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Pressemitteilung BoxID: 234822 (Handwerkskammer Rheinhessen - Körperschaft des Öffentlichen Rechts)
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HWK zeichnete rheinhessische Sieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks aus

(PresseBox) (Mainz , ) Beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks haben rheinhessische Nachwuchshandwerkerinnen und -handwerker erneut auf Landes- und Bundesebene an der Spitze "mitgemischt". Gemeinsam mit den Kammersiegern standen sie im Mittelpunkt einer Feierstunde in der HWK Rheinhessen anlässlich der Preisverleihung durch Jochen Hartloff, Vorsitzender der SPD-Fraktion im rheinlandpfälzischen Landtag sowie Kammerpräsident Karl Josef Wirges.

Den 34 Jung-Gesellinnen und Jung-Gesellen, die sich auf den verschiedenen Ebenen des Entscheids profiliert haben, bescheinigte der Kammerpräsident, "unsere rheinhessischen Superstars" im Handwerk zu sein. Wirges: "Sie sind der beste Beweis für Qualität und Qualifikation, für handwerkliche Kunst und individuelles Können."

Weiter betonte der Kammerpräsident: "Sie haben gerade ihre erste Berufsetappe geschafft. Ihre Ausbildung im Dualen System, einem der besten Bildungssysteme der ganzen Welt, ist Ihre Startbasis. Jetzt stehen Ihnen alle Wege offen, um Karriere in Ihrem Beruf zu machen."

SPD-Fraktionschef Jochen Hartloff hob als Gastredner der Feier für die jungen Handwerker ebenfalls deren besondere Leistung hervor und bescheinigte ihnen, ein Vorbild für alle Auszubildenden zu sein. Hartloff: "Sie haben gezeigt, wozu junge Menschen in der Lage sind, wenn Fleiß und Begabung zusammenkommen. Eine gute Berufsausbildung ist die Basis für späteren Erfolg. Das Handwerk hat so nach wie vor den sprichwörtlichen 'goldenen Boden'."

Der Dank von Hartloff und Wirges galt auch den Ausbildungsbetrieben, die den Jugendlichen die Chance für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben eröffneten und sich auch derjenigen annähmen, die nicht die besten Startchancen mitbrächten. Eine ganze Reihe von Unternehmen bilde über den eigenen Bedarf hinaus aus.

Hartloff appellierte an die Betriebe, auch weiterhin engagiert aus-zubilden. "Die Betriebe haben so die eigene Zukunft in ihren Händen", so Hartloff.

Ausbildung sei ganz wichtig, um den Fachkräftebedarf zu sichern - dies auch gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, so Wirges. Umso entscheidender sei es, dass auch leistungsstarke Jugendliche den Weg in eine duale Berufsausbildung fänden. In diesem Zusammenhang wiederholte er die Erwartungen des Handwerks an die "Realschule plus", verstärkt auf eine frühzeitige und eingehende Berufsorientierung für alle Bildungsgänge der neuen Schulform zu setzen. Es werde sich zeigen, inwieweit die politischen Versprechen durch den realen Schulalltag erfüllt würden. Das Handwerk brauche qualifizierten Nachwuchs und hier komme der Schule eine hohe Verantwortung zu.

Wirges begrüßte die Investitionen der öffentlichen Hand in die Bildung. So seien Spitzenleistungen der jungen Berufstätigen unter anderem auch deshalb möglich, weil Bund und Land dem Handwerk erhebliche Mittel für die Berufsausbildung zur Verfügung stellten. Rund 75 Prozent aller Bildungsausgaben in Deutschland trage die öffentliche Hand. "Das ist gut so, denn Bildung ist unser wichtigstes Gut", so Wirges. Eine Investition in Wissen und Bildung bringe immer noch die besten Zinsen, und dies unabhängig von Finanz- und Wirtschaftskrisen.

Auch Jochen Hartloff sieht in den Bildungsinvestitionen wichtige Aufwendungen für die Zukunft unserer Gesellschaft. In einem Land wie Deutschland ohne große Vorkommen an Bodenschätzen sei Bildung der Schlüssel zum Wohlstand. "Unser Augenmerk liegt darauf, allen Menschen Bildung zu ermöglichen - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern", so Hartloff.

An die Gesellinnen und Gesellen appellierten Wirges und Hartloff, ihren Fleiß, ihr Können und ihr Durchhaltevermögen, die sie bei dem Leistungswettbewerb bereits unter Beweis gestellt hätten, fortzuentwickeln und sich beständig weiterzubilden. Wer das nicht tue, habe schlechte Karten im härter werdenden Wettbewerb.