Kalt und doch heiss!

Dynamik und Präzision beim Flow-Drill-Schrauben

Beim Fließformschrauben formt die Schraube zunächst im Bereich der plastifizierten Fügestelle ein Fließloch, schneidet anschließend das Gewinde und zieht beim Erreichen der Kopfauflage bis zum definierten Anzugmoment an (PresseBox) ( Castrop-Rauxel, )
Als kaltes Fügeverfahren für Stahl und Aluminium setzt sich in der Industrie zunehmend das sogenannte Flow-Drill-Schrauben durch. Hierfür werden neben hohen Drehzahlen auch hohe Anpressdrücke benötigt, wie sie die Schraubsysteme von WSM-Automation mit höchster Dynamik und Präzision liefern.

Beim Flow-Drill- oder Fließlochform-Schrauben, das bisher vor allem in der Dünnblechverarbeitung Anwendung findet, werden die Werkstücke ohne Vorloch mit einseitiger Fügerichtung miteinander verbunden. Dabei formt die Schraube spanlos mit ansteigender hoher Drehzahl und Anpresskraft ein Fließloch mit lehrenhaltigem Muttergewinde. Durch den hohen Tragteil im Gewinde entsteht dabei eine hochfeste Verbindung. Zudem kann eine Flowform-Schraube später bei Bedarf durch eine herkömmliche metrische Schraube ersetzt werden.

Dank ihrer hohen Dynamik sind die Schraubsysteme von WSM-Automation bei den speziellen Anforderungen zur Verarbeitung von Flowform-Schrauben in ihrem Element. Für die in diesem Zusammenhang geforderten immer genaueren Zielvorgaben, die in immer kürzer werdenden Taktzeiten erfüllt werden müssen, sind die WSM-Schraubeinheiten ebenfalls schon ausgelegt. Ob die Vorgabe für eine Verschraubung das Drehmoment, der Drehwinkel, die Einschraubtiefe oder sogar die aktive Erkennung der Schraubenkopfauflage ist - jedes Ziel kann mit den Schraubeinheiten von WSM-Automation extrem genau und hoch dynamisch erreicht werden.
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