Umwelttechnische Aufrüstung bei der CMC Klebetechnik

Technische Klebebänder für die Industrie bestehen stets aus einer Folie (oder Gewebe, Vlies, Papier) und einem funktionalen Klebstoff-Auftrag.

(PresseBox) (Frankenthal, ) Aus Verfahrens- und Umweltgründen setzt man in der Klebebandindustrie zunehmen auf in Wasser gelößte Klebstoffsysteme oder sogenannte Hotmelts, also Klebstoffe, die aufgeschmolzen werden (z.B. Kleberpistole). Allerdings ist die Leistungsfähigkeit derjenigen Klebstoffe, die zunächst in einem Lösemittel gelößt vorliegen, in sehr vielen Fällen höher.

Darum werden für industrielle Anwendungen häufig Klebharze verwendet, die zum Beispiel in Ethylacetat, Testbenzin, Toluol oder Dichlormethan gelößt sind. Sie haben eine hohe Wärmebeständigkeit, sind gegenüber Säuren und Laugen unempfindlicher und weisen gute Klebkräfte in einem breiten Anwendungsbereich auf.

Um solche Lösemittel-Klebersysteme verarbeiten zu können, benötigt man spezielle Beschich-tungsanlagen. Die meisten Lösemittel sind brennbar und sieden bereits weit unterhalb 100°C.

Nach dem Auftragen der Kleberlösung wird die Folie durch einen langen Trockenkanal geführt, in dem durch Wärme das Lösemittel aus dem Kleberharz heraus getrieben wird. Es entstehen bei der Fertigung von Klebebändern also große Mengen lösemittelhaltiger, erwärmter Luft.

Es würde bei normaler Atmosphäre ein Funken genügen, um eine große Explosion auszulösen. Daher wird der Trockenkanal permanent mittels Stickstoff, einem reaktionsträgen, natürlichen Gas, unterhalb der unteren Explosionsgrenze gehalten. Dazu wird ein leichter Überdruck aufgebaut, der verhindert, dass Sauerstoff in die sogenannte "Ex-Zone" (explosionsgefährdete Zone) eindringen kann.

Ein Nachteil bei dieser Methode ist, dass permanent durch den leichten Überdruck, aber auch durch das aus dem Trockenkanal herauskommende Material, Lösemittel aus der Anlage austreten.

Die CMC Klebetechnik hat in Ihrer Qualitäts- und Umweltpolitik festgelegt, die gesetzlichen Vorgaben nicht nur einzuhalten sondern diese, wo immer möglich, zu unterschreiten.

Daher wurde Mitte November 2008 die Hauptanlage aufwändig mit sogenannten Sperrdüsen nachgerüstet. Diese Sperrdüsen "streifen" mittels eines gerichteten Luftstroms die übrig gebliebenen Lösemittelreste vom beschichteten Material ab. Auf diese Weise können die Lösemittelverluste nochmals merklich reduziert werden.

Die lösemittelhaltige Trocknungsluft wird bei CMC Klebetechnik im Übrigen in einer sogenannten Kältefall sehr stark herunter gekühlt, wodurch die Lösemittel in flüssiger Form wieder ausfallen und so sehr leicht dem Recycling zugeführt werden können.

Der Name CMC Klebetechnik steht nicht nur für hervorragende industrielle Klebebänder, sondern auch für eine umweltbewusste, Ressourcen schonende Produktionsweise. Dieses Engagement für die Umwelt erklärt auch mit, warum Produkte aus manchen Ländern auf dieser Welt billiger sein können - günstiger sind sie insgesamt gesehen nicht.

CMC Klebetechnik GmbH

Die CMC Klebetechnik beschichtet seit fünf Jahrzehnten folienartige Materialien mit Klebstoff- und Funktionsbeschichtungen. 150 Mitarbeiter veredeln auf zwei Beschichtungsanlagen und über 30 Folgeanlagen (Formatierer, Stanzanlage, Rollenschneider) hochwertige Folien. Diese werden überwiegend in der Elektrotechnik als Isolationsmaterial eingesetzt, finden aber auch in nahezu allen anderen Industriebereichen Anwendung. Eine große Stärke der Firma ist die Möglichkeit, kundenspezifische Entwicklungen durchzuführen und dabei auch beratend tätig zu werden.
www.cmc.de

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