Population der Fischadler erholt sich langsam

WEMAG unterstützt ehrenamtliche Vogelschützer bei der Vogelberingung im Netzgebiet

WEMAG-Mitarbeiter Holger Külper (li.) assistiert Torsten Marczak beim Beringen der jungen Fischadler. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer
(PresseBox) ( Schwerin, )
In Westmecklenburg sind in diesem Jahr 74 junge Fischadler beringt worden. Im vergangenen Jahr waren es 69 Jungtiere. „Seit dem Verbot des Insektizids DDT erholt sich die Population langsam, aber stetig. Im vergangenen Jahr hatten wir 50 Brutpaare. Jetzt sind es drei mehr“, freut sich Torsten Marczak. Er ist ehrenamtlicher Landeskoordinator für Fischadler und Wanderfalken und arbeitet im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie.

Beim Beringen sind die Tiere etwa vier bis sechs Wochen alt. Technische Unterstützung bekommt der ehrenamtliche Vogelschützer dafür von der WEMAG. So hat ihn unter anderem Holger Külper von der WEMAG-Netzdienststelle Gadebusch für einige Tage mit der Hubbühne begleitet. „Es ist für mich ein Privileg, die Tiere aus nächster Nähe betrachten zu können und einen Beitrag für den Erhalt dieser Vögel zu leisten“, meint der WEMAG-Mitarbeiter, der die Beringungsaktionen schon seit vielen Jahren begleitet.

Jährlich stellt die WEMAG im gesamten Netzgebiet etwa fünf Ausweichmaste in der Nähe der 20-kV-Leitungen auf, damit Natur und Stromversorgung im Einklang bleiben können. „Beim Nestbau fallen immer wieder große Äste auf die Leitung. Werden diese nass, kommt es zum Kurzschluss und Stromausfall. Außerdem können sich die Tiere verletzen“, begründet der WEMAG-Vogelschutzbeauftragte Jan Koppelmann diese Maßnahme.

Der Energieversorger unterstützt seit vielen Jahren den Vogelschutz mit erheblichen Mitteln. Das Geld fließt nicht nur in Ausweichmaste und die darauf montierten Nisthilfen, sondern auch in Vogelschutzhauben, die an Masten mit nach obenstehenden Isolatoren angebracht werden. Weithin sichtbar sind die roten Vogelwarnkugeln, die zumeist in langen Einflugschneisen Schwäne, Störche und Gänse vor den dünnen Leiterseilen warnen sollen. Darüber hinaus werden im 110-kV-Bereich Nisthilfen auf den Masten montiert.

Torsten Marczak ist froh über die Unterstützung durch die WEMAG und die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten, die ihre Flächen für Ausweichmaste zur Verfügung stellen und die Zufahrt mit der Hubbühne ermöglichen.
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