ZVO vergibt Masterstipendien im Schwerpunkt Elektrochemie und Galvanotechnik

Künftig können jährlich bis zu drei Studierende des Masterstudiengangs Elektrochemie und Galvanotechnik von einem ZVO-Stipendium profitieren. (Foto: TU Ilmenau/M. Reichel) (PresseBox) ( Hilden, )
Erstmalig zum Wintersemester 2018/2019 schreibt der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. (ZVO) bis zu drei Stipendien aus. Bewerben können sich Bachelor-Absolventen, die sich für ein Masterstudium mit Schwerpunkt Elektrochemie und Galvanotechnik entschieden haben. Die erste Bewerbungsfrist endet am 15. November 2018.

Der ZVO zeigt Herz für den wissenschaftlichen Branchennachwuchs und vergibt künftig drei Masterstipendien jährlich im Ingenieurstudiengang Elektrochemie und Galvanotechnik. Die Höhe des Stipendiums beträgt monatlich 400 Euro und ist damit um monatlich 100 Euro besser dotiert als das begehrte Deutschland-Stipendium. Es wird in der Regel über einen Bewilligungszeitraum von vier Semestern vergeben. Dabei gilt die Bewilligung zunächst für zwei Semester. Danach evaluiert die Vergabekommission anhand entsprechender Leistungsnachweise den Studienverlauf und entscheidet über die Fortzahlung des Stipendiums.

Die Bewerbungsfrist endet immer am 15. November des jeweiligen Kalenderjahres. Die Auswahlentscheidung über die zu fördernden Stipendiaten trifft der ZVO-Vorstand.

Weitere Informationen und der Bewerbungsantrag stehen unter www.zvo.org/Bildung/Stipendium bereit.

Masterstudiengang Elektrochemie und Galvanotechnik

Angeboten wird der Masterstudiengang Elektrochemie und Galvanotechnik derzeit von der Technischen Universität Ilmenau. Er ist entstanden aus einer Stiftungsprofessur des ZVO. Der viersemestrige Studiengang schließt mit dem Titel „Master of Science“ ab. Er richtet sich an Studierende mit einem naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen oder technischen Bachelor-Abschluss und setzt seinen inhaltlichen Fokus auf ein umfassendes Verständnis elektrochemischer Vorgänge. Die Studierenden eignen sich unter anderem tiefgehende Fachkenntnisse der Technologiefelder „Elektrochemische Oberflächentechnik“ und „Elektrochemische Energiespeicherung und -wandlung“ an. 

Das Ausbildungsprofil orientiert sich stark an den Bedürfnissen der Galvano- und Oberflächenbranche. Die TU Ilmenau arbeitet hierbei eng mit dem ZVO sowie vielen Wirtschaftsunternehmen der Branche zusammen. Die Berufsaussichten der Absolventen sind überaus gut.

Weitere Informationen auf der Homepage der TU Ilmenau unter Studieninteressierte und Fachgebiet Elektrochemie und Galvanotechnik.

Über die Galvano- und Oberflächentechnik:

Die Galvano- und Oberflächentechnik ist eine mittelständisch geprägte Industriebranche, die europaweit rund 440.000 Mitarbeiter beschäftigt, davon 50.000 in Deutschland. Allein in Deutschland erwirtschaftet die Branche einen Umsatz von ca. 7,5 Mrd. EUR. Die Struktur der Galvanobetriebe wird dabei von KMU dominiert, nur ein geringer Anteil der Betriebe erreicht Größen von mehr als 100 Mitarbeitern. Die Oberflächenbranche ist eine Schlüsselindustrie, deren Dienstleistung Voraussetzung für die Funktionalität von Bauteilen, Geräten und Maschinen nahezu jeder anderen Branche ist. Die Galvanotechnik verhindert dabei jährlich Korrosionsschäden von ca. 150 Mrd. EUR. Galvanotechnik ermöglicht eine zuverlässige Funktionalität einer Vielzahl unterschiedlichster Bauteile: Kein Auto verlässt mehr das Band, bei dem nicht wesentliche Teile oberflächenveredelt sind. Die moderne Medizintechnik ist ohne neuere Verfahren der Oberflächentechnik nicht denkbar, aber auch Bauwirtschaft und Sanitärindustrie, die Elektrotechnik und die Elektronikindustrie sowie die Flugzeugindustrie kommen ohne Oberflächenveredelung nicht aus.

Mehr Informationen: www.zvo.org
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