Studienaussteiger erreichen ihre Karriere-Alternative im Handwerk jetzt systematisch

Handwerkskammer kooperiert mit Heinrich-Heine-Uni und Fachhochschule Düsseldorf

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Der Weg für Studienaussteiger aus der Heinrich-Heine-Uni und der FH Düsseldorf in eine duale Ausbildung in der Wirtschaft ist ab sofort wesentlich verkürzt. Uni, FH, Arbeitsagentur, Handwerkskammer Düsseldorf und IHK unterzeichneten am Mittwoch in der Landeshauptstadt eine modellhafte Vereinbarung. Im Kern installieren die Hochschulen eine Beratungs- und die Kammern eine gesonderte Anlaufstelle, die Studierende bei einer notwendigen oder gewünschten beruflichen Neuorientierung frühzeitig berät und schrittweise unterstützt.

Wege, das Studienziel doch noch zu erreichen, eine Analyse der Beweggründe fürs Aufhören und ergebnisoffenes Aufzeigen der Qualifizierungs-Alternativen bilden eine erste Stufe des neuen Beratungsangebots. Im zweiten Schritt prüft ergänzend die Arbeitsagentur (AA) die bisher erworbenen Kompetenzen. Schließlich kooperiert die AA mit den Kammern bei der Auswahl eines passenden Ausbildungsberufs.

Die Handwerkskammer Düsseldorf hat bereits einen spezialisierten Ausbildungsberater, Michael Eßer, installiert, sowie eine Ausbildungs-Matcherin (Nadine Rosenau), die auf Basis von ergänzenden Interviews handwerksbezogene Bewerberprofile erstellt und die Einstellungsverfahren begleitet. „Dabei können Neigungen und Begabungen für eine gewerblich-technische Berufsoption auch schnell über Hospitanzen in Unternehmen festgestellt und vertieft werden“, verdeutlicht der Hauptgeschäftsführer der HWK Dr. Axel Fuhrmann, das Ineinandergreifen der Möglichkeiten.

Ein jährlicher Beratungstag und eine Internetplattform namens MOVE sowie Abstimmungsgespräche auf Fach- und Leitungsebene zwischen den Partnerorganisationen ergänzen das Portfolio des Beratungsprojektes für Studienaussteiger in Düsseldorf.

„Das Handwerk, das unter Fach- und Führungskräftemangel leidet, kann es sich nicht leisten, auf eine derart leistungsstarke Zielgruppe mit Studienberechtigung und -Erfahrung zu verzichten“, erhellte Fuhrmann die Beweggründe der Kooperateure zum Handeln. „Und wer entdeckt, dass er für sein Studium nicht geeignet ist, kann jetzt und in Zukunft schneller und systematischer seine Alternative `A 2´ prüfen und realisieren.“
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