Landes-Leitstelle Luxemburg nutzt Einsatzleitsystem secur.CAD

Rettungs-, Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinsätze werden in Luxemburg mit dem Einsatzleitsystem secur.CAD der IDS Secur Systems GmbH koordiniert

Das Logo der IDS Secur Systems GmbH in Leinfelden-Echterdingen (PresseBox) ( Leinfelden-Echterdingen, )
Im Großherzogtum Luxemburg fiel die Wahl bei der Erneuerung der Integrierten Leitstelle auf Leitstellen-Technologie aus dem Hause IDS Secur Systems. Bereits seit über einem halben Jahr werden Rettungs-, Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinsätze des gesamten Landes von der Leitstelle in der Hauptstadt Luxemburg mit dem Einsatzleitsystem secur.CAD koordiniert. Im Januar 2017 erfolgte die Gesamtabnahme des Projekts.

Eingebettet zwischen Deutschland, Frankreich und Belgien liegt das Großherzogtum mit multilingualer und -nationaler Bevölkerung von über 576.000 Personen, sowie jeden Tag 170.000 Grenzgängern, die in Luxemburg arbeiten. Um die Sicherheit der Einwohner, der Grenzgänger und Touristen zu gewährleisten, gab der Staat die Ausstattung der zentral in der Hauptstadt gelegenen nationalen integrierten Leitstelle mit moderner Einsatzleit- und Kommunikationstechnik in Auftrag. Die Integrierte Leitstelle verfügt nun über 8 Disponenten-Arbeitsplätze, 2 Plätze im Lagezentrum, 3 Datenpfleger- und 2 Administratoren-Plätze. In der Nähe des Flughafens entstand eine Nebenleitstelle mit vier Arbeitsplätzen als Rückfall-Ebene. Die beiden Leitstellen-Standorte sind über modernste Technologie (vmWare Stretched Cluster) miteinander vernetzt.

IDS Secur Systems GmbH als Generalunternehmer
In einer europaweiten Ausschreibung im Jahr 2013 konnte das System des süddeutschen IT-Spezialisten für Einsatzleittechnik überzeugen, so dass im Jahr darauf die Vergabe an die IDS Secur Systems GmbH (vormals Swissphone Systems GmbH) als Generalunternehmer erfolgte. An das Einsatzleitsystem secur.CAD wurden das vorhandene, landesweite Dienstplanmodul des Verwaltungsprogramms des Kunden (Datenbank für Einsatzkräftepersonal und Einsatzmittel-Management), sowie die Teilnehmerdaten-Abfrage der drei großen Telefonie-Provider Luxemburgs gekoppelt.

Die teilweise Erneuerung der Leitstellenmöblierung war ebenso Bestandteil des Auftrags wie die Anbindung des nationalen Übertragungssystems der Alarmgeber von etwa 600 Brandmeldeanlagen. Ferner erfolgte eine tiefgreifende und transparente Anbindung der Dienste des Digitalfunknetz RENITA an die Systemtechnik. Über eine spezifische gemeinsame Entwicklung wurde die Ansteuerung des digitalen Alarmierungsnetzes POCSAG mit Rückmeldung der Funkmeldeempfänger zur Qualitätssicherung in die Systemtechnik eingebunden.

Ergänzt wird das Einsatzleitsystem durch das Funk-/Draht-Vermittlungssystem der Strabag Infrastructure & Safety Solutions GmbH (vormals Center Systems GmbH), ein Stabsführungssystem der Geobyte Software GmbH und des standardisierten Notrufabfragesystems DIAS von der Noratec GmbH.

Eingeteilt in 12-Stunden-Dienste nehmen rund um die Uhr mindestens fünf Disponenten die Notrufe entgegen (Personalbestand: 42 Disponenten), wobei im Durchschnitt alle 90 Sekunden ein eingehender Anruf zu verzeichnen ist und täglich nicht weniger als durchschnittlich 220 Einsätze zu bewältigen sind. Über die Hälfte davon entfallen auf Rettungsdienst-Einsätze und Notarzt-Einsätze, gefolgt von technischen Hilfeleistungen und Brandeinsätzen.

Hohe Sicherheitsanforderungen
Da es sich um die Führungseinrichtung der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr für ein gesamtes Land handelt und steigende Einsatzzahlen verzeichnet werden, bestehen hohe Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit des Systems. Dies schlägt sich auch im Service-Vertrag nieder: Um dem Kunden den gewünschten Vor-Ort-Service innerhalb von zwei Stunden gewährleisten zu können, wurde ein Luxemburger Unternehmen, die Eltrona Security S.A, mit dieser Aufgabe betraut.

Die IDS Secur Systems GmbH ist ein Unternehmen der IDS-Gruppe.
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