x.onvid: Patientus und medatixx kooperieren zu Videosprechstunde

(PresseBox) ( Eltville/Rhein, )
Im Rahmen einer Kooperation setzen der Praxissoftwareanbieter medatixx und Patientus, Marktführer für Videosprechstunden, eine komfortable Funktion mit dem Namen x.onvid zum Durchführen von Videosprechstunden für die Praxissoftwaresysteme von medatixx um. Der 121. Deutsche Ärztetag in Erfurt hat jüngst das Fernbehandlungsverbot gekippt. Die Bundesärztekammer (BÄK) erläutert, dass die neue Regelung in der Musterberufsordnung der Ärzte (MBO-Ä) in Paragraf 7 Abs. 4 künftig vorsehe, dass Ärzte "im Einzelfall" auch bei ihnen noch unbekannten Patienten eine ausschließliche Beratung oder Behandlung über Kommunikationsmedien vornehmen dürfen – sofern dies "ärztlich vertretbar ist und die erforderliche ärztliche Sorgfalt" gewahrt ist. "Entscheidend ist hier die Verantwortung des Arztes und, dass es richtig dokumentiert wird", sagte BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery. Die Lockerung des Fernbehandlungsverbotes erweitert die Möglichkeiten, Videosprechstunden anzubieten. Sie steht als eine der ersten telemedizinischen Leistungen im EBM. Ärzte können darüber via Bild und Ton persönlich mit Patienten in Kontakt treten und beispielsweise Fragen zu einer Weiterbehandlung beantworten. Patienten profitieren, indem sie keine langen Wartezeiten und keinen Anfahrtsweg zur Praxis haben.

„Mit unserer neuen Lösung x.onvid integrieren wir die Videosprechstunde von Patientus in unsere Systeme, sodass die Praxisteams diese Funktion auf Wunsch direkt aus dem Terminkalender ihrer Praxissoftware heraus aufrufen können“, kündigt medatixx-Geschäftsführer Jens Naumann an.

Patientus übermittelt dem Patienten automatisch via E-Mail den Termin und eine TAN, mit der er sich zur Videosprechstunde einloggen kann. Bilddateien können gemeinsam betrachtet Dokumente oder Fotos geteilt werden. Eine Kommunikation per Chat ist ebenfalls möglich.

Patientus ist zertifizierter Videodienstanbieter gemäß der gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutzregelungen. Die Videosprechstunde basiert auf einer Ende-zu-Ende-Verbindung (Peer-to-Peer-Verbindung). Sämtliche Gesprächsinhalte sowie die ausgetauschten Nachrichten und Dokumente sind nach modernsten Sicherheitsstandards wie SSL verschlüsselt. Alle Gesprächsdaten, inklusive der ausgetauschten Dokumente, werden von Patientus automatisch bei Beendigung der Videosprechstunde gelöscht.
„Mit Patientus hat medatixx einen kompetenten Kooperationspartner gefunden“, so Naumann, „mit dem wir sowohl für die Ärzte und Praxisteams als auch für die Patienten den nächsten Schritt in das digitale Gesundheitswesen gehen“.
„medatixx ist ein in hohem Maße professioneller Partner für die Integration unserer Videosprechstunde in eine Reihe hervorragender Praxissoftwaresysteme. Ärzte werden die Videosprechstunde aus ihrer gewohnten Praxissoftware-Umgebung heraus nutzen können, was ihnen den Zugang zu ihrem virtuellen Sprechzimmer erleichtert. Die Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt für die Telemedizin in Deutschland“, sagt Nicolas Schulwitz, Geschäftsführer von Patientus.

Über die Patientus GmbH:
Als Pionier und Marktführer für Videosprechstunden verbindet Patientus Ärzte und Patienten (www.patientus.de). Patientus ermöglicht die Durchführung und Terminverwaltung von Videosprechstunden und bietet somit eine sinnvolle Ergänzung zum traditionellen Besuch bei niedergelassenen Ärzten und in Kliniken. Patientus steht als zertifizierter Videodienstanbieter für höchste Datensicherheit sowie eine einfache Benutzung ohne Installation zusätzlicher Software. Die sichere Videokommunikationslösung stellt Patientus auch medizinischen Institutionen und Unternehmen (zum Beispiel Kliniken, medizinischen Call-Centern und Krankenkassen) zur Verfügung. Seit 01.01.2017 ist Patientus eine Tochter von jameda (www.jameda.de).
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