Das Gründungsstipendium wirkt

Geförderte Start-ups im echten Norden entwickeln sich positiv

(PresseBox) (Kiel, ) Seit Anfang 2016, dem Startschuss für das „Gründungsstipendiums Schleswig-Holstein“, wurden insgesamt sechs Start-ups mit insgesamt 12 Stipendien bewilligt. Durchschnittlich bis 7,5 Monate - bei sehr aufwendigen Geschäftsmodellen sogar bis zu einem Jahr lang - unterstützt das Gründungsstipendium junge Gründerinnen und Gründer, damit die sich ganz auf die Entwicklung ihres Geschäftsmodells und auf die Unternehmensgründung konzentrieren können. Bis 2019 stellen das Land Schleswig-Holstein, die Investitionsbank Schleswig-Holstein und die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH insgesamt eine Million Euro für das Gründungsstipendium zur Verfügung.

Laura Cordes erhielt ab Mai 2016 eines der ersten Gründungsstipendien. Mit ihrer Online-Plattform „Gardoré“ unterstützt die 29-Jährige ehemalige Unternehmensberaterin Frauen bei der Auswahl und beim Shopping von Businessbekleidung. Kundinnen können bei Gardoré nicht nur einzelne bürotaugliche Kleidungsstücke bestellen, sondern sich auch vollständige Outfits zu verschiedenen Dresscodes vorschlagen lassen. „Wir wollen Frauen dabei helfen, ihr perfektes Business-Outfit zu finden. Denn das passende Outfit wirkt nicht nur positiv nach außen, es bestärkt auch nach innen“, erklärt Laura Cordes, deren Idee beim GründerCup 2016 der KielRegion mit Platz eins in der Kategorie „Start-up“ ausgezeichnet wurde. „Für die Gründung bin ich extra nach Kiel zurückgekehrt“, sagt die Jungunternehmerin. „Hier kann ich mein Heimatnetzwerk optimal mit meinen internationalen Kontakten kombinieren.“

Den lokalen Handel haben die geförderten Daniel Faulhaber und Christopher Meereboer mit „Bummelbude“ im Blick. In ihrem digitalen Schaufenster können lokale Geschäfte und kleinere Händler außergewöhnliche Produkte präsentieren und so die fortschreitende Digitalisierung für sich nutzen. „Bummelbude verknüpft die Vorteile des Online-Shoppings mit dem Erlebnis des stationären Einkaufs“, erklären die Gründer. „Die Nutzer können bei uns erst virtuell durch das Angebot bummeln und anschließend lokal beim Händler in ihrer Stadt kaufen.“

Außergewöhnliche Produkte fertigen Emilia Lucht, Arne Sebrantke und Jonas Thiesfeld. Die Geschäftsführer der „Nui Studio GmbH“ designen und produzieren innovative Möbel und Beleuchtungslösungen. Ein besonders aufsehenerregendes Produkt ist die Mygdal Pflanzenleuchte, eine technisch neuartige Leuchte mit einem geschlossenen Ökosystem im Inneren. Mygdal soll als Steh- oder Hängeleuchte in zwei verschiedenen Größen erhältlich sein. „Dank des Gründerstipendiums konnten wir uns in den vergangenen Monaten ganz auf die Produktentwicklung und den Firmenaufbau konzentrieren und haben damit einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht“, sagen die Jungunternehmer. Der Markteintritt wird gerade vorbereitet und durch das „Dr. Werner Jackstädt-Zentrum für Unternehmertum und Mittelstand Flensburg“ begleitet.

„Das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein soll Hochschul-Absolventen mit innovativen und marktfähigen Ideen den Weg in die Selbstständigkeit ebnen“, meint Dr. Annelie Tallig, Projektmanagerin für Gründungsförderung bei der WTSH. Absolventen mit einer Erfolg versprechenden Geschäftsidee, die sich für ein Stipendium bewerben wollen, wenden sich an die Gründungsunterstützer ihrer Hochschule oder an die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH).

www.wtsh.de
www.gardore.com
www.bummelbu.de
www.nui-studio.com

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