XING-Studie: Tiefe Freundschaften und platonische Beziehungen fester Bestandteil des Arbeitslebens

(PresseBox) ( Hamburg, )
  • Jeder zweite Berufstätige hat im Büro bereits Freundschaften fürs Leben geschlossen
  • Neuer Trend: Jeder Zehnte hat eine eheähnliche Vertrauensbeziehung am Arbeitsplatz
  • Jüngere Arbeitnehmer treffen sich besonders gerne mit Kollegen
Die Deutschen verbringen sehr viel Zeit mit Kolleginnen und Kollegen: Eine 40-Stunden Woche, und nach Feierabend gerne noch ein gemeinsames Getränk im Kollegenkreis. Kein Wunder, dass man sich dabei auch näher kommt. Rund um den Arbeitsplatz entstehen enge Freundschaften und manchmal geht es sogar darüber hinaus. Die Hälfte der Berufstätigen in Deutschland hat im Büro bereits Freundschaften fürs Leben geschlossen. Immerhin  jeder Zehnte pflegt sogar eine eheähnliche Vertrauensbeziehung am Arbeitsplatz. Das sind die Kernergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage, die von XING, dem führenden Netzwerk für berufliche Kontakte im deutschsprachigen Raum, in Auftrag gegeben wurde.

Jeder zweite Berufstätige hat im Büro bereits Freundschaften fürs Leben geschlossen
Die Hälfte der befragten Arbeitnehmer hat am Arbeitsplatz bereits einen oder mehrere Freunde fürs Leben gefunden. Bei den weiblichen Berufstätigen sind es sogar knapp 60 Prozent. Bei der Frage, ob Kollegen auch zu Freunden werden können, spielt der Familienstand eine große Rolle: Knapp 60 Prozent der engen Freundschaften entstehen zwischen Arbeitskollegen, die ledig sind. Ein Blick in die unterschiedlichen Branchen: In der Tendenz sind Berufstätige der Kommunikations- und Medienbranche besonders aufgeschlossen und haben, vergleichsweise zu anderen Branchen, häufiger Freundschaften am Arbeitsplatz geschlossen. Erwerbstätige der Groß- und Einzelhandelsbranche sind tendenziell eher zurückhaltend bezüglich Freundschaften am Arbeitsplatz.

Neuer Trend: Jeder Zehnte hat eine eheähnliche Beziehung am Arbeitsplatz                                           
Verbringen Kollegen viel Zeit miteinander, entwickeln sich neben Freundschaften oft auch tiefergehende Beziehungen. Dieser sich anbahnende Trend aus den USA nennt sich „work wife“ bzw. „work husband“. Am Arbeitsplatz entstehen eheähnliche, ausschließlich platonische Vertrauensbeziehungen zu einem Kollegen bzw. einer Kollegin.  So gibt immerhin jeder zehnte Befragte Arbeitnehmer an, eine eheähnliche Beziehung am Arbeitsplatz zu pflegen. Die Erwerbstätigen in der Finanz- und Versicherungsbranche haben vergleichsweise häufig eine eheähnliche Beziehung am Arbeitsplatz.
Tendenziell finden sich Erwerbstätige über 50 Jahren (13 Prozent) nach eigenen Angaben häufiger in einer „Arbeitsehe“ wieder als jüngere Arbeitnehmer.

Jüngere Arbeitnehmer treffen sich am häufigsten mit Kollegen                                                                
Mehr als 50 Prozent der 18 bis 29 jährigen Erwerbstätigen geben an, sich mindestens einmal im Monat privat mit Kollegen zu treffen. In der Gruppe der 30 bis 39 jährigen unternehmen immerhin noch 40 Prozent privat etwas mit ihren Kollegen.
Arbeitnehmer ab 40 Jahren geben dagegen an, vergleichsweise häufiger als Jüngere, nur bei Geburtstagsfeiern oder Firmenevents private Zeit mit ihren Arbeitskollegen zu verbringen.
Im Rahmen der repräsentativen Studie wurden im August 2017 1.000 Arbeitnehmer in ganz Deutschland befragt.
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