BRAIN startet stabil in das Geschäftsjahr 2016/17

Zwingenberg, (PresseBox) - .


 Umsatzentwicklung der ersten drei Monate auf Vorjahresniveau
 BioScience Segment durch Verzögerungen bei Vertragsabschlüssen mit reduzierter Gesamtleistung
 BioIndustrial Segment weitgehend stabil
 Bereinigter EBIT belastet durch Sonderfaktoren
 Verbesserter operativer Cashflow


Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG ("BRAIN AG"; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) hat heute ihre Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 veröffentlicht. Demnach erzielte die BRAIN-Gruppe im Berichtszeitraum vom 1. Oktober 2016 bis 31. Dezember 2016 eine Gesamtleistung in Höhe von 6,6 Mio. € gegenüber 7,0 Mio. € in der Vorjahresperiode. Die Umsatzerlöse stiegen dabei leicht von 6,0 Mio. € auf 6,1 Mio. €. Während das Kooperationsgeschäft mit global agierenden Industriepartnern im Segment "BioScience" aufgrund von Verzögerungen bei Vertragsabschlüssen leicht gebremst wurde, entwickelte sich das produktbezogene Geschäft des Segments "BioIndustrial" weitgehend stabil. Aufgrund von Sonderfaktoren verschlechterte sich der bereinigte EBIT von -0,9 Mio € auf -2,3 Mio €.. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit verbesserte sich deutlich von -2,3 Mio. € auf
-0,1 Mio. €.

Trotz des Erreichens wichtiger Entwicklungsmeilensteine mit internationalen Partnern im Segment "BioScience" ging die Gesamtleistung des Segments von 3,5 Mio. € auf 3,2 Mio. € zurück. Neben einem um 0,2 Mio. € höheren Bestandsrückgang konnten ausgelaufene Kooperationsprojekte, auch aufgrund von zeitlichen Verzögerungen bei der Anbahnung von Folgeprojekten, nicht voll kompensiert werden. Der Anteil des Segments an der Gesamtleistung der BRAINGruppe lag bei 48 Prozent gegenüber 50 Prozent im ersten Quartal 2015/16.

Die Gesamtleistung des Segments "BioIndustrial" lag in den ersten drei Monaten 2016/17 nahezu unverändert bei 3,4 Mio. € gegenüber 3,5 Mio. € in der Vorjahresperiode. Dämpfend wirkte sich dabei die buchhalterische Abgrenzung von Umsätzen (0,3 Mio. €) aus, die aufgrund des Gefahrenübergangs erst im zweiten Quartal des Geschäftsjahres ausgewiesen werden können. Innerhalb des Segmentes wird der strategische Schwerpunkt des Enzymgeschäftes zunehmend auf den Bereich Spezialenzyme gelegt, welche eine geringere Volumenabhängigkeit und ein höheres Margenpotenzial besitzen.

Der Anteil des Segments "BioIndustrial" an der Gesamtleistung der BRAIN-Gruppe erhöhte sich im Jahresvergleich entsprechend von 50 Prozent auf 52 Prozent.

"BRAIN hat seine erfolgreiche Entwicklung im ersten Quartal 2016/17 weiter fortgesetzt. Wir konnten sowohl mehrere wichtige Meilensteine mit unseren Industriepartnern erreichen als auch die Kommerzialisierung von eigenen Produkten vorantreiben. Die Quartalszahlen spiegeln diese Entwicklung, unter anderem aufgrund von Timing-Effekten, nicht vollständig wider. Wir sehen die BRAINGruppe aber gut aufgestellt, um im Laufe des Geschäftsjahres 2016/17 Erfolge in der Umsetzung unserer Strategie zu erzielen und weiter zu wachsen. Zudem gehen wir weiterhin davon aus, beim Betriebsergebnis im Verlauf des Geschäftsjahres 2017/18 den Break even zu erreichen", so Dr. Jürgen Eck, Vorstandsvorsitzender der BRAIN AG.

Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich im Vorjahresvergleich von -2,1 Mio. € auf -4,4 Mio. €. Der Großteil dieser Entwicklung entfällt auf Sondereffekte wie z.B. den nicht liquiditätsund eigenkapitalwirksamen Personalaufwand aus anteilsbasierten Mitarbeitervergütungsprogrammen. Das um diese Sondereffekte bereinigte EBIT der BRAIN-Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016/17 betrug insgesamt -2,3 Mio. € gegenüber
-0,9 Mio. € im Vorjahr. Davon entfielen -2,3 Mio. € auf das Segment "BioScience", während "BioIndustrial" ein fast ausgeglichenes Ergebnis erzielte.

Der operative Cashflow verbesserte sich deutlich von -2,3 Mio. € auf -0,1 Mio. €, was unter anderem auf größere Meilensteinzahlungen aus erreichten Entwicklungsmeilensteinen zurückzuführen ist. Im Vorjahr waren im Cashflow rund -0,8 Mio. € Einmalaufwendungen für den Börsengang enthalten.

Die liquiden Mittel aus Zahlungsmittelbestand und Termingeldeinlagen haben sich von 18,3 Mio. € zum 30. September 2016 auf 17,5 Mio. € zum 31. Dezember 2016 (2,5 Mio. € zum 31. Dezember 2015) verringert. Darin sind -0,5 Mio. € planmäßige Tilgung von Finanzverbindlichkeiten enthalten.

Disclaimer

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Managements der BRAIN AG wider und basieren auf Informationen, die dem Management zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse der BRAIN AG und der BRAIN-Gruppe und Entwicklungen betreffend die BRAIN AG und der BRAINGruppe können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der BRAIN AG haben. Die BRAIN AG übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

 

 

B.R.A.I.N. AG

Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem "Werkzeugkasten der Natur" entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: "BioScience" und "BioIndustrial". Die Säule "BioScience" umfasst das - zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene - Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule "BioIndustrial" umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Weitere Informationen finden Sie unter www.brain-biotech.de.

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