im Krankenhaus: Erhebung der Ausgangslage“ einen wertvollen Beitrag im Bereich der Digitalisierung in der Pflege leistet. Die Jury lobte ihre Grundlagenarbeit und verwies darauf, dass die Arbeit eines der zentralen Themen der DMEA behandle und daher besonderer Würdigung bedarf.

Mit dem DMEA-Nachwuchspreis wird eine jahrelange Tradition der conhIT fortgeführt. Gemeinsam mit dem Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V., fördert der Preis den Branchennachwuchs. Zudem bietet er den Absolventen ein Karrieresprungbrett in die digitale Gesundheitswirtschaft. 

Über die DMEA

Die DMEA löst die conhIT – Connecting Healthcare IT ab und folgt damit der strategischen Weiterentwicklung mit dem Ziel, zukünftig die gesamte digitale Versorgungskette in allen Prozessschritten abzubilden. Die DMEA wird hierfür schrittweise zur Plattform für alle digitalen Bereiche ausgebaut, die heute und in Zukunft die Akteure des Gesundheitssystems betreffen. Die DMEA richtet sich an Entscheider aus sämtlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung – von Krankenhausgeschäftsführern und IT-Leitern über Ärzte und Pflegedienstleiter bis hin zu Gesundheitspolitikern und Experten aus Wissenschaft und Forschung. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Messe, Kongress, Akademie und Networking bietet sie den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen und Produkte der digitalen Gesundheitsversorgung zu informieren, Kontakte in der Branche zu knüpfen und sich auf hohem Niveau fortzubilden.

Veranstalter der DMEA ist der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V., die Organisation liegt bei der Messe Berlin. Sie wird darüber hinaus in Kooperation mit den Branchenverbänden GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e.V., BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e.V. sowie unter inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e.V. und CIO-UK (Chief Information Officers – Universitätsklinika) gestaltet. Die dreitägige Veranstaltung findet jedes Jahr im April auf dem Berliner Messegelände statt.
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