weisstechnik® stattet OP-Säle der Asklepios Orthopädischen Klinik Hohwald mit Partikelüberwachung und Chirurgischer Rauch-Absaugung aus

Der OP-Bereich der Asklepios Orthopädischen Klinik Hohwald wurde neu gebaut

Energieeffizientes Klimagerät in der Klimazentrale (PresseBox) ( Reiskirchen, )
Renommierte Spezialklinik in der Sächsischen Schweiz

Die Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald gehört mit 101 Betten zu den führenden Einrichtungen für Orthopädie und Endoprothetik in Deutschland und verfügt über ein eigenes Wirbelsäulenzentrum. Bei der Planung von zwei neuen OP-Sälen sollte eine moderne und sichere technische Ausstattung auch zur Energie-Einsparung beitragen. Marc Eisele, Fachbereichsleiter Medizintechnik im Konzernbereich Architektur und Bau bei Asklepios, erklärt hierzu: „Wir haben uns für eine Vindur® Laminar Flow Decke von weisstechnik mit einem System zur Überwachung der Luftqualität entschieden. Durch das kontinuierliche Partikelmonitoring und die bedarfsgerechte Regulierung der Luftmenge erwarten wir eine deutliche Energieeinsparung.“

Leistungsstarke OP-Reinlufttechnik für minimale Keimbelastung

In enger Zusammenarbeit mit den Asklepios Planern haben die Spezialisten von weisstechnik die Reinlufttechnik für die neuen OP-Säle bedarfsgerecht ausgelegt und realisiert. Kernstück sind dabei Vindur Laminar Flow Reinluftdecken mit turbulenzarmer Verdrängungsströmung (TAV). Diese erfüllen alle Anforderungen der DIN 1946-4 Raumluftklasse Ia und sichern die dauerhaft zuverlässige Reinluftversorgung. Unter dem großen Luftauslass wird ein Reinluftschirm erzeugt, der Patient, OP-Personal und Instrumente sicher von der Umgebung abschirmt. Das Eindringen von Keimen in das OP-Feld wird zuverlässig verhindert, die Keimbelastung im sensiblen Bereich auf ein Minimum reduziert.

Erhöhte Sicherheit und reduzierter Energieverbrauch dank CPM

Um die Sicherheit für Patienten weiter zu erhöhen, ist die TAV-Decke zusätzlich mit einem Continuous Particle Monitoring (CPM) System ausgestattet. Diese ebenso innovative wie einfache Lösung misst und archiviert die Partikelzahl im OP-Schutzfeld nahe eines Instrumententisches in Echtzeit und visualisiert die Belastung auf einem Display. Steigt die Belastung auf mehr als 100 Partikel/cft (ISO Klasse 5), wird die zugeführte Luftmenge automatisch solange erhöht, bis der Wert wieder im grünen Bereich ist. Die Kombination von kontinuierlicher Überwachung und automatischer Steuerung bietet dem Betreiber klare Vorteile. So ermöglicht das Partikelmonitoring den Flow auch tagsüber auf einem Minimalwert zu halten und die Luftmenge nur bei erhöhter Partikelmenge anzuheben. An Wochenenden kann die Anlage sogar komplett herunter gefahren werden. Das CPM System überwacht den Saal weiter und zeigt nach dem Herauffahren an, wann dieser wieder einsatzbereit ist. Um herauszufinden, wie viel Energie die neue Technik einspart, hat Asklepios ein Vergleichsprojekt gestartet: Über 36 Monate werden zwei gleich ausgestattet OP-Säle mit den neuen TAV-Decken genutzt, einer mit CPM System, einer ohne.

Luftschleier statt Glasschürzen

Eine Problem bei bestehenden TAV-Decken sind Luftleitschürzen aus Glas, die die Reinluft nach unten leiten, um einen genügend großen Schutzbereich zu gewährleisten. Diese können beispielsweise mit den Tragarmen von OP-Leuchten oder fahrbaren C-Bögen kollidieren. Herabfallende Glassplitter sind für Patienten und OP-Personal gefährlich und können den OP-Betrieb behindern. Um dies zu vermeiden, setzt die Hohwald Klinik eine weitere Innovation aus dem Hause weisstechnik ein: Anstelle von Glas sind die TAV-Decken mit speziellen Luftschlitz-Auslässen ausgestattet. Diese erzeugen einen Luftschleier, der die Turbulenzarme Verdrängungsströmung hocheffektiv nach unten leitet und damit den gewünschten Schutzbereich erzeugt.

Chirurgische Rauch-Absaugung erstmals fest installiert

Um die Gesundheitsgefahr durch Chirurgischen Rauch für OP-Personal und Patienten zu minimieren, wurden die Reinluftdecken überdies mit einer Chirurgischen Rauch-Absaugung ergänzt. Das fest installierte System saugt den Rauch direkt da ab, wo er entsteht und führt ihn über die Deckenversorgungseinheit in einem Schlauch in den Fortluftkanal. Marc Eisele ist mit dem System äußerst zufrieden: „Die Anlage saugt mehr als 80 % der Rauchpartikel und -gase ab und arbeitet praktisch geräuschfrei, weil der Ventilator im Maschinenraum platziert ist. Da die Chirurgen dabei die Hände frei behalten, findet das System große Zustimmung.“

Maßgeschneiderte OP-Klimatechnik aus einer Hand

weisstechnik ist ein erfahrener Partner für innovative, zuverlässige und effiziente Lösungen für Reinlufttechnik in Gesundheitsbauten. Diese werden aktuell in mehr als 9.000 OP-Räumen weltweit eingesetzt. weisstechnik bietet individuelle Systemlösungen für unterschiedlichste Anforderungen. Diese berücksichtigen neuste wissenschaftliche Erkenntnisse und erfüllen alle relevanten nationalen und internationalen Normen und Standards wie z.B. die DIN 1946-4, VDI 6022, HTM 03-01, SNIP sowie die Öko-Designrichtlinie. Das Leistungsspektrum umfasst TAV-Reinluftdecken mit Umluft-Auslass (ULA) und Filterflächendecken (FFA), Lösungen zum kontinuierlichen Partikelmonitoring und zur Absaugung von Chirurgischem Rauch sowie passend konfigurierte Klimageräte und vieles weitere mehr.
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