Corona und Lockdown: Unternehmen setzen auf mehr Service

Fachbeitrag: "Die Nach-Corona-Zeit gehört dem Servicegedanken" / Ausbau des Dienstleistungsgedanken für eine neue Geschäftskultur

(PresseBox) ( Karlsruhe / Bruchsal, )
Der dauerhafte Lockdown hat bei vielen Unternehmen dazu geführt, dem Thema Service mehr Bedeutung zu geben und das eigene Serviceangebot zu überprüfen und auszubauen. Das sollten noch viel mehr Unternehmen sowie Behörden und andere private und öffentliche Einrichtungen beherzigen und dies auch nach einem Ende der Corona-bedingten Einschränkungen fortführen. Dafür plädiert der Unternehmens- und IT-Berater Dr. habil. Robert Scholderer in einem Beitrag für das Business-Netzwerk LinkedIn (https://de.linkedin.com/pulse/die-nach-corona-zeit-geh%C3%B6rt-dem-servicegedanken-robert-scholderer).

Scholderer selbst hat sich mit seinem Unternehmen auf die Definition und Sicherung von Service-Standards beim Outsourcing von IT-Leistungen sowie beim Erstellen von Servicekatalogen (Service Level Agreements) spezialisiert. Schön während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 erhielt er Anfragen, solche Vereinbarungen und Service-Standards auch für Unternehmen und Bereiche außerhalb der IT anzufertigen. Dabei ging es unter anderem um Definitionen von Services bei Banken, Unternehmen im Facility Management, Maschinenbau oder Personalentwicklung.

Die Anfragen der mittelständischen Betriebe, Konzerne und großen Handelsketten haben darauf abgezielt, "den Servicegedanken auszubauen, Dienstleistungen zu vereinheitlichen und konkret zu definieren sowie Service-Standards zu halten", schreibt Scholderer in seinem Beitrag.

Diese Unternehmen hätten durch die neue Positionierung und klare Definition ihrer Angebote und Services die Krise als Chance genutzt. "Wenn die Corona-Krise etwas Gutes hat, dann genau diese Überlegung, dass wir besser werden können. Dass Service und Dienstleistung ein neues Gewicht bekommen", so Scholderer weiter.

Umdenken gefordert - bevor der Lockdown endet

Bedingt durch die steigende Quote von Beschäftigten im Homeoffice und den Trend zu digitalen Videokonferenzen sei vor allem die Nachfrage nach IT-Services gestiegen. Für ein kurzes Meeting nehme kaum noch jemand mehrstündige Anfahrten auf sich. "Ein Zurück wird schwierig und ist auch nicht gewünscht", schreibt Scholderer. Arbeitnehmer und Arbeitgeber hätten gleichermaßen die Vorteile erkannt, wie sich mit digitaler Hilfe Prozesse optimieren lassen.

Alle Firmen seien nun gefordert, daran weiterzuarbeiten. "Noch bevor der Lockdown vorbei ist, sollte jeder Betrieb eine Art Service-Inventur vornehmen: Was bieten wir an? Wo liegt der Vorteil für Kunden, wenn sie gerade uns beauftragen? Was macht der Wettbewerber vielleicht besser?" Das Thema Service und Kundenorientierung habe enorm an Bedeutung gewonnen und sei entscheidend für unternehmerischen Erfolg. Wenn jetzt ein Umdenken bei privaten ebenso wie öffentlich-rechtlichen Anbietern einsetze, werde "der neue Service in Teil unserer Geschäftskultur", heißt es abschließend.
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