init plant Einstieg in den Automotive-Markt

Vertriebs-, Marketing- und Entwicklungskooperation mit CarMedialab vereinbart - Neues Absatzpotenzial für Bordrechner COPILOTpc - Hauptversammlung erneuert Ermächtigung zum Kauf eigener Aktien

(PresseBox) ( Karlsruhe, )
Die init innovation in traffic systems AG plant, ihre Telematik-Produkte und -Lösungen zukünftig auch für die Automobilindustrie anzubieten. Dazu wurde jetzt eine Vertriebs- und Marketingkooperation mit CarMedialab vereinbart, einem Anbieter von Car-Telematic-Units für die Automobilbranche, wie Vorstandsvorsitzender Dr. Gottfried Greschner heute im Rahmen der init-Hauptversammlung bekannt geben konnte. „Der Einstieg in den Automotive-Markt ist ein mittelfristiges Ziel unserer Produktstrategie, das wir durch die Kooperation schneller erreichen können. Erste konkrete Angebote wurden bereits abgegeben“, erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Wachsender Markt für Telematiklösungen im Automobilbereich

In der Automobilindustrie gewinnt Telematik immer mehr an Bedeutung, der Markt für professionelle Software-Lösungen wächst rapide, gegenwärtig entsteht ein völlig neuer Zulieferbereich. „Mit unserer langjährigen Erfahrung und einem technologischen Vorsprung im Bereich der Verkehrstelematik sehen wir für init in diesem Markt gute Chancen“, so Greschner. Der Kooperationspartner CarMedialab und die Muttergesellschaft RA Consulting GmbH sind seit Jahren im Automotive-Markt etabliert und verfügen über sehr gute Kontakte zu den Automobilherstellern.

Aus der aktuellen init-Produktpalette ist der im Bus- und Bahnverkehr bereits bewährte Bordrechner COPILOTpc besonders interessant für die Vermarktung im Automobilbereich. Der auf dem Betriebssystem Windows XP Embedded®, bzw. Linux embedded basierende Bordcomputer übernimmt alle klassischen Telematikfunktionen in Fahrzeugen. Er organisiert den Sprech- und Datenfunk, berechnet die Standortinformation und die aktuelle Verkehrslage. Zusätzlich können auch Anforderungen wie die Integration von Multimedia-Anwendungen problemlos erfüllt werden. Gegenwärtig bearbeitet init Großaufträge über mehrere Tausend dieser Geräte für den Öffentlichen Personenverkehrs im In- und Ausland.

Im Automotive-Markt könnte der COPILOTpc nach Aussage Greschners automatisiert Fahrzeugzustände an eine Zentrale übermitteln und dort eine Reaktion auslösen. Die ferngesteuerte Fahrzeugdiagnose und -wartung wird damit erleichtert. Auch der Download von Software-Updates über gesicherte Funkprotokolle sei damit möglich. „Aus unserer Sicht ist das ein interessantes Angebot für die Automobilindustrie. Zusammen mit dem Partner CarMedialab werden wir diesen neuen Absatzmarkt besser erschließen können“, kündigte Greschner in seinem Ausblick an. Um den Automotive Markt besser abdecken zu können, sind auch gemeinsame Entwicklungen mit CarMedialab geplant.

Deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum für 2004 erwartet

Zuvor hatte der Vorstandsvorsitzende und Gründer der init den rund 170 Aktionären einen detaillierten Lagebericht für das abgelaufene Geschäftsjahr und einen Überblick über das erste Quartal 2004 gegeben. Obwohl demnach die Umsatzentwicklung bis Ende März mit 3,6 Mio. Euro relativ verhalten war und das operative Ergebnis mit -2,2 Mio. Euro unter dem Vorjahr lag, bewege sich init damit im Zielkorridor der Planung für das Gesamtjahr 2004. Diese sehe unverändert ein Wachstum beim Umsatz von über 10 Prozent auf gut 33 Mio. Euro und eine Ergebnisverbesserung um „30 Prozent plus X“ auf über 1 Mio. Euro vor. Im ersten Quartal erziele die init im langjährigen Durchschnitt nur etwa 10% des gesamten Jahresumsatzes. Über 70 Prozent der Umsätze würden erst in der zweiten Jahreshälfte verbucht.

Für die nächsten Quartale kündigte Greschner mit Blick auf zunehmende Hardwarelieferungen für Großprojekte in Europa und den USA deutlich steigende Umsätze an. Zuversichtlich für das mittelfristige Wachstum der init stimme auch die sehr gute Auftragslage. Bis Ende März verbuchte init Auftragseingänge von rund 6,4 Mio. Euro und damit über 70% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Auftragsbestand stieg damit auf 39,0 Mio. Euro. Greschner: „Wir sind daher zuversichtlich, die gesetzten Wachstumsziele für 2004 zu erreichen.“

99,9 Prozent Zustimmung

Im Anschluss an die Aussprache über den Rechenschaftsbericht wurden Vorstand und Aufsichtsrat mit 99,9 Prozent des anwesenden, stimmberechtigten Grundkapitals von 73,3 Prozent entlastet. Mit ebenfalls überwältigender Mehrheit wurde erneut die Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, als Abschlussprüfer bestimmt.

Die Hauptversammlung folgte auch dem Vorschlag des Vorstands, die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr.8 AktG zu erneuern. Bis zum 31. Oktober 2005 darf der Vorstand demnach bis maximal 1.004.000 Aktien der Gesellschaft oder 10 Prozent des Grundkapitals erwerben. Bereits im Bestand der Gesellschaft befindliche Aktien werden auf diese Quote angerechnet. Die Aktien können nach dem Beschluss zum Erwerb von Unternehmensbeteiligungen verwendet werden.
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