Grundlagen der Netzschutztechnik
Kurz- und Erdschlüsse, Überlastungen sowie fehlerhafte Schaltzustände können elektrische Netze und Betriebsmittel erheblich beeinträchtigen oder zerstören sowie Personen gefährden. Netzschutztechnik muss Fehler sicher erkennen, selektiv abschalten und die fehlerfreien Netzkomponenten weiter verfügbar halten. Besonders in Anlagen von 0,4 kV bis 110 kV erfordern digitale Schutzsysteme, Schutzgeräte und Leittechnik eine fachlich fundierte Auslegung.
Die Weiterbildung erhöht die Entscheidungssicherheit bei Auswahl, Auslegung und Bewertung von Netzschutzsystemen. Sie unterstützt dabei, Fehlauslösungen, Schutzlücken und unklare Zuständigkeiten an Schnittstellen zu reduzieren. Dadurch verbessern sich Versorgungszuverlässigkeit, Anlagensicherheit und Transparenz im Netzbetrieb.