MAX Automation schließt 2016 mit Rekord- Auftragsbestand ab

Konzernumsatz und -ergebnis wie angekündigt unter Vorjahr

Düsseldorf, (PresseBox) - • Auftragsbestand steigt um 43,4 % auf 193,8 Mio. Euro

• Konzernumsatz sinkt um 12,2 % auf 337,1 Mio. Euro

• EBIT vor PPA-Abschreibungen auf 17,4 Mio. Euro reduziert

• Vorstand und Aufsichtsrat planen konstante Dividende von 15 Cent pro Aktie für das Geschäftsjahr 2016

• Corporate Design mit neuem MAX Automation-Logo trägt strategischer Ausrichtung auf Hightech-Maschinenbau Rechnung

Der MAX Automation-Konzern hat sich im Geschäftsjahr 2016 nicht in allen Bereichen nach Plan entwickelt. Konzernumsatz und -ergebnis des Spezialisten für den Hightech-Maschinenbau lagen, wie bereits im November 2016 angekündigt, unter den jeweiligen Vorjahreswerten. Dem gegenüber standen Rekordniveaus bei Auftragseingang und Auftragsbestand. Der Vorstand wertet die erfreuliche Auftragsentwicklung als exzellente Ausgangsbasis für das geplante Umsatz- und Ergebniswachstum im laufenden Jahr.

Die MAX Automation hat im zurückliegenden Geschäftsjahr erste Maßnahmen im Rahmen der „Strategie 2021“ eingeleitet. Deren Eckpunkte sind die weitere Fokussierung der MAX-Gruppe auf die attraktiven Wachstumsmärkte Automotive, Medizintechnik, Elektronik und Industrieanwendungen, der deutliche Ausbau des Auslandsgeschäfts, die Entwicklung innovativer Maschinenbau- und Software-Lösungen in der vernetzten Produktion sowie die verstärkte Nutzung von Synergien zwischen den Gruppengesellschaften.

Daniel Fink, Vorstandsvorsitzender der MAX Automation AG: „Das Jahr 2016 war ein anspruchsvolles Jahr mit Licht und Schatten. Zwar lagen Umsatz und -ergebnis unter unseren Erwartungen, jedoch haben wir attraktive Aufträge aus wachstumsstarken Branchen erhalten und ein Rekordniveau beim Auftragsbestand erreicht. Darüber hinaus haben wir strategisch durch die Einleitung unserer ‚Strategie 2021‘ einen klaren Weg in die Zukunft gezeichnet. Die MAX hat somit allen Grund, optimistisch auf die Entwicklung im Jahr 2017 und darüber hinaus zu blicken.“

Wesentliche Konzernkennzahlen 2016

• Der konsolidierte Auftragseingang erreichte den Rekordwert von 395,7 Mio. Euro und lag um 8,8 % über dem bereits hohen Niveau des Vorjahres (2015: 363,7 Mio. Euro). Die Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus einem lebhaften Geschäftsverlauf im Segment Industrieautomation

• Der konsolidierte Auftragsbestand per 31. Dezember 2016 lag auf dem Rekordniveau von 193,8 Mio. Euro und damit 43,4 % über dem Wert zum gleichen Vorjahresstichtag (135,2 Mio. Euro). Die book-to-bill-Ratio betrug 1,17 und indiziert somit eine gute Basis für weiteres Wachstum.

• Der Konzernumsatz reduzierte sich 2016 um 12,2 % auf 337,1 Mio. Euro (Vorjahr: 384,0 Mio. Euro) aufgrund einer marktbedingt verhaltenen Nachfrage im Konzernbereich Umwelttechnik und verzögert erteilter Großaufträge im Konzernbereich Industrieautomation. Zudem ist zu berücksichtigen, dass der Konzernumsatz des Vorjahres den Beitrag des im Dezember 2015 veräußerten Geschäfts der früheren Gruppengesellschaft altmayerBTD beinhaltete. Bereinigt um diesen Effekt verringerte sich der Konzernumsatz 2016 um 8,2 %

• Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokation (PPA-Abschreibungen) ging auf 17,4 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 24,8 Mio. Euro, -29,9 %). Dabei wirkten sich Aufwendungen für strategisch bedingte Kapazitätsanpassungen in der Umwelttechnik sowie ein Mitarbeiteraufbau in der Industrieautomation angesichts des stark steigenden Geschäftsvolumens aus. Zu berücksichtigen ist auch, dass der Konzern im Vorjahr von einem unter Ertragsgesichtspunkten besonders vorteilhaften Produkt- und Projektmix profitiert hatte.

• Das Zinsergebnis verbesserte sich von -3,6 Mio. Euro auf -2,8 Mio. Euro aufgrund der Effekte aus der 2015 vorgenommenen Neuaufstellung der Konzernfinanzierung. Dabei reduzierten sich die Zinsaufwendungen wie erwartet um rund 1 Mio. Euro.

• Der Konzern weist ein Jahresergebnis von 8,3 Mio. Euro aus (2015: 10,6 Mio. Euro; -21,2 %).

• Das Konzern-Eigenkapital wuchs per 31. Dezember 2016 auf 111,3 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 106,9 Mio. Euro; +4,1 %). Die Eigenkapitalquote lag mit 36,3 % weiterhin deutlich über dem angestrebten Mindestwert von 30 % (31. Dezember 2015: 37,7 %).

Entwicklung der Konzernbereiche

Der Konzernbereich Industrieautomation steigerte den Auftragseingang im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 27,2 % auf 300,7 Mio. Euro (2015: 236,3 Mio. Euro). Der Auftragsbestand wuchs per 31. Dezember um 59,2 % auf das Rekordniveau von 164,1 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 103,1 Mio. Euro). Allerdings blieb aufgrund kundenseitiger Verzögerungen bei der Auftragsvergabe der Umsatz mit 239,8 Mio. Euro unter den Erwartungen (2015: 252,2 Mio. Euro; -4,9 %). Das EBIT vor PPA verringerte sich auf 16,8 Mio. Euro (2015: 26,4 Mio. Euro), wesentlich beeinflusst durch eine zeitweilig geringere Auslastung infolge der verzögerten Auftragsvergaben und den genannten Personalaufbau. Zudem ist zu berücksichtigen, dass der Konzernbereich im Vorjahr von einem unter Ertragsgesichtspunkten vorteilhaften Produkt- und Projektmix profitiert hatte.

Der Konzernbereich Umwelttechnik mit der Vecoplan-Gruppe verzeichnete im Berichtsjahr einen marktbedingt unbefriedigenden Geschäftsverlauf. Dabei wirkten sich der anhaltend niedrige Ölpreis und eine damit verbundene niedrigere Nachfrage nach Recycling- und Aufbereitungslösungen vor allem in den USA aus. Auch ein gutes Schlussquartal, das über den Erwartungen lag, konnte die verhaltene Nachfrage in den Vorquartalen nicht kompensieren. Der Umsatz ging um 26,3 % auf 97,4 Mio. Euro zurück (2015: 132,2 Mio. Euro). Das EBIT vor PPA belief sich auf 1,8 Mio. Euro nach 1,5 Mio. Euro im Vorjahr. Vecoplan hat mittlerweile seine Kapazitäten an die veränderten Marktverhältnisse angepasst und somit eine gute Grundlage für eine wieder positive Entwicklung im laufenden Jahr geschaffen.

Verlässliche Dividendenpolitik

Vorstand und Aufsichtsrat planen, der ordentlichen Hauptversammlung am 30. Juni 2017 für das abgelaufene Geschäftsjahr eine konstante Dividende von 15 Eurocent je Aktie (Vorjahr: 15 Eurocent) vorzuschlagen. Die Ausschüttungssumme beliefe sich damit wie im Vorjahr auf 4,0 Mio. Euro.

Neues Corporate Design

Die MAX Automation AG hat zu Beginn des Jahres 2017 ein neues Corporate Design mit neuem Logo eingeführt. Damit wird dem Selbstverständnis als international ausgerichteter Spezialist für den Hightech-Maschinenbau Rechnung getragen.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017

Der Vorstand sieht die MAX Automation mit der Konzentration auf wichtige Wachstumstreiber in der Industrieautomation und Umwelttechnik strategisch gut aufgestellt und wertet das hohe Niveau beim Auftragsbestand als exzellente Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Entwicklung im Jahr 2017. Für das laufende Geschäftsjahr geht er auf Basis des aktuellen Portfolios von einem Konzern-Umsatz von mindestens 370 Mio. Euro und von einem Konzern-EBIT vor PPAAbschreibungen in der Spanne von 22 Mio. Euro bis 25 Mio. Euro aus.

Der vollständige Konzernabschluss für das Jahr 2016 wird heute veröffentlicht und ist auf der Website der Gesellschaft unter www.maxautomation.de verfügbar.

 

 

MAX Automation AG

Die MAX Automation AG (WKN: A2DA58) mit Sitz in Düsseldorf ist ein international tätiger Hightech-Maschinenbaukonzern und führender Komplettanbieter integrierter und komplexer System- und Komponentenlösungen. Das operative Geschäft gliedert sich in zwei Konzernbereiche: Im Bereich Industrieautomation agiert der Konzern durch sein umfassendes technologisches Know-how als Innovationsführer in der Entwicklung und Fertigung von integrierten und proprietären Lösungen für Produktion und Montage in den Branchen Automobilindustrie, Medizintechnik, Verpackungsautomation und Elektronikindustrie. Im Bereich Umwelttechnik entwickelt und installiert MAX Automation technologisch komplexe Anlagen für die Recycling-, Energie- und Rohstoffindustrie.

www.maxautomation.de

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