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Reisen auf die feine Art

Stil und Lebenskunst: "The Fine Art of Travelling" lautet der Titel einer Sonderausstellung historischer Gepäckstücke auf der Retro Classics 2009

(PresseBox) (Stuttgart, ) "Wenn einer eine Reise tut..." Mit der Entwicklung komfortablerer Transportmittel im 19. Jahrhundert entdeckten zunächst immer mehr Adlige, Industrielle oder wohlhabende Großbürger das Reisen als exklusiven Luxus für sich. 1811 taucht das Wort "Tourismus" erstmals auf, und 1936 definiert der Völkerbund einen "ausländischen Touristen" als Person, die sich auf einer wenigstens 24-stündigen Auslandsreise befindet. Von All-Inclusive-Urlaub und Teutonengrill war man freilich noch Jahrzehnte entfernt. Begriffe wie "The Ritz", "Queen Mary" und "Orientexpress" rufen heute Bilder einer Zeit in uns wach, in denen es nicht so sehr darauf ankam, möglichst schnell irgendwo anzukommen, sondern auf den Genuss der Reise selbst - welche nicht selten auch ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis darstellte.

Neben eleganter Reisebekleidung gehörten daher entsprechende Koffer, Truhen und Taschen zum guten Ton und repräsentierten nicht zuletzt die soziale Stellung ihrer Besitzer. So reisten Coco Chanel, Ernest Hemingway, das Fotomodell Twiggy oder der Kennedy-Clan vorzugsweise mit Louis-Vuitton-Gepäck. Auch Hersteller wie Hermès und Goyard stehen noch heute für höchste Ansprüche an Stil und Qualität.

Dem Flair der mondänen Reisegesellschaften vergangener Tage kann auf der Retro Classics im Atrium nachgespürt werden: Dort zeigt eine Sonderschau der Hamburger The Vintage Luggage Company mit dem Titel "The Fine Art of Travelling" - etwa: "Die feine Art zu reisen" - eine Auswahl exklusiver Stücke. Die finden spätestens seit dem Erfolg des Kinofilms "Jenseits von Afrika" wieder begeisterte Käufer: Antike Kosmetikköfferchen aus Krokodilhaut, aufklappbare Reisebürotruhen oder Überseekoffer aus Leder, Leinen und Messing sind dekorativer Blickfang in Wohnungen und Hotels - oder erfüllen als Beistelltisch einen ganz neuen Zweck. "Reisen kann man mit den oft sehr großen und schweren Stücken heute natürlich nicht mehr", sagt Geschäftsführer Joachim-Michael Lemcke, der mit seiner Firma die eigene Sammelleidenschaft zum Beruf gemacht hat. "Hier handelt es sich vielmehr um gefragte Antiquitäten."

Besonders begehrt sind gut erhaltene Einzelstücke, die mit Aufklebern von Grandhotels oder Atlantikpassagen und einer rund um den Globus erworbenen Patina viele Geschichten erzählen können. Das bemerkenswerte Angebot von The Vintage Luggage Company wird dank ausgezeichneter weltweiter Kontakte zu Sammlern und Händlern ständig um neue, exklusive Stücke bereichert. Bei Sotheby's oder Christie's erzielen solche Objekte Preise bis zu 50 000 Euro und gelten somit längst auch als attraktive Geldanlage.

Parallel zur Ausstellung "The Fine Art of Travelling" findet im Atrium eine Ausstellung historischer und aktueller Rolls Royce sowie eine Sonderschau historischer Kühlerfiguren aus der Sammlung Volker Neumann und Siegmund Schaich statt.

www.vintage-luggage.de