Das Standortmarketing und die Organisation der Gemeinschaftsstände "Sachsen live" gehören zu den Kernaufgaben der WFS. "Unser Ziel ist es, Sachsen auf in- und ausländischen Messen bekannter zu machen und Interessenten anzulocken. Dazu gehört ein gelungenes und vor allem einheitliches Outfit", sagt der Staatsminister. Zum Schriftzug meint Jurk: "SACHSEN!, beziehungsweise englisch SAXONY! - der Name ist Programm. Das Ausrufezeichen ist selbstbewusstes Statement eines leistungsstarken Standortes. Mehr muss man nicht dazu sagen. Denn Sachsen steht für sich." Zusätzliche Slogans - wie der von der WFS entwickelte "Ein Land in Bewegung" (englisch "A place in motion") können das Logo ergänzen, müssen aber nicht. Bei seinem Einsatz auf größeren Flächen wird das Logo ergänzt um eine Grafik, die an Waben erinnert. Jurks einleuchtende Erklärung dafür: "Die Waben stehen sowohl für den sprichwörtlichen Bienenfleiß der Sachsen als auch für Stabilität und Vernetzung."
So erklärt WFS-Geschäftsführer Oliver Jörk das Logo: "Die Farbe Grün ist das 'Geburtsrecht' Sachsens und ergibt sich schon aus der Landesverfassung, wonach die Landesfarben Weiß und Grün sind." Die WFS hat dem originalen Sachsen-Grün nur eine Frischzellenkur verpasst. So wirkt es freundlicher und moderner. Die Designmerkmale ziehen sich konsequent durch - von der Gestaltung der Messestände über Broschüren bis hin zu Werbemitteln wie Anstecker und Kugelschreiber. Der Auftritt auf der Internationalen Maschinenbaumesse vom 15. bis 19. September in Brünn wird erstmalig im neuen SACHSEN!-CD gehalten sein.
Die Idee, mit dem Namen Sachsens zu werben, griff die WFS bereits 2006 auf, als sie mit ersten "grünen" Werbe- und Informationsmaterialien auf den Markt kam. Beauftragt durch das Wirtschaftsministerium, hat sie Anfang 2008 ein "Erscheinungsbild für den Wirtschaftsstandort Sachsen auf Messen" national ausgeschrieben. Die Dresdner Werbeagentur VOR bewarb sich mit dem zuvor bereits für die WFS entwickelten Werbekonzept - nun erheblich weiter entwickelt für Messen - und gewann die Ausschreibung. WFS-Geschäftsführer Jörk: "So sind wir in der glücklichen Lage, unser bisheriges Konzept nicht über Bord werfen zu müssen." Die Entwicklungskosten betrugen 23.000 Euro.
Die WFS hatte seine relevanten Partner von Anfang an in die CD-Entwicklung eingebunden. Damit kann es sich jetzt auf breiter Front durchsetzen. "Unsere Anforderungen an den Einsatz des Logos sind bewusst so einfach gehalten, dass es eine breite Verwendung finden kann. Die Vorlagen dazu, verbunden mit einigen Gestaltungsvorschlägen, haben wir in unserem Internetauftritt eingestellt." Ihr Zielgruppenportal für nationale und internationale Investoren im Internet - www.invest-in-saxony.de hat die WFS bereits "ergrünen" lassen.