Mineralische Abfälle und Stoffe: Mengen stabil - Mantelverordnung dringend erwartet

(PresseBox) ( Bonn, )
Wie die bvse-Mitgliederumfrage gezeigt hat, ist die Erfassungsmenge von Bauschutt im Jahr 2012 um 1,8 Prozent gestiegen. Eine Zunahme der Bauschutterfassung wird mit einer leicht schwächeren Steigerung von 1 Prozent auch für das laufende Jahr erwartet.

"Da Bautätigkeiten nicht direkt von den derzeitigen Unsicherheiten aufgrund der Verzögerungen bei der Mantelverordnung abhängig sind, bleiben die Mengen des in Deutschland mit rund 200 Mio. Tonnen größten Abfallstroms weitestgehend stabil", kommentiert Jürgen Weber, Vorsitzender des bvse-Ausschusses Mineralische Abfälle und Stoffe, die Prognose. Wie sich die Verwertungsoptionen in den nächsten Jahren mit den sich ändernden rechtlichen Rahmenbedingungen entwickeln, bleibe allerdings noch abzuwarten. Es sei jedoch zu befürchten, dass aufgrund der Änderungen der BBodSchV weit weniger Material zur Verfüllung genutzt werden könne und eine Deponierung großer Mengen notwendig werde, die bisher der Verwertung zugeführt werden konnten. "Damit wären Probleme wie schwindende Deponiekapazitäten sowie fehlende Verfüllmaterialien verbunden, die durch Änderungen des derzeitigen Verordnungsentwurfs verhindert werden sollten", fordert Weber.

Das Inkrafttreten der Mantelverordnung wird indes in der Branche dringend erwartet, um bundeseinheitlich Klarheit über die Verwertung und den Einsatz von Ersatzbaustoffen zu schaffen. Insbesondere eine Pflicht zur Qualitätssicherung wie sie in der Mantelverordnung vorgesehen ist, könne, aufgrund von mehr Sicherheit und höherer Akzeptanz, einen positiven Einfluss auf den Absatz von mineralischen Ersatzbaustoffen haben.
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