Fernwirktechnik neu gedacht - Der Protokollwandler WTG von WAGO

WAGO bietet mit dem Fernwirk-Gateway eine herstellerunabhängige Anbindung von bis zu 16 Fernwirkunterstationen an die Leittechnik

(PresseBox) ( Minden, )
Egal ob in der Strom-, Gas- oder Wasserversorgung – die Bedeutung dezentraler Teilnehmer und die Komplexität von Steuerungssystemen nehmen stetig zu. Häufig entsteht so ein unübersichtliches Netz mit unterschiedlichen Schnittstellen verschiedener Hersteller. Anwender sind gezwungen, bei jeder Systemanpassung, Programmierung oder Parametrierung den Leittechnikhersteller miteinzubeziehen. Mehr denn je sind daher intelligente und flexible Fernwirklösungen gefragt. Mit den neuen, kompakten Fernwirktechnik-Gateways (WTG) von WAGO lassen sich bis zu 16 Unterstationen in einer offenen Struktur an die Leitebene anbinden. Damit gewinnen Anwender ein ganz neues Maß an Freiheit, Transparenz und Kosteneffizienz. Das neue kompakte Fernwirk-Gateway eignet sich aufgrund des schlanken Designs besonders für den dezentralen Einsatz in Solar- oder Windparks und stellt im Leittechnikmarkt ein Novum in Sachen Skalierbarkeit dar.

Konnektivität und Sicherheit

WAGOs WTG führt erstmalig eine offene Übertragungsebene zwischen den Teilnehmern im Feld und der Leitebene ein. Dafür verbindet ein PFC200 mit WAGO-Fernwirksoftware als Kommunikationsgateway die Fernwirkunterstationen (gemäß IEC 60870-5-101/104) mit der Leitebene (gemäß IEC 60870-5-101/104). Zur seriellen Kommunikation ins Feld können bis zu sechs RS-232-Module an den PFC200 angereiht werden. Das WTG kann überall zum Einsatz kommen, wo Fernwirkunterstationen herstellerunabhängig angeschaltet werden sollen oder die Beschränkung der Leittechnik hinsichtlich der Anzahl möglicher Verbindungen aufgehoben werden soll. Die Anbindung zur Feldebene ist über Standleitung, Wahlverbindung oder transparente TCP/IP-Verbindung (DSL oder GPRS-Router) und zur Leitebene via ETHERNET- oder serieller Kommunikation möglich. Die Daten werden zuverlässig und sicher an die Leitstelle kommuniziert, sodass keine zusätzliche Parametrierung erforderlich ist. Auch ein optionaler redundanter Aufbau über eine TCP/IP-Anbindung von zwei WTG ist möglich. Das sorgt gerade in Bereichen der kritischen Infrastruktur für erhöhte Sicherheit. Zusätzlich lässt sich etwa der PFC200 gemäß BDEW-White Paper härten und ist in jedem Fall für die Umsetzung der aktuell höchsten Sicherheitsanforderungen gemäß ISO 27002 aufgestellt.

Maximale Skalierbarkeit und Kosteneffizienz

Das WTG ermöglicht das herstellerübergreifende Sammeln von Daten aller Fernwirkunterstationen und die zentrale Weiterleitung zur Leitebene. Neben der Bündelung des Datenverkehrs unterstützt es auch die Koordination von eingehenden und ausgehenden Analog-, GSM- oder ISDN-Wahlverbindungen zu den Unterstationen. Für den Betrieb ist keine spezielle Parametriersoftware notwendig. Via Web-Based-Management (WBM) können Anwender innerhalb ihrer Lizenzvereinbarung eigenständig Teilnehmer hinzufügen und Systemanpassungen vornehmen. Das vereinfacht die Installation von Fernwirkunterstationen und senkt den Integrationsaufwand. Unnötige Kosten durch externe Serviceleistungen entfallen. Durch eine verbesserte Datentransparenz können Anwender mögliche Fehler an Geräten im Feld nun bereits an der Übertragungsebene erkennen und oft selbständig beheben.

Flexible und ganzheitliche Lösungen

Mit seinem feinmodularen Design entspricht das WTG den hohen Anforderungen an Fernwirktechnik in den Bereichen Energie, Umwelt und Prozessbereich. Darüber hinaus ist es eine Applikation für das feldbusunabhängige I/O-System von WAGO, bei welchem dem Anwender über 500 I/O-Busklemmen zur Verfügung stehen – von hochverdichteten 16-Kanal-Digitalklemmen bis hin zu Spezialmodulen wie den 3-Phasen-Leistungsmessklemmen. Die Komponenten des flexiblen WAGO-I/O-SYSTEMs gewährleisten eine optimale Überwachung in Übertragungs- und Verteilnetzen und stellen die Energieversorgung auf Basis eines effizienten und zuverlässigen Systembetriebs sicher. Sie beherrschen die IEC-Protokolle 60870-5-101/-103/-104, IEC 61850/61400 und DNP3.
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