AGT International für Sensordaten-Analytics ausgezeichnet

Innovationspreis des Bundeswirtschaftsministeriums "365 Orte im Land der Ideen"

(PresseBox) ( Saarlouis, )
AGT International erhält für seine Sensordatenanalyse-Technologie im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts PeerEnergyCloud den Innovationspreis des Bundeswirtschaftsministeriums "365 Orte im Land der Ideen".

Ziel des vom BMWi geförderten Projekts PeerEnergyCloud ist die Konzeption und Entwicklung von sicheren, energiebezogenen Peer-to-Peer-Cloud-Diensten für einen Marktplatz für intelligenten Energiehandel für Gebäude, die mit Solarzellen erzeugten Strom potenziell auch lokal verbrauchen können.

AGT International, Pionier auf dem Gebiet der Erforschung zukunftsweisender Analysemethoden für smarte und sichere Gebäudesensoren, hat in dem Pilotprojekt in Saarlouis das Management der Sensorinstallationen in den 100 am Projekt beteiligten Gebäuden mit mehreren Photovoltaikanlagen übernommen. Diese mit innovativen Erfassungs- und Prognoseverfahren für den Stromverbrauch gewonnenen Sensorikdaten werden über eine gesicherte Leitung in eine Private Cloud eingespeist. Für AGT ist der Schutz der Sensordaten oberstes Gebot. Daher werden auch in dem Pilotprojekt neuartige Verfahren zur Datenverteilung, Zugriffsrechteregelung und zur Verschlüsselung von Daten bereitgestellt.

"Unsere Sensordaten stellen die Grundlage für das Projekt dar, denn damit können hoch differenzierte, individuelle Lastprofile erstellt werden, die für den Erfolg eines solchen Marktplatzes entscheidend sind", stellt Dr. Holger Ziekow, zuständiger Projektleiter der AGT, fest.

Anwendungen der Sensordatenanalyse ermöglichen neue Mehrwertdienste und Geschäftsmodelle

Doch mit dem lokalen Stromhandel sind die Einsatzmöglichkeiten der Sensordatenanalyse von AGT noch lange nicht erschöpft. Das Unternehmen entwickelt Analytics für Sensordaten, mit denen unterschiedliche Ereignisse (etwa Einbrüche) und vom Üblichen abweichende Situationen in Gebäuden festgehalten, überwacht und gelöst werden können. Dabei kommen einfache Plug-in-Sensoren zum Einsatz, die Daten über Bewegungen, Feuchtigkeit, Licht, Temperatur, Strom oder Lärm liefern. "Wenn Gebäudesensoren durch Autokonfigurationsfunktionalität und semantisch hochwertige Schnittstellen ergänzt werden, ist eine Reihe weiterer Mehrwertdienste und Geschäftsmodelle möglich, die sowohl für die Stadtwerke als auch für die Verbraucher interessant sind", betont Dr. Joachim Schaper, Forschungsleiter der AGT.

Der Verbraucher kann durch Registrieren und Freischalten gegebenenfalls weiterer Sensoren wie Rauchmelder, Temperaturfühler, Bewegungsmelder oder Kameras das Dienstespektrum erweitern. Die Dienste könnten das Gebäude überwachen und bei Einbruch oder Brand die Polizei oder die Feuerwehr verständigen.

Bei allen Mehrwertdiensten und Geschäftsmodellen liegt der Vorteil für die Gebäudebesitzer, Mieter oder Verwalter in der umfassenden Einsicht in verschiedene Aspekte eines Gebäudes. Die Analyse der Sensordaten ermöglicht eine schnelle Entscheidung auch aus der Ferne, was Kosten, Mühe und häufig auch Ärger erspart.
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