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Pressemitteilung BoxID: 372244 (Wirtschaftsförderung Dortmund)
  • Wirtschaftsförderung Dortmund
  • Töllnerstrasse 9-11
  • 44122 Dortmund
  • https://www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de
  • Ansprechpartner
  • Pascal Ledune
  • +49 (231) 50-29200

FamUnDo startet in die zweite Runde

(PresseBox) (Dortmund, ) .
- Projekt der Wirtschaftsförderung Dortmund macht sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark
- Sechs Betriebe aus unterschiedlichen Branchen nehmen an der zweiten Runde teil
- Auftakt am 15. September um 9 Uhr im Comunita Seniorenhaus Vinzenz

Wer Familie und Beruf optimal unter einen Hut bekommt, arbeitet im Job umso engagierter, zuverlässiger und effektiver - das belegen Studien. Grund genug für sechs Dortmunder Betriebe, sich gezielt für mehr Familienfreundlichkeit im Unternehmen einzusetzen. Das Projekt FamUnDo - "Familienbewusste Unternehmen in Dortmund" - unterstützt sie dabei und zeigt konkrete Veränderungsmöglichkeiten auf. An der zweiten Runde des Projekts, die am 15. September startet, nehmen insgesamt sechs Betriebe aus unterschiedlichen Branchen teil.

Vom Anlagenbauer über den Restaurantbetrieb bis hin zum Werbemittelhersteller - unterschiedlicher könnten die Teilnehmer der zweiten Runde wohl kaum sein. Mit dabei sind die BASIC Facility Management e.K., das Comunita Seniorenhaus Vinzenz, die KHS AG, die L-SHOP-TEAM GmbH, das Restaurant Overkamp und die Spedition August Alborn GmbH & Co. KG. Sie alle haben ein Ziel: mehr über eine familienbewusste Personalpolitik zu erfahren und den eigenen Betrieb so umzugestalten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Familie und Beruf besser unter einen Hut bekommen.

Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich ein zum Auftakt der zweiten Runde des Projekts FamUnDo
am Mittwoch, dem 15. September 2010,
um 9 Uhr
im Comunita Seniorenhaus Vinzenz
Vogelpothsweg 17
44149 Dortmund

Bei der Auftaktveranstaltung stehen zunächst die Rolle berufstätiger Eltern in Deutschland, die betriebswirtschaftlichen Aspekte einer familienfreundlichen Personalpolitik sowie Familienfreundlichkeit als Teil der Unternehmensphilosophie im Mittelpunkt. Im Laufe des auf insgesamt sieben Monate angelegten Projekts lernen die Teilnehmer dann in Workshops die Elemente genauer kennen, die ein familienfreundliches Unternehmen auszeichnen. Daneben findet eine dreitägige Beratung in den Betrieben selbst statt, die etwaige Defizite hinsichtlich der bestehenden Arbeitszeitregelung, des Kinderbetreuungsangebotes oder der Personalpolitik aufzeigt. "Das Projekt steht unter dem Motto ?Familie ist Chefsache', und der Name ist bei FamUnDo Programm", sagt Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. "Für Unternehmen lohnt die Teilnahme gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen werden sie attraktiver für ihre Mitarbeiter und für Bewerber. Und zum anderen reduzieren sie gleichzeitig ihre Kosten, da Fehlzeiten und Fluktuation bei zufriedenen Mitarbeitern nachweislich sinken."

Finanziert wird FamUnDo von der Stadt Dortmund und den teilnehmenden Unternehmen, deren Eigenleistung sich nach der Anzahl ihrer Beschäftigten richtet. Für die Durchführung ist das Dienstleistungszentrum Wirtschaft (DLZW), ein Geschäftsbereich der Wirtschaftsförderung Dortmund, zuständig. Nach erfolgreichem Abschluss dürfen sich die Teilnehmer offiziell "Familienbewusstes Unternehmen in Dortmund" nennen. Darüber hinaus schafft die Teilnahme an FamUnDo die erforderlichen Grundlagen für das Audit "Beruf und Familie", einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Wie viel mehr Familienfreundlichkeit in Unternehmen bewirken kann, zeigt eine Studie des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik Münster. Demnach haben familienbewusste Unternehmen eine um 16 Prozent geringere Fehlzeitquote und eine um 15 Prozent geringere Fluktuationsrate. Die Mitarbeiterzufriedenheit steigt um 13 Prozent. Bei den Personalverantwortlichen familienfreundlicher Betriebe gehen fast ein Drittel mehr Bewerbungen für Stellen in Schlüsselpositionen ein als bei weniger familienorientierten. Ebenfalls auffällig: Die Quote der Arbeitnehmer, die nach der Elternzeit in ihren Betrieb zurückkehren, ist bei familienfreundlichen Unternehmen um rund 22 Prozent höher.