PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 93029 (Wirtschaftsförderung Dortmund)
  • Wirtschaftsförderung Dortmund
  • Töllnerstrasse 9-11
  • 44122 Dortmund
  • https://www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de
  • Ansprechpartner
  • Pascal Ledune
  • +49 (231) 50-29200

Gemeinsamer Unternehmensmessestand auf der WIN in Istanbul

(PresseBox) (Dortmund, ) Die Wirtschaftsförderung Dortmund und die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund erleichtert den regionalen Unternehmen den Markteinstieg in die Türkei. Dafür haben sie einen gemeinsamen Messeauftritt auf der internationalen Fachmesse World of Industry (WIN) in Istanbul vom 24. bis zum 28. Februar organisiert. Das Angebot angenommen haben die Dortmunder Unternehmen Anker-Schroeder.de ASDO GmbH, DOCERAM Ingenieurkeramik GmbH, Dolezych GmbH & Co. KG, GoGas Goch GmbH & Co. KG und Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG sowie TeLC Maschinenbau aus Unna und die Brock Kehrtechnik GmbH aus Witten.

"Wir wollen wirtschaftliche Brücken bauen. Die Absatzmöglichkeiten in der Türkei müssen noch viel stärker genutzt werden. Die WIN ist eine hervorragende Plattform für den Aufbau neuer Geschäftskontakte", teilt IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz mit. Udo Mager, Geschäftsführer der Dortmunder Wirtschaftsförderung, ergänzt: "Als Partner der Wirtschaft ist es unsere Aufgabe, den Unternehmen aus der Region bei der Erschließung neuer Märkte zu helfen. Deshalb bieten wir den Unternehmen die Möglichkeit, auf einem Gemeinschaftsstand Flagge zu zeigen und damit auch den Wirtschaftsstandort Dortmund zu profilieren.

Durch die organisatorische Abwicklung seitens der Wirtschaftsförderung, der IHK und in Kooperation mit der Handwerkskammer Dortmund bietet die Messebeteiligung für die Unternehmen eine kostengünstige und einfache Möglichkeit auf dem türkischen Markt Fuß zu fassen. Besonders vorteilhaft ist die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur wie Dolmetscher und Kommunikationseinrichtungen. Dies sehen auch die teilnehmenden Unternehmen, für die Andreas Balla, kaufmännischer Leiter der Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG, Dortmund, stellvertretend das Wort ergreift: "Wir brauchen uns fast überhaupt nicht um die Vorbereitung kümmern. Das ist ein entscheidender Vorteil. Denn so können wir uns ganz auf die Geschäftsanbahnungen in Istanbul konzentrieren."

Damit das auch erfolgreich gelingt, stehen den Organisatoren auch auf türkischer Seite Helfer mit Rat und Tat zur Seite. Diese rühren durch gezielte Pressearbeit und Sonderveranstaltungen die Werbetrommel für die deutschen Unternehmen.

Hintergrund Türkei: Deutschland und die Türkei verbinden außerordentlich vielfältige und intensive Beziehungen, die viele Jahrhunderte zurückreichen. Sie werden in der Gegenwart durch drei Faktoren bestimmt: politisch durch die türkische Kandidatur für den Beitritt zur Europäischen Union, menschlich durch rund 2,5 Mio. in Deutschland lebende Einwohner türkischer Abstammung - davon inzwischen über 700.000 mit deutscher Staatsangehörigkeit - sowie durch einen rasch wachsenden Wirtschaftsaustausch. 80 Prozent der deutschen Unternehmen haben mehr oder weniger starken Auslandsbezug in ihrem Tätigkeitsbereich. Für die Türkei ist Deutschland mit Abstand der wichtigste Handelspartner, mit dem über 20 Prozent aller türkischen Exporte abgewickelt und von dem 15 Prozent der Importe bezogen werden. Unter den ausländischen Investoren in der Türkei sind deutsche führend. Diesen hohen Standard gilt es vor dem Hindergrund zunehmender Konkurrenz zu wahren und auszubauen.

Wirtschaftsförderung Dortmund

Die Wirtschaftsförderung Dortmund unterstützt als Dienstleister und Partner Unternehmen, die am Standort expandieren, sich umstrukturieren oder neu ansiedeln wollen. Sie arbeitet als Impulsgeber gemeinsam mit weiteren Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik daran, die Zukunft des neuen Dortmund zu gestalten. Ziel ist, unternehmerisches Engagement zu fördern und die Stadt zu einem modernen Wirtschafts- und Lebensstandort weiterzuentwickeln.

Die Wirtschaftsförderung Dortmund stützt sich auf drei operative Bereiche: das dortmund-project, das Dienstleistungszentrum Wirtschaft (DLZW) und die Kooperationsstelle Arbeit und Region.