Der Außenwerber Wall lud im April die Düsseldorfer Agenturszene ein, sich an seinen Werbeträgern auf dem Jan-Wellem-Platz kreativ auszutoben. Dass qualitativ hochwertige Werbeträger und deren ungewöhnliche Inszenierung das i-Tüpfelchen jeder Außenwerbekampagne sind, veranschaulichen die folgenden zwei Beispiele:
- Angesichts des Meteoriten, der durch das Dach einer Buswartehalle gesaust ist, zweifelte wohl niemand mehr daran, dass eine Unfallversicherung eine sinnvolle Investition ist. Die durchschlagende Kreation stammte von Ogilvy & Mather für die Provinzial Versicherung.
- Die als überdimensionale Zigarette verkleidete Litfaßsäule erinnerte auch den passioniertesten Raucher daran, mit seinem Laster aufzuhören. Die ausgedrückte Riesen-Kippe, die für das Nikotinpflaster NiQuitin wirbt, kam von der Agentur Grey.
Weitere aufmerksamkeitsstarke Außenwerbe-Highlights wurden für Ramazzotti, Mango, real, Nokia, Sat. 1, RTL, Beiersdorf, Converse und die be berlin-Kampagne umgesetzt:
- Während des SWR3 New Pop Festivals warben 100 Buswartehallen und Stadtinformationsanlagen der Wall AG besonders plastisch für den italienischen Kräuterlikör. Neben Plakaten wurden 1m große Ramazzotti-Flaschen als dreidimensionale Hingucker an die City Light Poster-Vitrinen des Außenwerbers montiert.
- Plakatsäulen der Wall AG dienten als Showroom für die Herbst/Winter-Kollektion und die Einführung der Herren-Kollektion von Mango. Jeweils zwei Schaufensterpuppen wurden in hinterleuchtete City Light-Säulen integriert und lenkten alle Blicke auf die neuen Outfits des spanischen Modekonzerns.
- Die Handelskette real verkleidete Werbeträger als überdimensionale Einkaufstüten mit "3D-Effekt". Aus den Vitrinen bzw. Tüten ragte ein buntes Sammelsurium diverser Artikel, das plastisch das große Sortiment an Lebensmitteln und Non-Food-Angeboten der real-Märkte widerspiegelte.
- Zur Bewerbung des "Nokia 5310 XpressMusic" setzte der Handyhersteller Plakate mit Soundmodulen ein. Um "XpressMusic" live erleben zu können, wurden Passanten aufgefordert, das Soundmodul zu berühren - und schon ertönte ein Jingle. Erstmals wurden in Berlin und Düsseldorf in Verbindung mit einer Plakatkampagne von Nokia Soundmodule mit Zählfunktion kombiniert. Ergebnis: Über 700 Abrufe nach einer Kalenderwoche.
- Für die TV-Serie "GSG9" von Sat.1 kamen Illuminationsplakate zum Einsatz. Das Motiv zeigte die Serienhelden im Einsatz, wobei Teile des Plakates durch elektrische Leiterbahnen auf der Rückseite illuminiert wurden. Dies machte das City Light Poster zu einem besonderen Blickfang.
- Wechslervitrinen inszenierten die Hautpflege Expert Lift von Beiersdorf als Star. Das Motiv wurde als Folie auf eine Plexiglasscheibe geklebt, die sich hinter dem Wechlser befand. Dieser bestand aus drei Teilen und zeigte einen lilafarbenen Vorhang. Wenn der Vorhang nach oben rollte, gab er nach und nach den Blick auf das eigentliche Motiv frei.
- Zur Bewerbung der Casting-Show "Das Supertalent" wurden Buswartehallen für RTL mit einer Ganzbeklebung aus Spezialfolie versehen. Der überlebensgroße Dieter Bohlen und der Slogan "Zeig Dich! Zeig's her! Zeig's allen!" machten die Kampagne zum Stadtgespräch.
- Die Kampagne be berlin nutzte sechs City Light Poster-Vitrinen mit Bluetooth-Sendern, um Berliner und Berlinerinnen zu einer interaktiven Schnitzeljagd einzuladen. Plakate an sechs Vitrinen-Standorten kommunizierten Fragestellungen, die im Rahmen der Schnitzeljagd beantwortet werden mussten. Die Fragen konnten via Bluetooth aufs Handy geladen und im Internet unter www.sei.berlin.de beantwortet werden. Unter den Teilnehmern, die alle richtigen Antworten wußten, wurde ein Schnitzelessen für 20 Personen verlost. Floorgraphics am Fuße der hinterleuchteten City Light Poster-Vitrinen lenkten zusätzlich die Aufmerksamkeit auf die Plakate und die Aktion.
- Die Wirkungskraft des Station Brandings - die komplette Belegung klassischer Plakatflächen, kombiniert mit zahlreichen Sonderwerbeformen in hauptstädtischen U-Bahnhöfen - zeigte sich bei einer Umsetzung für den Kunden Converse. Der U-Bahnhof Friedrichstraße verwandelte sich über einen Zeitraum von vier Wochen in eine Bühne für internationale Rock- und Pop-Ikonen, die als Testimonials für die kultigen Chucks fungierten. Metro Boards, hinterleuchtete City Light Poster, Floorgraphics, Banner und Werbeflächen an Treppenaufgängen sorgten für einen starken Auftritt der Marke Converse. Da die durchschnittliche Verweildauer auf den U-Bahnhöfen der Spree-Metropole fünf Minuten beträgt, hinterlässt Werbung in diesem Umfeld einen bleibenden Eindruck.