Schwarzwald soll zur lebenswertesten Region Deutschlands werden

Dominik Fehringer (Geschäftsführer WRO GmbH) , Sonja Schuchter (Bürgermeisterin Sasbachwalden), Hansjörg Mair (Geschäftsführer Schwarzwaldtourismus GmbH). (PresseBox) ( Offenburg, )
Der Schwarzwald Tourismus boomt, steht aber auch vor neuen Herausforderungen. Der Schwarzwald soll zur lebenswertesten Region Deutschlands werden. Dazu kommen den Bereiche Digitalisierung und Mobilität besondere Bedeutung zu. Die Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) hat zur Zukunft des Schwarzwaldtourismus ein Strategiepapier entworfen. Die mit Spannung erwarteten Ergebnissen stellte Hansjörg Mair, STG-Tourismuschef den Touristikern aus der Ortenau in Sasbachwalden vor. Zur Veranstaltung hatten die Gemeinde Sasabachwalden und die Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) gemeinsam eingeladen.

Bürgermeisterin Sonja Schuchter begrüßte die über 100 Gäste aus der gesamten Region im Ratssaal der Gemeinde. „Der Schwarzwald ist bei den Touristen sehr beliebt. Wie können wir diesen Trend halten und noch besser zu werden?“, leitete Schuchter den Abend ein. Fragen, die viele Touristiker, Gastgeber, Gastronomen und Einzelhändlerbeschäftigen. „Wir sind alle permanent BETA – Updates kommen ständig und von überall. Daher ist das neue Strategiepapier keine Studie, die in der Schublade bleibt, sondern eine dynamische Handlungsempfehlung über Mission und Vision, Strategie und Ziele, Maßnahmen und Aufgaben sowie Marke und Leuchttürme.“, leitete Hansjörg Mair, STG-Tourismuschef ins Thema ein. An der neuen Tourismusstrategie haben Experten aus dem Tourismus intensiv gearbeitet. „Dieses Zukunftspapier basiert auf dem Wissen unserer Gremien und Partner, die direkt befragt wurden“, deutete Mair an.

Was sieht diese Vision für die Zukunft des Schwarzwalds als Tourismusregion vor? „Keine Destination der Welt wird wegen ihrer perfekten Werbekampagne weiterempfohlen. Tourismus ist nicht Werbung. Tourismus ist Leistung“, so Mair. Kataloge, Prospekte und die klassischen Dienstleistungen im Reisebüro reichen längst nicht mehr aus, um Tourismus erfolgreich zu betreiben. „Früher war alles einfacher, die Touristiker waren Informationsverwalter, jetzt sind sie Datendealer und Angebotsentwickler entlang der Touchpoints der Customer Journey.“, wies er auf die neuen Herausforderungen hin.

In einer vollvernetzten Welt muss der Tourismus auf die neuesten Onlinemarketing-Trends abgestimmt sein. Nur durch die Nutzung und das Ausprobieren neuer Kanäle können neue Kunden erreicht werden. „Alle Akteure müssen ihre Angebote digitalisieren und maßgeschneiderter machen. Die Informationen sollen zugänglich im Heimatland des Gastes und auf seiner Sprache sein. Letztendlich geht es um Geschichten und Emotionen“, sagt Mair. Daraufhin ein gutes Beispiel ist, das seit erstem Juli die Schwarzwaldkarte in der digitalen Plattform für Tourismusangebote „Get your guide“ aufgenommen wurde. Gleichzeitig das ständige Hyperwettbewerb, die Schnelligkeit und Echtzeit löst beim Menschen eine neue Begierde nach dem Gegenteil aus. „Alle Leistungen, die nicht digitalisiert und automatisiert werden können werden wertvoller. Daher muss die Marke Schwarzwald sich nicht von ihren Kernwerten wie Emotionen, Kreativität, Empathie, Aufmerksamkeit trennen“, ratet Mair.

Diese Leitfäden bestimmen die Mission und die Aufgaben der STG als Multiplikator der Bekanntheit der Schwarzwald als Urlaubsregion und begehrtester Lebensraum Deutschlands.

Keine andere Region Deutschlands sei so bekannt wie Schwarzwald, besonders im Ausland, sagt Mair. „Jeder kann sofort Minimum vier Schwarzwaldmerkmale nennen - Bollenhut, Schinken, Kirschtorte und Kuckucksuhr, das ist selbst bei Regionen wie Südtirol nicht der Fall. Aber wir brauchen dringend eine neue Schwarzwald TV-Serie, die großartige Werbung für uns macht, Werbung, die knallt“, wünscht sich Mair.
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