Hacker im Bankkonto - Banken müssen sich mit aktuellen Gefahren beschäftigen

Feldkirchen, (PresseBox) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellte kürzlich den veralteten IT-Systemen europäischer Banken ein vernichtendes Zeugnis aus und warnt vor gravierenden virtuellen Angriffen. „Wir halten Cyber-Risiken für eines der größten Risiken, denen die deutsche Finanzwirtschaft ausgesetzt ist“, sagt BaFin Präsident Felix Hufeld und malt eine düstere Zukunft. Bisher gab es zwar noch keine spektakulären Erfolge für Cyber-Kriminelle, dies sei aber nur eine Frage der Zeit, denn die veralteten IT-Systeme machen es Hackern leicht, in die Systeme einzudringen, meint Hufeld.

Hans-Peter Bauer, Vice President Central Europe von Intel Security meint hierzu: „Wertvolle Finanzdaten in antiquierten IT-Systemen – damit machen Banken Kriminellen ungewollt ein unwiderstehliches Angebot.“ Gerade SB-Geräte wie Geldautomaten laufen mit alten Betriebssystemen, für die keine Sicherheits-Updates mehr bereitgestellt werden. Um diese zu schützen empfehlen sich dynamische Whitelisting-Techniken. Diese sorgen dafür, dass nur zuvor festgelegte, als unbedrohlich definierte Anwendungen ausgeführt werden dürfen.

Der aktuelle Mobile Threats Report von Intel Security zeigt, dass Ransomware auch für mobile Endgeräte zum Problem geworden ist. So zeigt der Bericht einen Anstieg von Banking-Trojanern um 40 Prozent. Diese Trojaner erbeuten persönliche Bankdaten mittels Ransomware-Angriffen und geben diese erst gegen Zahlung eines bestimmten Geldbetrages frei. Durch die zahlreichen Zugriffspunkte stehen Banken vor der Herausforderung, große Netzwerke rundum abzusichern. Die IT-Sicherheitsindustrie muss sich daher zusammenschließen und ihre Lösungen miteinander vernetzen, um einen möglichst umfassenden Schutz bereitstellen zu können. Durch Intrusion Prevention-Systeme können per Firewall, Signatur- und Verhaltensanalysen Angriffe abgewehrt werden. Bedrohungen entwickeln sich in einem hohen Tempo weiter und nur wer das Wissen bündelt und Lösungen mit offenen Standards für alle zugänglich macht, wird Schritt halten können.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Weitere Informationen zum Thema "Sicherheit":

Moderne Ransomware erfordert neue Security-Ansätze

Die Ran­som­wa­re-An­grif­fe der letz­ten Mo­na­te soll­ten Un­ter­neh­men vor Au­gen ge­führt ha­ben, dass ih­re Si­cher­heits­in­fra­struk­tur mo­der­nen An­grif­fen nicht mehr stand­hält. Un­ge­patch­te Sys­te­me di­en­ten als An­griffs­vek­tor für glo­ba­le In­fek­ti­ons­wel­len durch Er­pres­sung­stro­ja­ner und auch be­ste­hen­de Si­cher­heits-Tools kön­nen nur dann grei­fen, wenn sie auf dem ak­tu­el­len Stand sind. Nach der Scha­dens­be­sei­ti­gung durch die jüngs­ten An­grif­fe müs­sen Un­ter­neh­men über­den­ken, wie sie ih­re be­hä­b­i­ge Netz­werk­si­cher­heit er­höhen kön­nen.

Weiterlesen

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.