ZF stärkt seine Division E-Mobility

Am Sitz der Division E-Mobility in Schweinfurt hat ZF ein neues Gebäude für die Bereiche Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb eröffnet. Dort sind Arbeitsplätze für rund 520 Mitarbeiter entstanden, Bild: ZF (PresseBox) ( Schweinfurt/Friedrichshafen, )
  • Am Divisionssitz Schweinfurt ist ein neues Gebäude für die Zentralbereiche sowie Forschung und Entwicklung entstanden
  • Globales Produktionsnetzwerk für Elektroantriebe wird um Standorte in Serbien und China erweitert
Mehr Power für die Elektromobilität: Die ZF Friedrichshafen AG stärkt ihre Division E-Mobility durch neue Gebäude und Standorte. Am Divisionssitz in Schweinfurt eröffnet der Technologiekonzern am Freitag ein Gebäude für die Bereiche Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb der Division. Im serbischen Pancevo nahe Belgrad wird nächste Woche zudem ein Werk für Elektroantriebe offiziell seiner Bestimmung übergeben.

„Die Nachfrage nach elektrischen Antriebslösungen ist enorm gestiegen“, sagt Michael Hankel, Mitglied des ZF-Vorstands und verantwortlich unter anderem für die Bereiche Elektromobilität und Produktion. „Daher haben wir massiv in diese Division investiert, um attraktive Arbeitsplätze zu schaffen und die Produktionskapazitäten zu erweitern. Mit der Elektromobilität schlagen wir bei ZF eine Brücke zur Mobilität der nächsten Generation und tragen dazu bei, den Verkehr emissionsärmer zu gestalten.“ Die Elektromobilität gehört neben Vehicle Motion Control, autonomem Fahren und integrierter Sicherheit zu den vier Technologiefeldern der ZF-Strategie „Next Generation Mobility“.

Modernes Bürokonzept realisiert

In dem neuen Schweinfurter Gebäude hat ZF Platz für rund 520 Mitarbeiter geschaffen. Ihre Arbeitsplätze wurden nach dem sogenannten Bürokonzept 3.0 von ZF gestaltet, das projektbezogenes und flexibles Arbeiten ermöglicht und die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander erleichtert. „Dieses moderne Bürokonzept bietet für jeden Zweck die passende Arbeitsumgebung. Es spiegelt den Wandel unserer Arbeitswelt wider, die von Agilität und Digitalisierung geprägt ist. Wir möchten unseren Spitzenkräften ein gutes Arbeitsumfeld bieten“, sagt Jörg Grotendorst, Leiter der Division E-Mobility. Zudem sind in dem Gebäude, in das ZF insgesamt rund 30 Millionen Euro investiert hat, 16 Prüfstände und Prüfeinrichtungen untergebracht, mit denen elektrische und Hybridantriebe sowie zugehörige Komponenten erprobt werden können.

Der Standort Schweinfurt zählt mit insgesamt mehr als 9.400 Beschäftigten zu den größten ZF-Standorten weltweit. Der Technologiekonzern ist damit der größte Arbeitgeber in Unterfranken. Neben der 2016 gegründeten Division E-Mobility wird auch die ZF-Division Aftermarket von Schweinfurt aus gesteuert.

Neue Produktionsstandorte für E-Antriebe

Unterdessen stärkt ZF seine Division E-Mobility und deren Produktionskapazitäten auch an anderen Standorten weltweit. In der nächsten Woche wird – nach nur einem Jahr Bauzeit – der neue Standort Pancevo seiner Bestimmung übergeben. In dem Werk, 14 Kilometer nordöstlich der serbischen Hauptstadt Belgrad gelegen, produziert ZF Elektromotoren sowie elektrische Maschinen und Generatoren für Hybrid- und elektrische Antriebe sowie Getriebewählschalter und Mikroschalter. Um der großen Nachfrage nach diesen Produkten gerecht zu werden, wird dieser Standort bereits jetzt erweitert. Perspektivisch werden dort rund eintausend Mitarbeiter beschäftigt sein. Ein weiterer Produktionsstandort für Elektroantriebe entsteht derzeit zudem im chinesischen Hangzhou südlich von Schanghai. Dieser wird im nächsten Jahr den Betrieb aufnehmen.

ZF-Vorstandsmitglied Michael Hankel: „Wir wollen unseren Kunden nicht nur technisch überzeugende Lösungen bieten, sondern müssen ihnen auch preislich attraktive Angebote machen. Denn um dauerhaft erfolgreich zu sein, braucht es Technologie- und Kostenführerschaft. Dieses Ziel erreichen wir durch das hohe Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und wir erreichen es durch ein globales Produktionsnetzwerk. Damit haben wir eine ausgewogene Präsenz in verschiedenen Regionen, um sowohl nah bei unseren Kunden zu sein als auch wettbewerbsfähige Kostenstrukturen zu schaffen.“
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