Wirtschaftliche Extrusionsanlagen von KraussMaffei Berstorff produzieren live auf dem Open House im Werk Haiyan

(PresseBox) ( Shanghai / Haiyan, )
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- PO-Rohrproduktion mit effizientem IPC-System zur Kühlstreckenverkürzung
- Leistungsfähiges und wirtschaftliches Compoundieren mit dem Zweischneckenextruder ZE 52 Basic

Im Rahmen der Chinaplas 2014 öffnet das Produktionswerk der KraussMaffei Gruppe seine Tore vom 23. bis 25. April 2014. Die KraussMaffei Berstorff Kunden aus China können dort live die hocheffiziente Rohrproduktion am Beispiel einer Anlage mit den Kernkomponenten KME 90-36 B/R und dem Rohrkopf KM-RKW 36-630 IPC - mit Rohrinnenkühlungssystem (IPC = Internal Pipe Cooling) - aus lokaler Fertigung verfolgen. In Produktion ist außerdem der Zweischneckenextruder ZE 52 Basic mit entsprechenden Up- und Down-Stream-Komponenten; diese Anlage demonstriert anschaulich wirtschaftliches und leistungsfähiges Compoundieren.

Komplexe IPC-Technologie mit deutschem Engineering lokal gefertigt

Auf dem wachsenden PO-Rohrsektor ist der Ruf nach Produktivität, Effizienz und Kostenreduzierung bei den chinesischen Verarbeitern groß. "Das in unsere Demonstrationsanlage integrierte Rohrinnenkühlungssystem ist für den chinesischen Markt ein Novum", erklärt Michael Hofhus, Leiter Sales and Service von KraussMaffei Berstorff in China. "Wir reagieren damit konsequent auf die Nachfragen aus dem chinesischen und asiatischen Markt; wir zeigen unseren Kunden, wie mit unserem speziellen Rohrkopf kosten- und platzsparend extrudiert werden kann", berichtet Hofhus. Das IPC-System saugt mit Hilfe eines Seitenkanalverdichters die Umgebungsluft mit hoher Geschwindigkeit entgegen der Extrusionsrichtung durch das zu produzierende Rohr an. Ein unkompliziertes System mit großem Effekt: das Rohr wird zusätzlich zur äußeren Kühlung (nach konventionellem Verfahren mittels Vakuumtanks und Sprühbäder) von innen gekühlt. Diese Technologie verkürzt die Kühlstrecke um bis zu 40 Prozent. Die Vorteile für den Verarbeiter sind enorm: er reduziert Investitionskosten und spart Platz ohne Einbußen bei der Ausstoßleistung beziehungsweise der Produktionsgeschwindigkeit. Außerdem trägt das System zur Ressourceneinsparung während der Produktion bei, da es mit Umgebungsluft arbeitet und keine zusätzlichen Kühlmedien notwendig sind. Auf der gezeigten Anlage, deren Komponenten aus lokaler Fertigung stammen, werden HDPE-Rohre mit einem Durchmesser von 630 mm gefertigt, die beispielsweise im Trinkwasserbereich Anwendung finden.

Praxisnahe Compoundierung: Zweischneckenextruder ZE 52 Basic

Die Besucher können sich anhand einer kompletten Extrusionslinie für die Kunststoffaufbereitung von der Dosierung über die Compoundierung bis zur Granulierung über die Vorteile einer wirtschaftlichen und leistungsfähigen Produktion informieren. Im Zentrum der Compoundierstrecke steht der Zweischneckenextruder ZE 52 Basic mit einem wassergekühlten Antrieb und einer maximalen Drehzahl von 600 min-1, sowie einer Seitenfüttereinrichtung für das Dosieren von Füllstoffen. "Speziell für Standardaufgaben der Compoundierung ist das Technologiekonzept der ZE Basic Baureihe mit Schneckendurchmessern von 42 - 77 mm konstruiert" berichtet Hofhus. Für einen dem Verfahren angepassten, effektiven Verschleißschutz kommen entweder Nitrierstahl- oder induktiv gehärtete CrMo-Gehäuse mit einem L/D-Verhältnis von 4, 8, 10, oder 12 zum Einsatz. Das Klemmflanschsystem C-Clamp verkürzt die Montage- oder Demontagezeiten der Gehäuse. Je nach Anforderung kann die ZE Basic Baureihe von KraussMaffei Berstorff mit unterschiedlichen Schneckenelementen ausgestattet werden, sie ergänzen sich funktional und sind speziell auf Standardaufgaben der Compoundierung zugeschnitten.

Ergänzende Dialogrunden mit Experten

Die drei Tage bieten Besucher je nach Interessenslage detaillierte Informationen über einzelne Produkte aus chinesischer Produktion und Dienstleistungsangebote von KraussMaffei Berstorff. Für alle Themen stehen Experten für vertiefende individuelle Gespräche zur Verfügung.
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