Erstes Treffen des bundesweiten Beratungsnetzwerkes zur Verbesserung der Willkommenskultur für ausländische Studierende

Das Welcome Center Heilbronn-Franken für die Region in Berlin

(PresseBox) ( Heilbronn, )
Vergangene Woche kam erstmals das bundesweite Beratungsnetzwerk Willkommensregionen für ausländische Studierende zusammen. Zum Netzwerk gehören, neben der Region Heilbronn-Franken, 11 Hochschulstandorte in Deutschland. Ziel des Beratungsnetzwerkes ist es, die Willkommenskultur für ausländische Studierende zu verbessern.

Etwa 11 Prozent aller Studierenden an Deutschlands Hochschulen kommen aus dem Ausland. Sie sind ein wichtiges Potenzial für den steigenden Fachkräftebedarf. Doch obwohl viele bleiben möchten, erschweren kleine und große Probleme den Aufenthalts-Hürden beim Übergang in den späteren Job, die Finanzierung des Studiums, bezahlbare Wohnungen oder Diskriminierungen im Alltag – die Herausforderungen für junge Menschen, die auch mit Sprachbarrieren kämpfen, sind enorm. Das Projekt möchte ausländische Studierende unterstützen, alle Hürden zu meistern, damit ihrer Zukunft in Deutschland nichts im Weg steht.

Alle Teilnehmer haben sich vorgenommen, in ihren Regionen die Zusammenarbeit von Hochschulen, Wirtschaft, Agentur für Arbeit, Studentenwerk, Zivilgesellschaft, Studierenden und Kommunen auszubauen. Das Beratungsnetzwerk soll zusätzlich ein Forum bieten, die Erfahrungen und guten Beispiele untereinander zu teilen. Das Projekt folgt mit seiner Zielsetzung den Empfehlungen einer Studie der Bertelsmann Stiftung, die von Prof. Roland Roth durchgeführt wurde.

„Wir hoffen, durch das Beratungsnetzwerk neue Impulse, gute Beispiele und wertvolle Erfahrungen zu gewinnen, von denen alle Hochschulstandorte profitieren können. Das Projekt bietet nicht nur Chancen für die Wirtschaft, sondern soll Deutschland als Studienort international attraktiver machen“ sagte Claudia Walther, Leiterin des Projektes in der Bertelsmann Stiftung.

Das bundesweite Beratungsnetzwerk besteht momentan aus den Hochschulstandorten Aachen, Bremen, Hannover, Heilbronn, Jena, Konstanz, Nürnberg, Osnabrück, Paderborn, Potsdam, Stuttgart, Ulm. Hannover ist Pilot-Standort. In der Region Heilbronn-Franken übernimmt das Welcome Center Heilbronn-Franken die Federführung bei der Koordination des Beratungsprojekts. Durch unterstützende Interessenbekundungen aller Hochschulen und Standorte in der Region Heilbronn-Franken werden die Interessen aller Beteiligten gebündelt. Innerhalb des Beratungsnetzwerks nimmt Heilbronn-Franken eine Sonderstellung ein: „Wir sind die Einzigen, die nicht nur eine einzelne Stadt bzw. einen Hochschulstandort betrachten, sondern die Entwicklung einer Willkommensregion für ausländische Studierende an unterschiedlichen Standorten in der ganzen Region“, so der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH, Dr. Andreas Schumm, die als Projektträger des Welcome Centers eingebunden ist. „Durch die Einbindung der regionalen Wirtschaftsförderung können Synergien im Hinblick auf die Integration ausländischer Studierender in den regionalen Arbeitsmarkt genutzt werden, denn dies ist eine zentrale Frage für die nachhaltige Bindung dieser Menschen an die Region“, berichtet Alisa Nientiedt vom Welcome Center Heilbronn-Franken, die innerhalb des Welcome Centers dieses Projekt leitet.

Dieser Prozess wird von der Bertelsmann Stiftung begleitet und wissenschaftlich evaluiert. In Berlin fand der erste Austausch über mögliche Maßnahmen und Kooperationen statt. Der bundesweite Austauschprozess wird im Frühjahr in Hannover fortgesetzt.
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