Automatisiertes Insert Potting

Kleben von Gewindeeinsätzen in der Luft- und Raumfahrtindustrie

Anwendungsbeispiel Insert Potting mit ViscoTec 1K Dispenser (PresseBox) ( Töging a. Inn, )
Laut den aktuellsten Studienergebnissen der Staufen AG und des BDLI, die unter anderem auch auf der diesjährigen Paris Air Show präsentiert wurden, verteidigt die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie im internationalen Wettbewerb ihren Vorteil gut.

Damit die Branche auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt, müssen allerdings bestimmte Produktionsprozesse stetig optimiert werden. Einen Teil dieser Optimierung trägt auch ViscoTec bei: ViscoTec hat dafür automatisiertes Insert Potting, auch Insert Bonding genannt, realisiert.

Bei Inserts handelt es sich um Gewindeeinsätze, die in der Luft- und Raumfahrt in Leichtbau-Sandwichpaneele eingesetzt und anschließend geklebt werden. Über diese können die Paneele dann verschraubt oder diverse Bauteile befestigt werden. Die Anzahl solcher Inserts beläuft sich zum Beispiel bei einem Satelliten auf mehrere Tausend Stück.

Der aktuelle Prozess sieht dabei folgendermaßen aus: In die Paneele werden Bohrungen gefräst, in welche die Inserts dann manuell gesetzt werden. Anschließend wird das Insert - ebenfalls manuell - von einem Werker mittels Kartusche über eine von zwei Bohrungen gefüllt. Sobald an der Entlüftungsbohrung Material austritt, stoppt der Werker den Materialaustrag.

Dieser Prozess bringt im Wesentlichen drei große Nachteile mit sich:
  • Immenser Zeitaufwand für das manuelle Befüllen von mehreren Tausend Inserts
  • Hoher Materialverwurf, durch starkes Nachdrücken des Materials
  • Hohe Materialkosten durch Einsatz von Kartuschen
Mit ViscoTec Dosiertechnik lässt sich der Befüllvorgang automatisiert abbilden. Die Dosierung erfolgt dabei absolut präzise, wodurch eine signifikante Menge Material eingespart werden kann. Außerdem kann die Materialbereitstellung aus Großgebinden erfolgen, was wiederum die Einkaufspreise senkt. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Es fallen in der Regel keine neuen Spezifizierungen an, da keine Änderungen am eigentlichen Prozess vorgenommen werden.

Dabei kann entweder eine genau definierte Menge automatisiert eingebracht werden. Oder die Dosiermenge erfolgt individuell, beispielsweise mithilfe eines Kamerasystems: Das System erkennt, sobald Material an der Entlüftungsbohrung austritt und gibt sofort das Stopp-Signal an die Dosiereinheit weiter. ViscoTec hat sich darauf spezialisiert, schwierige Anwendungen zu lösen. In enger Zusammenarbeit mit Kunden und Integratoren werden so perfekte Lösungen geschaffen.

Die Vorteile der automatisierten Dosierung werden auch im Video zum Test erläutert: https://www.youtube.com/watch?v=E4v8jVdK0Jw – überzeugen Sie sich selbst.

Weitere Informationen zu Dosieranwendungen in der Luft- und Raumfahrtindustrie finden Sie auf der ViscoTec Website: https://www.viscotec.de/branchenanwendungen/luft-raumfahrt/
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