"Modern Slavery": ISG bietet Beratung und Risikomanagement für Berichtspflichten und Regularien

Der Service basiert auf der Plattform ISG GovernX® und unterstützt Unternehmen beim Design und der Überwachung ihrer Lieferketten

(PresseBox) ( Frankfurt, )
Die Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment, hat die Einführung eines neuen Beratungs- und Risikomanagement-Services bekanntgegeben. Er wird Unternehmen dabei unterstützen, dass ihre eigene Organisation sowie die Partner ihrer Lieferketten die Gesetze gegen Modern Slavery erfüllen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass bereits sechs Länder sowie der US-Bundesstaat Kalifornien Gesetze erlassen haben, die Modern Slavery verbieten. Weitere Länder werden in Kürze folgen.

Das neue ISG-Angebot kombiniert Beratungsleistungen mit den automatisierten Funktionen von ISG GovernX®. Dies ist die einzige Governance-Lösung der Branche, die Vertragsinformationen, strategisches Beziehungsmanagement und Echtzeit-Risikoüberwachung integriert, um Kunden beim Management ihres Lieferanten-Ökosystems zu unterstützen.

Die ISG-Berater entwickeln darüber hinaus zusammen mit ihren Kunden ein Rahmenwerk gegen Modern Slavery, mit dem sie die entsprechenden Richtlinien im gesamten Unternehmen überprüfen und fortlaufend aktualisieren können. Hinzu kommen die Durchführung von Schulungen, die Abbildung sämtlicher Lieferketten sowie die Aufnahme von Klauseln gegen Modern Slavery in Vertragsvorlagen. Zugleich ermöglicht die ISG GovernX®-Plattform mit ihrer automatischen Warnfunktion eine gründliche und zeitnahe Berichterstattung.

„Die Vereinten Nationen und internationale Arbeitsorganisationen schätzen, dass weltweit mehr als 40 Millionen Menschen von Modern Slavery betroffen sind. Dazu gehören Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft, Zwangsheirat, Sklaverei und sklavereiähnliche Praktiken sowie Menschenhandel. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sklaverei tief in den Lieferantenbeziehungen von Unternehmen zu finden ist, kann im Einzelfall bis zu 70 Prozent betragen“, sagt Hanne McBlain, Senior Director und Leiterin der global agierenden ISG-Einheit, die sich der Einhaltung von Gesetzen zur Bekämpfung von Sklaverei verschrieben hat. „Jedes Unternehmen hat die rechtliche und ethische Verpflichtung sicherzustellen, dass seine Lieferketten nicht zur Ausbeutung von Menschen beitragen.“

Ein ausreichend gründliches Lieferantenmanagement, das die Vorschriften zu Modern Slavery sicher gewährleistet, könne nicht ohne technologische Unterstützung erfolgen, so McBlain, die zudem darauf hinweist, dass viele Unternehmen Tausende oder sogar Zehntausende von Lieferanten haben. Dies seien bei Weitem zu viele, um sie manuell erfassen und überwachen zu können.

„Lieferantenmanagement und die dazugehörigen Berichtspflichten stellen das Herzstück aller Gesetze gegen Modern Slavery dar“, sagt McBlain. „Jedes Gesetz verlangt von den Unternehmen, dass sie jährlich darüber berichten, wie sie ihre Zulieferer auf Risiken der Sklaverei hin überprüfen und welche Richtlinien, Verfahren und Schulungen sie im Einzelnen ein- und durchgeführt haben, um die Integrität ihrer Lieferketten sicherzustellen. Die neueste Gesetzgebung sieht zudem Geldstrafen für jene Unternehmen vor, die sich nicht an die Regularien halten.“

ISG GovernX® sendet automatisiert Fragebogen an jeden Zulieferer und fordert ihn auf, Informationen zu seinem Rahmenwerk gegen Modern Slavery bereitzustellen, inklusive Informationen zur Berichterstattung, zu Richtlinien und Schulungen. Zudem überwacht die ISG-Lösung mithilfe externer Datenquellen alle potenziellen Risiken innerhalb des jeweiligen Zulieferer-Ökosystems und des dazugehörigen Gesamtmarktes. Die Anwender können eine Vielzahl von externen intelligenten Berichtsprozessen hinzufügen, um alle wesentlichen Risiken zu identifizieren und zu kategorisieren. Diese Risiken können sie zudem mit Alarmfunktionen versehen, die wiederum automatisch Gegenmaßnahmen einleiten, darunter gezielte Risikobewertungen einzelner Lieferanten.

ISG befasst sich seit 2018 mit Maßnahmen gegen Modern Slavery, als diese erstmals Gegenstand der Gesetzgebung wurden. Das Unternehmen hat ein globales Rahmenwerk geschaffen und implementiert, um sicherzustellen, dass ISG selbst nicht den Risiken von Modern Slavery unterliegt. Auf diese Weise hat ISG ein umfassendes Know-how über die entsprechende Gesetzgebung und die damit verbundenen Anforderungen entwickelt. Zugleich arbeitet ISG daran, die bereits Gesetz gewordenen Verpflichtungen in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Kalifornien sowie die Gesetzesentwürfe in Kanada und anderen Ländern zu erfüllen.

Weitere Informationen zum ISG-Risikomanagement mit Blick auf externe Partner finden Sie auf der dieser Website. Weitere Einblicke in die Arbeit gegen Modern Slavery bietet das jüngste ISG Smartalks™-Webinar zu „Modern Slavery Legislation in Australia“.
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