Offshore-Industrie am Scheideweg

Fachtagung OBMC 2012 unter dem Motto "Die nackte Wahrheit Offshore"

Husum, (PresseBox) - Der Ausbau der Offshore-Windkraft verzögert sich zunehmend in Deutschland. Grund ist unter anderem, dass die Stromnetzbetreiber keine festen Termine für den Anschluss der geplanten Windparks an das Stromnetz nennen können. Es ist unklar, wer für den Schaden aufkommt, wenn der erzeugte Windstrom nicht ins Netz eingespeist werden kann. Die europäische Finanzkrise verschlechtert zusätzlich das Klima für Investitionen. Einige Projektbetreiber haben bereits angekündigt, dass sich der Baubeginn ihrer Offshore-Windparks verzögert.

Entlang der politischen Zielvorgaben der Bundesregierung sollen 25.000 Megawatt an installierter Offshore-Windleistung bis zum Jahr 2030 einen Beitrag zur Energiewende leisten. Derzeit sind es gerade einmal knapp 300 MW. Unsicherheiten beim Netzausbau, noch nicht abschließend geklärte Haftungsfragen sowie zu hohe Projektkosten sind nur einige Ursachen des schleppenden Ausbaus. "Wir möchten die Problemfelder in der Offshore-Industrie offen ansprechen und mit internationalen Experten Lösungsansätze diskutieren", bekräftigt Dr. Matthias Hüppauff, Projektkoordinator der Netzwerkagentur windcomm schleswig-holstein. Sein Team organisiert bereits zum vierten Mal die Offshore Business Meetings & Conference (OBMC) im Husumer NordseeCongressCenter (NCC). Am 5. und 6. November 2012 werden wieder über 300 Gäste aus ganz Europa zur Offshore-Konferenz und parallel stattfindenden Begleitmesse erwartet. Die OBMC 2012 steht in diesem Jahr unter dem Motto "Die nackte Wahrheit Offshore".

Alle Informationen zur OBMC 2012 finden Sie unter www.windcomm.de.

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