dena-Kongress "zukunft haus 2005": Wachstumsschub für Baubranche durch energetisches Innovationsprogramm

(PresseBox) ( Berlin, )
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) rechnet damit, dass die Bedeutung der Energieeffizienz im Gebäudebereich in den kommenden Jahren stark steigen wird. Damit werden ein deutlicher Anstieg der Gebäudemodernisierungen und des Einsatzes von energieeffizienter Technik und Bauweisen im Neubau einhergehen. Dies gab die dena zum Abschluss ihres diesjährigen "zukunft haus"-Kongresses in Berlin bekannt. Dazu würden vor allem die Einführung des bedarfsorientierten Gebäudeenergiepasses und die Erhöhung der Förderprogramme für die energetische Gebäudesanierung auf 1,5 Milliarden Euro pro Jahr beitragen. Außerdem würden innovative Sanierungsmethoden und Contractingverfahren neue Impulse geben.

Stephan Kohler, Geschäftsführer der dena: "Der bedarfsorientierte Energiepass und die Förderprogramme der Bundesregierung sind Steilvorlagen für die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich. In Zeiten hoher Energiepreise geben sie das richtige Signal. Die Nachfrage nach energieeffizienten Gebäuden war noch nie so groß wie jetzt - und sie wird weiter steigen. Jetzt sind Strategien gefragt, die das vorhandene Know-how in die Praxis umsetzen. Denn mit neuer Technik lassen sich wirtschaftlich durchschnittlich 40 Prozent des Energiebedarfs im Gebäudebestand einsparen. Doch dieses Potenzial wird derzeit nur zu einem Drittel genutzt."

Auf dem "zukunft haus"-Kongress trafen sich am 30.11. und 1.12. rund 330 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis und diskutierten über Strategien für mehr Energieeffizienz. Die Themen reichten vom Energiepass über energetische Gebäudesanierung und Contracting bis hin zu internationalen Marktentwicklungen und langfristigen Zukunftsvisionen.

"Der Kongress hat sich als Effizienzgipfel für Gebäudeexperten bewährt", sagte Kohler. "Er schafft eine Plattform für die Entwicklung zukunftsfähiger Strategien. Und er zeigt, wie sehr das Interesse an dem Thema Energieeffizienz in den letzten Monaten gestiegen ist. Die Qualität des deutschen Know-hows spricht sich auch international herum. So bereitet die dena bereits in Russland und China, in Kooperation mit den dortigen Regierungen, Projekte vor. Energieeffizienz Made in Germany hat das Zeug zum Exportschlager - auch im Gebäudebereich. Insgesamt haben uns die Diskussionen auf dem Kongress darin bestätigt, dass die dena mit ihren Projekten den richtigen Weg beschritten hat."

Der Kongress entstand mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie von BASF und E.ON. Mehr zum Kongress und zur "zukunft haus"-Initiative der dena unter: www.zukunft-haus.info
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