Vom Umspannwerk bis zur Steckdose

WEMAG erklärte Teilnehmerinnen beim Girls' Day die spannende Welt der Energiebranche

Zum Girls' Day kamen zwölf Mädchen in die WEMAG. Mitarbeiterin Annett Lux (rechts) erklärt den Schülerinnen die Aufgaben der Netzleitstelle. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer (PresseBox) ( Schwerin, )
Am diesjährigen Girls' Day haben in ganz Deutschland Unternehmen, Betriebe und Hochschulen ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse geöffnet. Auch die WEMAG beteiligte sich wieder aktiv an diesem Zukunftstag. „Wir wollten den Mädchen die Möglichkeit geben, unsere Ausbildungsberufe und Studiengänge näher kennenzulernen, in denen Frauen bislang eher selten vertreten sind, wir aber trotzdem gute Zukunftschancen bieten. Dafür hatten wir ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet“, erklärte Frank Dumontie, Gruppenleiter Personalentwicklung bei der WEMAG.

Es war vor allem die Neugier, die die zwölf Mädchen dazu bewogen hat, das Energieunternehmen zu besuchen. „Meine Mutti ist im Internet auf diese Möglichkeit gestoßen und hat mir einen Platz reserviert“, sagte Henriette. Aber auch einige WEMAG-Mitarbeiter haben ihre Töchter auf den Girls' Day im eigenen Haus aufmerksam gemacht. Für Khadija aus Syrien steht der Berufswunsch schon fest. Die 14-Jährige möchte gern Ärztin werden. „Einen Berufswunsch habe ich noch nicht, aber ich will viel sehen“, meinte dagegen die 13-jährige Julia. Und das konnte sie mit den anderen Schülerinnen auch.

Nach einer kurzen Präsentation über das Energieunternehmen sowie die Vorstellung der Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge besuchten die Teilnehmerinnen die Netzleitstelle. Die Erläuterung dieser modernen Schaltzentrale übernahm Annett Lux, die bei der WEMAG mit dem Elektroniker für Betriebstechnik einen typischen Männerberuf gelernt hat und jetzt das Stromnetz in Westmecklenburg überwacht und steuert.

Auch Stefanie Hoffmann hat bei der WEMAG einen technischen Beruf erlernt und ist anschließend an die Hochschule Wismar gegangen, um dort Elektrotechnik zu studieren. Im Rahmen dieses Verbundstudiums konnte sie in der vorlesungsfreien Zeit bei der WEMAG arbeiten. Anschließend hat die junge Frau ein technisches Traineeprogramm durchlaufen und begleitet jetzt als Ingenieurin Messstellenbetrieb bei der WEMAG-Tochtergesellschaft e.dat die Markteinführung der Smart Meter.

Am Nachmittag standen eine Führung durch das Umspannwerk Görries und die Besichtigung des Batteriespeichers in Schwerin-Lankow auf dem Programm.

Angesichts des großen Interesses bei den Teilnehmerinnen plant die WEMAG beim nächsten Girls' Day, der am 26. März 2020 stattfindet, wieder ihre Türen zu öffnen.

Über den Girls' Day

Der Girls' Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,9 Mio. Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2018 erkundeten rund 100.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften, mehr als 10.000 Angebote von Unternehmen und Organisationen waren auf der Website eingetragen.

Auf Initiative von Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V. und DGB Bezirk Nord wird der Girls' Day in Mecklenburg-Vorpommern seit 2002 über Sozialpartnerschaftsprojekte landesweit koordiniert, gefördert aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds. Projektträger ist das Bildungswerk der Wirtschaft MV e.V. Seitdem wurde ein Netz regionaler Partnerinnen und Partnern geknüpft und betreut, die den Aktionstag vor Ort und in den Landkreisen unterstützen.
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