Spannende Orte für kreative Branchen

Fachtagung informiert über "Kreative Quartiere - Chancen für die Immobilienwirtschaft in der Metropole Ruhr"

(PresseBox) ( Dortmund, )
Die Kreativwirtschaft ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch Impulsgeber für die städtische Immobilienentwicklung. Eine Fachtagung im Harenberg City-Center bringt am heutigen Freitag, dem 20. November, die Themen der Kreativ- und der Immobilienwirtschaft erstmals zusammen. Neben internationalen Beispielprojekten stehen - pünktlich zum Kulturhauptstadtjahr 2010 - die kreativen Orte der Metropole Ruhr im Mittelpunkt. Gastgeber Dortmund nutzt die Gelegenheit, um den internationalen Fachleuten das Kreativ.Quartier Dortmunder U vorzustellen.

Dass die Kultur- und Kreativwirtschaft weit mehr ist als ein Nischenmarkt, belegen die Zahlen. Laut dem Forschungsgutachten "Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung 2009" liegt sie mit 719.000 abhängig Beschäftigen gleichauf mit der Automobilindustrie. Allgegenwärtig ist der Einfluss der kreativen Branchen dabei weit über ihren wirtschaftlichen Erfolg hinaus: Sie stoßen sichtbare Veränderungen innerhalb von Städten und Quartieren an. Wo früher Bier gebraut und Schokolade produziert wurde oder U-Bahnen fuhren, haben sich kreative Köpfe angesiedelt und prägen ihre Umgebung.

Im Rahmen der heutigen Tagung präsentieren Experten internationale Beispielprojekte - von London bis Linz. Zunächst erläutert der britische Städteforscher und Publizist Charles Landry sein Konzept der "Kreativen Stadt". Über die Unterstützung und Entwicklung kreativer Orte in holländischen Städten spricht der Stadtplaner Jeroen Saris aus Amsterdam. Kreative Projektentwicklungen im Londoner Eastend präsentiert der Londoner Stadt- und Regionalplaner Eric Reynolds. Der Wissenschaftler Dr. Oliver Frey stellt Quartiersentwicklungen in Wien und Linz vor.

Am Nachmittag rückt die Metropole Ruhr ihre kreativen Quartiere in den Mittelpunkt. Diese sind bislang meist nur Brachenkennern bekannt - und genau das soll sich in Zukunft ändern. Bereits im Rahmen der Immobilienmesse EXPO REAL in München hatte die Region den Blick von Investoren, Bauträgern, Architekten und Stadtplanern gemeinsam auf die vorhandenen und entstehenden Orte für Kreative gelenkt. Auf der heutigen Tagung präsentieren sich neben dem U-Turm von Gastgeber Dortmund die Scheidt'schen Hallen in Essen, das Kreativ.Quartier Am Kanal in Herne, das Dinslakener Kreativ.Quartier Lohberg, das Quartier Altmarkt in Oberhausen, das Kreativ.Quartier Unna-Massimo in Unna, die Games Factory Ruhr in Mülheim an der Ruhr und das VictoriaQuartierBochum. Über die gesamte Metropole Ruhr verteilen sich kreative Orte und heben sich von den bevorzugten Quartieren anderer Branchen ab: Kreative Akteure nutzen vor allem Stadträume, die eher nicht zu den boomenden Entwicklungsräumen der Städte zählen, etwa Altbauquartiere oder ehemalige Industrieflächen.

Einer dieser Räume ist das Kreativ.Quartier Dortmunder U. Auf der Fläche der ehemaligen Union-Brauerei entsteht derzeit ein Zentrum für Kunst und Kreativität. Im Mittelpunkt steht der U-Turm als herausragendes Industriedenkmal und neues Symbol des Wandels hin zur Wissensgesellschaft. Neben dem Museum am Ostwall, das dort auf zwei Etagen eine neue Heimat findet, ziehen unter anderem die Technische Universität Dortmund und die Fachhochschule Dortmund mit Instituten oder Forschungsbereichen sowie das neue "European Centre for Creative Economy" (ECCE) in den Brauereiturm. Auch weit über die Stadtgrenzen hinaus entwickelt sich das Dortmunder U zu einem Wahrzeichen. Bereits im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2010 bildet es einen der sieben sogenannten Hochpunkte in der Region. Diese machen die Vision einer lebenswerten Metropole und den Wandel durch Kultur für Besucher und Einheimische erlebbar.
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