Kürzung der Solarförderung ist sinnvoll

Erneuerbare-Energien-Gesetz

(PresseBox) (Köln, ) Die Wirtschaftsförderung, die im Rahmen des Erneuerbare-Energien- Gesetzes (EEG) fließt, ist bei der Windkraft am effizientesten, weil sie die höchsten privaten Investitionen nach sich zieht. Gar keinen positiven Effekt hat hingegen die Unterstützung der Photovoltaik. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

So löste 1 Euro, der in der EEG-Förderung für Windräder aufgewandt wird, im Jahr 2007 je nach erwarteter Strompreisentwicklung 1,70 Euro beziehungsweise 2,60 Euro zusätzliche private Investitionen aus. Damit schnitt die Windkraftförderung sogar besser ab als manche traditionelle Form der Wirtschaftsförderung. Die EEG-Vergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen war dagegen über die Laufzeit der Anlage gerechnet höher als die gesamten Investitionen. Allein schon aus diesem Grund ist die geplante Kürzung der Solarförderung sinnvoll.

Jan-Welf Selke, Thorsten Lang, Thomas Puls: Wirtschaftsförderung durch die Förderung erneuerbarer Energien?, IW-Analysen Nr. 60, Köln 2010, 94 Seiten, 21,90 Euro.

Bestellung unter: www.iwmedien.de

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.