CPS®miLOGISTICS: Ein System für alle Lieferanten

Bewährte Systeme / Individuelles Sortiment

Mit CPS®miLOGISTICS nimmt Würth Industrie Service externe Lieferanten in das eigene Kanban-System auf. Kunden profitieren von einem geringeren Aufwand bei der Beschaffung und der Lieferantenverwaltung, einem ganzheitlichen Service für alle Artikel sowie Versorgungssicherheit (PresseBox) ( Bad Mergentheim / Main-Tauber-Kreis, )
Die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG führt in ihrem Sortiment über eine Million C-Teile. Um individuelle Kundenwünsche zu erfüllen, die über die eigene Produktpalette hinausgehen, hat Würth Industrie Service ein neues System geschaffen: Mit CPS®miLOGISTICS werden neben Standard- und Sonderteilen auch Würth-fremde Artikel in das C-Teile-Management integriert und in die effiziente Kanban-Belieferung von Würth Industrie Service aufgenommen. Für die Anwender bedeutet das einen deutlich geringeren Aufwand bei der Beschaffung und der Lieferanten­verwaltung, einen ganzheitlichen Service für alle Artikel sowie maximale Versorgungssicherheit.

C-Teile müssen in einem einwandfreien Produktionsablauf stets zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, in der passenden Menge und Qualität vorhanden sein. Um für Industriekunden diese Versorgung sicherzustellen, setzt Würth Industrie Service auf ein Kanban-System für das über eine Million Artikel umfassende Portfolio an Schrauben, Verbindungs- und Befestigungstechnik, an Werkzeugen, chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. In der Zusammenarbeit mit mehr als 50 kooperierenden Lieferanten bietet Würth Industrie Service damit den Kunden eine umfassende Lösung hinsichtlich Qualität und Umfang an Standard- und Sonderteilen. Würth-fremde Teile hingegen verwalteten Kunden bislang separat. Mit CPS®miLOGISTICS wurde nun eine Lösung entwickelt, die auch solche Artikel und die dazugehörigen Lieferanten in die ganzheitliche Beschaffung integriert. Hierüber können Kunden ab sofort bequem ihr C-Teile-Management um zusätzliche Lieferanten und Produktgruppen erweitern. Mit dem Ziel, die Lieferantenzahl zu reduzieren, Ressourcen freizusetzen und Lagerkapazitäten zu sparen, wählen die Anwender je nach individuellem Bedarf eine der drei Möglichkeiten – CPS®miSTOCK, CPS®miDROPSHIP und CPS®miSELF – für ihre Supply-Chain. Gleichzeitig profitieren die Kunden von modernster Technologie für ihr C-Teile-Management und einer digitalisierten Wertschöpfungskette für alle Zulieferer. Das vereinfacht den Informationsfluss zwischen den unterschiedlichen Bereichen im Unternehmen, schafft Transparenz über Hersteller und Lieferanten und sorgt somit für mehr Produktivität.

Komplette Verwaltung und Bevorratung per CPS®miSTOCK

Über die Lösung CPS®miSTOCK bevorratet Würth Industrie Service die Ware des individuellen Lieferanten der Kunden im eigenen Logistikzentrum. Die Auslieferung erfolgt dann just in time über das Kanban-System von Würth Industrie Service. Auf diese Weise sorgt Würth Industrie Service für eine maximale Versorgungssicherheit auch für Artikel, die lange Lieferzeiten haben und daher bislang vom Kunden selbst entsprechend vorgehalten werden mussten. Das reduziert kundenseitig den Lagerbestand sowie die Kapitalbindung – und sorgt nicht zuletzt für Platzersparnis im eigenen Lager.

CPS®miDROPSHIP: Externe Lieferanten in Kanban integrieren

Im Rahmen von CPS®miDROPSHIP bindet Würth Industrie Service weitere, vom Kunden definierte Lieferanten über eine Streckenabwicklung in das eigene Kanban-System ein, die vorab durch Würth Industrie Service für die Prozesse entsprechend qualifiziert werden. Die Partnerlieferanten befüllen und etikettieren die Kanban-Behälter im Auftrag von Würth Industrie Service in ihrem eigenen Lager und schicken diese direkt an den Kunden. Den Befüll-Service in die Regale vor Ort übernimmt dann wieder Würth Industrie Service. Die Kunden profitieren somit durch die automatisierte Disposition und Bestandsverwaltung und können gleichzeitig ihre individuellen Wunsch-Artikel in das Würth-Kanban-System integrieren.

Selbstständige Verwaltung per CPS®miSELF

Die Basis für CPS®miSELF ist das RFID-Kanban-System von Würth Industrie Service, in das beliebige Artikel und Lieferanten eigenständig aufgenommen werden können. Dabei sind nicht nur C-Teile möglich, sondern auch A- und B-Teile, für die zumeist andere Einkaufsprozesse gelten; auch die Integration in die Intralogistik des Anwenders selbst ist möglich. Über die RFID-Technologie reagieren Kunden frühzeitig auf Bedarfsschwankungen und können die Warenflüsse zielgenau steuern. Der Aufwand für das Einrichten in bestehende Prozesse ist gering, sorgt aber direkt für mehr Produktivität. Denn Fertigungsmitarbeiter müssen nicht mehr selbst bestellen; vielmehr kennt das System eigenständig den genauen Bedarf an Material und meldet diesen voll automatisiert an den Lieferanten. So lassen sich auch manuelle Fehler bei der Nachbestellung verhindern. Bei CPS®miSELF nutzt der Anwender dabei das System und die dazugehörige Hardware wie Behälter, Etiketten und Regale. Das Kanban-System meldet digital die Bedarfe für sämtliche Artikel und stellt die entsprechenden Daten bereit. Anschließend löst der Kunde selbst die Bestellung der benötigten Produkte beim Lieferanten seiner Wahl aus. Je nach Anforderung bietet Würth Industrie Service die Bereitstellung der reinen Behälterinformationen über die Stammdatenverwaltung bis hin zur Schnittstellenanbindung mit zusätzlich automatisierter Disposition.

Logistik 4.0

Das Konzept von CPS®miLOGISTICS ermöglicht es Industriekunden also, in einer einheitlichen C-Teile-Management-Lösung verschiedene Lieferanten zusammenzufassen und gleichzeitig den Service von Würth Industrie Service auch für Artikel außerhalb des Würth-Sortiments zu nutzen. Damit bietet der Partner für C-Teile-Management eine Lösung, mit der Anwender ihre gesamte Lieferkette digitalisieren und transparenter gestalten. Die Abläufe sollen derart einfach und schlank sein, dass Kunden bzw. Produktionsmitarbeiter nicht mehr selbst bestellen müssen. Vielmehr kennt das intelligente System eigenständig den genauen Bedarf an Material und meldet diesen voll automatisiert an den Dienstleister für C-Teile-Management. So wird sich künftig die komplette Supply-Chain weitgehend selbst steuern.
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