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Pressemitteilung BoxID: 99165 (1&1 Versatel GmbH)
  • 1&1 Versatel GmbH
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Versatel plant Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Das deutsche Telekommunikationsunternehmen Versatel strebt noch im ersten Halbjahr 2007 einen Börsengang im Amtlichen Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse an. Das mehrheitlich im Eigentum von durch Apax Partners beratene Fonds befindliche Unternehmen bietet Kunden Breitbanddienste wie schnelle DSL-Internet- und Festnetz-Zugänge an und ist damit gemessen am Gesamtumsatz der größte deutsche infrastrukturbasierte Anbieter nach der Deutschen Telekom und Arcor.

„Ein direkter Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet uns zusätzliche finanzielle Flexibilität, um an dem erwarteten starken Wachstum im deutschen Breitbandmarkt, einem der attraktivsten Telekommunikationsmärkte Europas, noch stärker zu partizipieren. Ein Börsengang ist somit nach der positiven Entwicklung der letzten Jahre ein folgerichtiger Schritt für das Unternehmen“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Peer Knauer.

Versatel strebt an, zum führenden alternativen Infrastrukturanbieter von Breitbanddiensten in seinen Zielregionen und -märkten zu werden. Um das erfolgreiche Wachstum zu verstärken, ist geplant, das Netz weiter auszubauen, um auch Kunden in heute noch nicht versorgten Regionen zu erreichen. Dies soll sowohl durch den Ausbau der bestehenden Netzinfrastruktur, also den Anschluss weiterer so genannter Hauptverteiler, als auch durch ausgewählte Akquisitionen deutscher Regional- und Stadtnetzbetreiber geschehen.

Versatel ist in elf Bundesländern und 170 deutschen Städten mit seiner Netzinfrastruktur präsent und deckt damit nach eigenen Angaben etwa 7,9 Millionen Haushalte ab. Das Unternehmen hatte Ende Juli 2006 nach eigenen Berechnungen einen Marktanteil von ca. 17 % bei privaten DSL-Anschlüssen in seinem Netzwerkbereich.

Der konsolidierte Pro-forma-Umsatz des Unternehmens Versatel, das aus dem Zusammenschluss der Versatel West und Tropolys hervorgegangen ist, betrug im Geschäftsjahr 2006 EUR 666,2 Millionen. Die Vorgängergesellschaften Versatel West und Tropolys erwirtschafteten im Jahre 2005 einen Umsatz von EUR 404,5 Millionen bzw. einen Umsatz von EUR 142,4 Millionen. Das um bestimmte Einmaleffekte bereinigte EBITDA* von Versatel belief sich in 2006 auf EUR 211,8 Millionen, nachdem im Vorjahr die Versatel West ein bereinigtes EBITDA von EUR 109,7 Millionen und Tropolys ein bereinigtes EBITDA von EUR 32,3 Millionen erzielt hatten.

Ein signifikanter Anteil der zu platzierenden Aktien wird aus einer Kapitalerhöhung stammen. Der Streubesitz nach dem Börsengang soll mindestens 50% betragen.

Joint Global Coordinators sind Credit Suisse und J.P. Morgan, Joint Bookrunners sind Credit Suisse, Deutsche Bank und J.P. Morgan. Weitere Details zu den Börsenplänen wird das Unternehmen in den nächsten Wochen bekannt geben.

* EBITDA ist keine nach IFRS anerkannte Kennzahl und unterscheidet sich in wesentlicher Hinsicht von nach IFRS anerkannten Finanzkennzahlen.

Ein Interview mit Peer Knauer, dem CEO von Versatel, zum geplanten Börsengang ist auf www.versatel.de/....

1&1 Versatel GmbH

Die börsennotierte Versatel AG (Frankfurt: VTW) ist einer der größten alternativen Anbieter von Sprach-, Internet- und Datendiensten für Privat- und Geschäftskunden auf dem deutschen Markt. Versatel verfügt über eine starke lokale und regionale Präsenz im deutschen Breitbandmarkt. Das Unternehmen ist in 12 der 16 deutschen Bundesländer und in 32 der 50 größten deutschen Städte vertreten und erreicht damit nach eigenen Berechnungen eine Marktabdeckung von etwa 25 Prozent aller erreichbaren deutschen Haushalte. Versatel ist gemessen am Gesamtumsatz der drittgrößte deutsche infrastrukturbasierte Telekommunikationsanbieter. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von über 700 Millionen Euro und hatte Ende 2007 über 680.000 Privatkunden unter Vertrag. Versatel beschäftigt an 14 Standorten etwa 1.400 Mitarbeiter(Stand Januar 2008).