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Pressemitteilung BoxID: 78066 (BASF AG)
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BASF zeigt neue Stärke in Nordamerika

Kosteneinsparungen von 400 Millionen US$ vorzeitig erreicht - Zweitgrößtes Chemieunternehmen nach Umsätzen in Nordamerika - Profitables Wachstum durch Übernahmen und Investitionen

(PresseBox) (New Jersey, ) Die BASF hat heute (5. Oktober 2006) mitgeteilt, dass sie Fixkosten in Höhe von 400 Millionen US$ pro Jahr früher als geplant einsparen konnte. Ursprünglich war Mitte 2007 als Ziel angestrebt worden. Die Sparmaßnahmen sind Teil eines zweiphasigen Restrukturierungsprogramms, das 2002 begonnen wurde, um die Profitabilität zu steigern. Die BASF will in Nordamerika durch Investitionen und Akquisitionen weiter profitabel wachsen und plant, dort 2006 und 2007 jeweils über 500 Millionen US$ zu investieren.

"Mit unserem ehrgeizigen Restrukturierungsprogramm, starken organischem Wachstum und unseren jüngsten Akquisitionen zeigt die BASF neue Stärke in Nordamerika", sagte Klaus Peter Löbbe, Vorstandsmitglied der BASF Aktiengesellschaft und zuständig für Nordamerika. "In dieser Region ist die BASF nach Umsätzen das zweitgrößte Chemieunternehmen und hat in den letzten fünf Jahren ihre Profitabilität deutlich erhöht. Die Integration von Engelhard, Degussa Bauchemie und Johnson Polymer verläuft reibungslos und planmäßig. Unsere neuen Geschäftsfelder helfen uns, stärker als der Markt zu wachsen. Sie verringern die Zyklizität der Geschäfte und verbessern das Produktangebot, damit unsere Kunden noch erfolgreicher werden. Daher bin ich sicher, dass die BASF in Nordamerika glänzende Zukunftsaussichten hat."

Löbbe betonte zudem die Bedeutung der Region für die BASF: "Die Vereinigten Staaten sind der weltgrößte Einzelmarkt für chemische Produkte. Als The Chemical Company will die BASF ihren Anteil daran haben", sagte er.

Nachdem die Restrukturierungsmaßnahmen nun weitgehend abgeschlossen sind, hat die BASF in Nordamerika einige Investitionsprogramme aufgelegt, um die Produktionsstandorte weiter zu stärken:

In Freeport wird eine neue Superabsorber-Polymer-Anlage gebaut, die 2007 die Produktion aufnehmen soll. Sobald sie fertig gestellt ist, können die weniger effizienten Standorte in Aberdeen, Mississippi, und Portsmouth, Virginia, geschlossen werden.
Zudem baut die BASF in Freeport eine Fabrik für Nylon-Zwischenprodukte, die ebenfalls 2007 in Betrieb gehen soll. Dadurch kann eine kleinere Anlage in Enka, North Carolina, geschlossen werden.
Am Standort Pasadena, Texas, werden 60 Millionen US$ in die Erweiterung der Produktionskapazitäten für Weichmacher investiert. Die BASF kann dadurch einen neuen Weichmacher in Nordamerika auf den Markt bringen.
Die BASF investiert zudem 125 Millionen US$ in die Erweiterung der Polyol-Anlage in Geismar, Louisiana, die 2008 den Betrieb aufnehmen soll. Außerdem soll in Geismar 2007 eine neue Alkylethanolamin-Anlage in Betrieb gehen.
Daten und Fakten über die BASF-Akquisitionen 2006:

BASF hat die Engelhard Corporation am 6. Juni 2006 übernommen. Durch die Übernahme wird BASF zu einem weltweit führenden Anbieter im dynamisch wachsenden Katalysatorenmarkt. Die Akquisition umfasst 50 Produktionsstandorte und 22 Forschungs- und Entwicklungszentren (F+E) in über 20 Ländern. Rund 7.300 Engelhard-Mitarbeiter kamen zur BASF-Gruppe. Der Kaufpreis für die Aktien betrug 4,8 Milliarden US$ bzw. umgerechnet rund 3,8 Milliarden Euro. Engelhard erzielte 2005 Umsätze von 4,6 Milliarden US$.
Die Akquisition des Bauchemie-Geschäfts der Degussa AG durch die BASF wurde am 1. Juli abgeschlossen. Die Akquisition umfasst Produktionsstandorte und Vertriebszentren in über 50 Ländern sowie ein F+E-Zentrum in Trostberg/Deutschland. Rund 7.400 Mitarbeiter wurden von Degussa übernommen. Der Kaufpreis für das Eigenkapital beträgt knapp 2,2 Milliarden Euro. Daneben wurde Fremdkapital in Höhe von 0,5 Milliarden Euro übernommen. Der Umsatz von Degussa Bauchemie lag 2005 bei fast zwei Milliarden Euro.
Am 1. Juli 2006 erfolgte der Erwerb von Johnson Polymer. Diese Akquisition ergänzt das BASF-Portfolio von High-Solids- und UV-Harzen für die Lack- und Farbenindustrie um die wasserbasierte Technologie und stärkt die Marktpräsenz vor allem in Nordamerika. Der Kaufpreis für das schuldenfreie Geschäft beträgt 470 Millionen US$. Im Jahr 2005 hat Johnson Polymer mit 430 Mitarbeitern einen Umsatz von zirka 360 Millionen US$ erwirtschaftet.
Die BASF Corporation mit Hauptsitz in New Jersey ist die nordamerikanische Tochtergesellschaft der BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen, Deutschland. BASF beschäftigt in Nordamerika rund 16.000 Mitarbeiter und erzielte 2005 Umsätze von 9,5 Milliarden Euro (rund 11,3 Milliarden US$). Weitere Informationen über die BASF in Nordamerika finden Sie im Internet unter www.basf.com/usa . Dort ist auch die Anmeldung für den E-Mail-Verteiler für aktuelle Pressemitteilungen zu finden.

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