Herausforderungen der Werbewirkung auf der Spur

Neunter Effizienztag der Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft (DWG) lockt mit Top-Referenten 100 Gäste nach Berlin

Effizienztag
(PresseBox) ( Chemnitz, )
Im Kaiserin Friedrich-Haus in Berlin lautete gestern die zentrale Frage "Wie wirkt Werbung heute?". Die Deutsche Werbewissenschaftliche Gesellschaft (DWG) hatte zu ihrem 9. Effizienztag am 25. Oktober 2012 eingeladen. Unter anderem erklärte Prof. Dr. Bert Rürup die Chancen der deutschen Volkswirtschaft in den nächsten Jahren.

Der Effizienztag der DWG war auch gestern wieder der alljährliche Treffpunkt für Praktiker und Forscher aus Marketing und Kommunikation. In fünf Vorträgen und sechs Workshops am Nachmittag beleuchteten 40 Top-Referenten das Thema "Wie wirkt Werbung heute? Renaissance des Unbewussten? Herausforderungen für die Markenkommunikation im 21. Jahrhundert." aus verschiedenen Standpunkten.

Die Vorträge

Prof. Dr. Bert Rürup, ehemaliger Wirtschaftsweiser, zeigte auf, dass die deutsche Wirtschaft in den nächsten 20 Jahren sehr gute Entwicklungschancen habe, wenn die Beschäftigungsquote der Frauen steige und das Schulsystem mehr fördere als zu selektieren. Dazu gehöre aber auch, dass die Politik den Bürgern ihre Maßnahmen besser kommuniziere.

Der Pressesprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), Volker Nickel, berichtete in seinem Impulsvortag über die Regulierungswut der EU-Bürokratie im Bereich Marktkommunikation und ließ das "Zusammenspiel" zwischen Marktkommunikation und EU in den letzten 40 Jahren Revue passieren.

Ein weiterer Höhepunkt des Vormittags war der Vortrag von Prof. Dr. Bruhn von der Universität Basel. Er erklärte, wie verschiedene Werbemedien (TV, Print etc. ) einheitlich gemessen werden könnten und welches Einsparpotential eine identische Wirkung erziele.

Dr. Lothar Weissenberger, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, stellte die Kampagne "Giro sucht Hero" vor, die in der letzten Woche mit dem goldenen "Effie" ausgezeichnet worden war.

Sechs Workshops am Nachmittag rundeten das Programm ab. Die 100 Teilnehmer konnten dabei mit den Referenten über ein breites Themenspektrum diskutieren.

Die Inhalte der Workshops reichten von bürokratischen Regulierungsauswüchsen, über Nachhaltigkeit, dreidimensionale Kommunikation und effiziente Messung bis zu neuen Agenturmodellen.

Über die Deutsche Werbewissenschaftliche Gesellschaft (DWG):

Die DWG wurde 1919 gegründet und steht bis heute für den gegenseitigen Austausch von Praxis und Forschung im Gebiet der Markenführung und der Marktkommunikation. Unter Berücksichtigung interner und externer Aspekte in Wirtschaftsunternehmen und Non-Profit-Organisationen gelingt der DWG eine umfassende Betrachtung und Bearbeitung ihres Arbeitsfeldes durch das Aufgreifen aktueller Themen, das Erarbeiten von Lösungsansätzen und den Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft. Die Erkenntnisse, Erfahrungen und Ressourcen werden durch regelmäßige wissenschaftliche Veranstaltungen, wie den Effizienztag, und durch Workshops realisiert und gefördert.

Die DWG wird von einem fünfköpfigen Vorstand unter Vorsitz von Prof. Dr. H. Dieter Dahlhoff, Universität Kassel, als Präsident der DWG geführt.
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