Sauberkeit geht vor: So gelingt Explosionsschutz in der Lebensmittelindustrie

Hygienekonforme Lösungen von IEP Technologies erfüllen die hohen Anforderungen für Anlagen in der Lebensmittelproduktion

(PresseBox) ( Ratingen, )
Im Vergleich zu anderen Industrien herrschen in der Lebensmittelindustrie besondere Hygieneanforderungen an Produkte und Herstellungsverfahren. Zugleich müssen Anlagen, in denen ein Risiko von Staubexplosionen besteht, die ATEX-Richtlinien der EU für Explosionsschutz erfüllen. IEP Technologies, globaler Komplettanbieter von Explosionsschutzsystemen, kennt die Herausforderungen der Anlagenbetreiber in der Lebensmittelindustrie genau: Das Portfolio des Anbieters umfasst ein breites Spektrum hygienekonformer Lösungen für Prävention und konstruktiven Explosionsschutz. Mit seinem Know-how berät das Unternehmen Betriebe aus dem Segment Food in allen Aspekten und erklärt, was bei der Auswahl einer Explosionsschutzlösung zu beachten ist.

Wie streng die Hygieneanforderungen in einem einzelnen Betrieb sind, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: vom Produkt, den Umgebungsbedingungen sowie dem jeweiligen Prozessabschnitt. Ein Beispiel: Die Hygieneanforderungen sind geringer, wenn in einem Prozessabschnitt nur noch Abfälle gesammelt oder Reststoffe ausgeschleust werden. Derweil sind die Anforderungen im eigentlichen Fertigungsprozess mit Kontakt zum Endprodukt um ein Vielfaches höher. Durch Konformität mit den Richtlinien und Normen schaffen Hersteller von Explosionsschutzlösungen Planungs- und Betriebssicherheit für Betreiber.

Per Ausschlussverfahren zur optimalen Lösung

Um geeignete Explosionsschutzsysteme zuverlässig zu identifizieren, empfiehlt sich ein genauer Blick auf die Ausschlusskriterien für Anwendungen in der Lebensmittelproduktion. Nicht geeignet sind Systeme, die nicht totraumfrei ausgeführt sind: Sie begünstigen die Bildung von Ablagerungen außerhalb des Produktstroms und bieten so Platz für Verunreinigungen. Ebenso ungeeignet sind Produkte, die aus nicht konformen Werkstoffen hergestellt wurden. Beispiele dafür sind handelsüblicher C-Stahl oder nicht geeignete Dichtungswerkstoffe. Die Krux: Viele Standardprodukte, die in der Industrie eingesetzt werden, bestehen aus ebendiesen nicht konformen Werkstoffen oder sind konstruktiv so gestaltet, dass sie zu Ablagerungen des Produkts und der Bildung von Keimen führen.

Hohe Standards für hygienekonforme Konzepte

Sehr wohl geeignet für den Einsatz in der Lebensmittelherstellung sind hingegen Komponenten aus lebensmittelkonformen Werkstoffen, bei denen auf Totraum-Freiheit in der konstruktiven Ausführung geachtet wurde. Dies können sowohl passive Explosionsschutzsysteme wie Berstscheiben oder Explosionsschutzventile sein als auch aktive Systeme wie etwa Detektoren und Löschmittelbehälter, die mit dem Produkt direkt in Berührung kommen. Ihre Eignung ist gewährleistet, da schon bei der konstruktiven Ausführung und dem Design darauf geachtet wurde, dass sie den Hygieneanforderungen entsprechen. Beispiele für Edelstähle, die die Anforderungen für einen Einsatz in der Lebensmittelindustrie erfüllen, sind die Werkstoffe 1.4404 und 1.4435. Zu den geeigneten Kunststoffen zählen Materialien wie Silikon, EPDM oder PTFE, insofern sie eine Lebensmittelzertifizierung besitzen bzw. Konformität zu den entsprechenden Normen und Verordnungen besteht. Als Beispiele seien die EG/1935/2004 und EU/10/2011 genannt.

Zuverlässiges Systemdesign aus einer Hand

 „Neben ausgeprägter Beratung und Serviceorientierung beruht unser Leistungsspektrum auf zuverlässigen Hardware-Lösungen, die sich zu maßgeschneiderten Systemlösungen kombinieren lassen“, erklärt Markus Häseli, Director of Sales Europe bei IEP Technologies. „Dazu zählen aktive Schutzsysteme zur Explosionsunterdrückung oder beispielsweise Explosionsschnellschussschieber zur Explosionsentkopplung. Diese gibt es auch in hygienekonformen Ausführungen mit besonders hochwertigen Dichtungskonfigurationen, die als einzige am Markt den Richtlinien der Lebensmittehygiene-Verordnung entsprechen. Außerdem bieten wir auch passive Schutzsysteme zur Explosionsdruckentlastung in Hygieneausführung an.“
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