Mit Detmolder Technik das Universum erforschen

Weidmüller Reihenklemmen aus Ostwestfalen-Lippe stellen Versorgung der größten Teilchenbeschleuniger der Welt in der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) sicher

Die Reihenklemme der W-Reihe stellt eine rüttel- und vibrationssichere Verbindung zwischen Transformator und Teilchenbeschleuniger im CERN her (Copyright: Shutterstock / Paolo De Gasperis) (PresseBox) ( Detmold, )
Ein dunkler, kalter Raum von unendlicher Weite, entstanden vermutlich vor 13,7 Milliarden Jahren durch den Urknall: Das Weltall. Für Jahrtausende waren die fernen Sterne und Planeten für den Menschen unerreichbar. Heute erlaubt es die moderne Technik viele Geheimnisse des Universums aufzudecken. Institutionen wie die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) bei Genf in der Schweiz, der weltweit größten Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Teilchenphysik, arbeiten daran, unbekannte Elementarteilchen aufzuspüren, um bislang ungelöste Geheimnisse des Universums zu erklären. Einen Beitrag zu ihrer Forschung leisten die Produkte und Lösungen des Detmolder Elektrotechnikspezialisten Weidmüller.

Für die Forschung am CERN werden in einem acht Kilometer langen Teilchenbeschleuniger Protonen oder Blei-Kerne gegenläufig auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht. Die Versorgung dafür stellen insgesamt knapp 800 Trafos und Drosseln des Unternehmens Schmidbauer Transformatoren und Gerätebau GmbH sicher. In dem Magnetring sind viele einzelne Magnete angebracht, um die Teilchen zu beschleunigen. Die Schmidbauer Lösungen schaffen die Voraussetzung, um die Teilchen präzise auf seiner Bahn durch die „Cern-Röhre“ zu beschleunigen. „Eine rüttel- und vibrationssichere Verbindung zwischen Transformator und Teilchenbeschleuniger war hierbei extrem wichtig, um eine dauerhafte Versorgung der Anlage mit Energie für die Messungen sicherzustellen“, erklärt Markus Denzin, Vertriebsleiter der Region Süd bei Weidmüller. „Konkret kommt hierbei die W-Reihe mit dem etablierten Zugbügelanschluss zum Einsatz, die die hohen Anforderungen erfüllt.“

Ende 2018 sind die ersten Gerätschaften im CERN in Betrieb gegangen und helfen nun dabei, noch genauere Messungen durchführen zu können. Für 2019 ist die Inbetriebnahme weiterer Geräte geplant. „Wir freuen uns, Teil dieses spannenden Projekts sein zu können“, so Denzin weiter. „Das ist ein Zeichen unserer starken Partnerschaft mit Schmidbauer und verdeutlicht, wie wichtig auch die Technik hinter den großen Maschinen und Anlagen ist. So leisten auch wir einen kleinen Betrag mit unserer Technik, dass Forscher weiter die Geheimnisse des Universums entdecken können.“
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