Aruba Networks kappt die Telefonschnur und zertifiziert Interoperabilität der Snom-Wi-Fi-Tischtelefone der Serie 800

Drahtlose Tischtelefone lassen Wireless-Infrastruktur ohne Leistungsverlust schrumpfen

(PresseBox) ( Sunnyvale, CA, )
Aruba Networks, Inc. (NASDAQ: ARUN), ein weltweit führender Anbieter von 802.11n-WLANs und sicheren Mobilitätslösungen, hat heute die Interoperabilität der Wi-Fi-Desktop-Telefonserien 820 und 870 von snom Technology AG mit Arubas 802.11-Mehrzweck-WLANs zertifiziert. Die Berliner snom Technology AG ist ein führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Produktion neuartiger VoIP (Voice over IP)-Telefone für Unternehmens- und Privatkunden. Mehrzwecknetzwerke lassen sich für mehrere Anwendungen gleichzeitig verwenden, beispielsweise für Sprache, Daten und Video. Sie werden immer beliebter, weil sie Redundanz eliminieren, die Mobilität von Anwendern erhöhen sowie die Implementierungs- und Betriebskosten erheblich senken. Kosten sinken auch durch die kleinere Dimensionierung - das Rightsizing - teurer verkabelter Ethernet-Infrastruktur und deren Ersatz durch kostengünstige, energieeffizientere Wi-Fi-Netzwerke. Tischtelefone wurden bisher an verkabelte Ethernet-Netze angeschlossen, aber durch die neuen Wi-Fi-Telefone werden auch diese Kabelverbindungen unnötig.

Die Redimensionierung von Netzwerken (Network Rightsizing) ist ein dreistufiger Prozess. Als erstes wird die Auslastung der bestehenden verkabelten Infrastruktur bewertet. Anschließend konsolidiert man die nicht oder nicht ausreichend ausgelastete Ports und Switches, um laufende Kosten und Energieverbrauch zu senken. Mobile Anwender und Systeme werden schließlich auf 802.11n-Wi-Fi-Netzwerke migriert. Die Kosten- und Kohlendioxid-Einsparungen durch Network Rightsizing konnten an kleinen und großen Projekten belegt werden. Die Migration von Tischtelefonen von verkabelten auf kabellose Verbindungen verspricht, die Einsparungen durch Rightsizing weiter zu erhöhen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man Telefone ohne Rücksicht auf Kabelverbindungen da platzieren kann, wo man möchte.

"Headsets mit Single- oder Dual-Mode-Wi-Fi sind schon einige Zeit verfügbar, aber viele Anwender ziehen ein Tischtelefon vor", sagte Peter Thornycroft, der bei Aruba für die Entwicklung von Sprachsystemen zuständig ist. "Wählen mit einem Finger, sehr gute Lautsprecher, große Displays zur Informationsanzeige und ein Handset, das sich einfach halten lässt - diese Eigenschaften haben normalerweise nur verkabelte Tischtelefone. Bis heute brauchten Tischtelefone der Unternehmensklasse einen verkabelten Ethernet-Port und außerdem in der Regel eine PoE- (Power over Ethernet)-Stromquelle. snom hat dieses Konzept durch sein mit allen wichtigen Eigenschaften ausgestattetes kabelloses SIP-Tischtelefon ausgehebelt. Unternehmen können jetzt einen komplett kabellosen Arbeitsplatz aufbauen und davon profitieren, dass Produktivität und Effizienz steigen, während die Kosten sinken."

Marktforschungsunternehmen berichten über eine neue Welle SIP-fähiger Geräte. SIP ist die Technologie der Wahl für neue Telefonimplementierungen. Wichtige Anbieter von Lösungen für UC (Unified Communications) und Telefonanlagen bieten nun SIP-fähige Endgeräte an. So müssen nicht mehr mehrere proprietäre Signalisierungsprotokolle implementiert werden.

"Es gibt zwei wichtige Entwicklungen, die dazu ermutigen, SIP in den Telefonieumgebungen von Unternehmen vermehrt einzusetzen und die es gleichzeitig für Firmen sinnvoll erscheinen lassen, auf die SIP-Telefone und -Gateways unabhängiger Anbieter zu setzen", sagt Steve Blood*, Vice President des Marktforschungsunternehmens Gartner. "UC zwingt Hersteller, ihre Telefonieplattformen an offenen Kommunikationsprotokollen wie SIP auszurichten - mit einem SIP-Proxy für Routing und Regelmanagement und einem SIP-Registrar für Lokalisierungs-, Identitäts- und Presence-Funktionen. Außerdem gibt es immer mehr Firmen auf dem UC-Markt, die nur noch Software anbieten. Alle diese Software-basierenden Lösungen sind insofern ähnlich, dass sie auf SIP als gemeinsamem Kommunikationsprotokoll und auf den Hardwarekomponenten unabhängiger Anbieter wie IP-Telefonen, Gateways oder Session Border Controllern aufsetzen. Es ist daher folgerichtig zu erwarten, dass unabhängige Anbieter von SIP-Produkten wichtiger für Unternehmen werden, die auf Software-basierende Kommunikationslösungen setzen."

Snoms VoIP-Telefone der Serie 820 wurden von Avaya auf Kompatibilität mit Avaya IP Office 5.0 getestet. Das Gerät hat ein hochauflösendes TFT-Farbdisplay, einen integrierten XML-Browser, einen Lautsprecher mit Interferenz-Rauschunterdrückung und ein sicheres VPN. Es ermöglicht Konferenzen mit bis zu fünf Teilnehmern, hat mehrere Klingeltöne und speichert bis zu zwölf unterschiedliche SIP-Identitäten. Die Telefone der Serie 870 haben ein größeres berührungsempfindliches Display, ein umfangreicheres Adressbuch und zusätzliche Sicherheitsfeatures. Aruba selbst setzt snom-Telefone in seiner Zentrale in Sunnyvale, Kalifornien, und in den neuen Büros im New Yorker Rockefeller Center ein. Am letztgenannten Standort wurde eine komplett kabellose VoIP-Implementierung mit Rückverbindung zur IP-Telefonanlage von Avaya in Sunnyvale realisiert.

"snom ist der erste und bisher einzige Hersteller, der ein SIP-Tischtelefon mit Wi-Fi-Vernetzung anbietet"; sagte Mike Storella, bei snom für die Geschäftsentwicklung verantwortlich. "Unsere Lösung ist für viele Unternehmensanwendungen der ideale Ersatz verkabelter Tischtelefone. Aruba hat die Interoperabilität unserer Wi-Fi-Tischtelefone der Serien 820 und 870 sowohl mit seiner 802.11n- als auch mit seiner Virtual Branch Networking (VBN)-Lösung getestet. Die VBN-Lösung wurde zusammen mit einer IP-Telefonanlage von Avaya geprüft. Das heißt, dass wir nun eine interoperable Lösung für campusweites Wi-Fi, Telependler mit festem Standort, räumlich entfernte Call Center und Zweigstellen anbieten können."

*Isabel Montero und Steve Blood, "Organisationen, die UC implementieren, brauchen strategische Partner für SIP-Hardware", Gartner, 26. Juni 2009, ID-Nummer G00116684"

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