Wenn der Alarm plötzlich losgeht

Verhaltenstipps bei Einbrüchen während Anwesenheit

(PresseBox) ( Dachau, )
Alarmanlagen sollen Bewohner im Ernstfall vor ungebetenen Gästen warnen – doch was tun, falls der Alarm tatsächlich losgeht? Ertönt das Signal oder leuchtet bei stillem Alarm möglicherweise ein Lichtsignal auf, löst das bei vielen Menschen Stress, Angst oder sogar Panik aus. „Klare Gedanken zu fassen und rational zu handeln fällt in solchen Ausnahmesituationen verständlicherweise schwer. Finden Einbrüche statt, während Anwohner sich zu Hause befinden, sollten sie Auseinandersetzungen vermeiden und falls möglich umgehend die Polizei rufen“, sagt Dirk Bienert, Sicherheitsexperte und Geschäftsführer des Sicherheitsdienstleisters Blockalarm GmbH.

Kontakt vermeiden – Hilfe alarmieren

Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und versuchen in der Regel in Häuser und Wohnungen einzusteigen, wenn die Bewohner sich nicht vor Ort befinden. Sollten Hausbesitzer oder Mieter während eines Einbruchs aber zu Hause sein und der Alarm geht plötzlich los, empfiehlt es sich, nach Möglichkeit jede Konfrontation zu vermeiden. „Es gilt, sich dem Täter nicht in den Weg zu stellen, da dieser Gewalt anwenden könnte. Bewohner sollten hingegen möglichst im ganzen Haus das Licht anschalten, die Tür des Zimmers verriegeln, in dem sie sich befinden und Hilfe alarmieren – also die Polizei rufen oder die Paniktaste von eventuell eingebauten Alarmanlagen drücken, sodass automatisch Hilfe anrückt“, sagt Bienert. Generell empfiehlt es sich, bei eigener Anwesenheit immer auf Klingeln zu reagieren, da dies eine Anwesenheitskontrolle der Täter darstellen könnte. Dabei gilt es jedoch Vorsicht walten zu lassen und Gegensprechanlagen, Türspione oder Sperrbügel zu nutzen, um nicht angekündigten Besuch zu identifizieren. Außerdem sollten Bewohner sich bei entsprechenden Anlässen Ausweise zeigen lassen und Mitarbeiter von Unternehmen nicht ohne diese Prüfung in Haus oder Wohnung bitten sowie fremde Leute ansprechen und keine Informationen über Nachbarn weitergeben.

Maßnahmenpläne für den Ernstfall

Moderne Alarmanlagen ermöglichen auch die direkte Weiterleitung zu einer Leitstelle, die alle eingehenden Notrufe überwacht und im Ernstfall Polizei, Feuerwehr oder auch Notärzte zum Einsatzort schickt. „Wir arbeiten mit Kunden, die eine Alarmweiterleitung wünschen, jeweils einen individuellen Maßnahmenplan aus. Je nach Alarmtyp können unterschiedliche Abfolgen ausgewählt werden, eine Option ist beispielsweise das Hinterlegen einer Nummer auf der ersten Stufe. Löst die Anlage einen Alarm aus, wird dann diese Nummer, also zum Beispiel die Leistelle, kontaktiert und das Notsignal vorabgeprüft. Auch die Überprüfung des Objektes durch einen Wachschutz ist möglich, so lassen sich mögliche Fehlalarme aufklären“, berichtet Bienert und ergänzt: „Konnte ein Fehlalarm ausgeschlossen werden oder wird durch einen Panikknopf direkt der Notfall signalisiert, alarmiert die Leistelle bei der nächsten Stufe umgehend die Polizei.“
Weitere Informationen unter www.blockalarm.de
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