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Pressemitteilung BoxID: 766133 (RFID im Blick | RFID tomorrow)
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Reloaded: Die RFID-Vision von Volvo

RFID-Tags sind weit mehr als ein Produktionstool! Als Teil des Fahrzeugdesigns können Mehrwerte im After Sales Service erschlossen werden

(PresseBox) (Lüneburg, ) Heute wissen, worauf es morgen ankommt!

RFID-Tags sind weit mehr als ein Produktionstool! Als Teil des Fahrzeugdesigns können Mehrwerte im After Sales Service erschlossen werden

Volvo Cars verfolgt seit 2004 die Strategie des „one unique tag“ und führt diese stringent bei dem weltweiten RFID-Rollout von Europa aus fort. Die bewährten RFID-Systeme sind bereits in der Produktionsstätte in Chengdu in China komplett integriert, die Implementierung in zwei weiteren chinesischen Werken ist in 2016 geplant. Neue Produktionsprozesse erfordern jedoch eine Anpassung des Konzeptes und eine andere Anbringung der Tags, erklärt Yvan Jacquet, Project Manager, Volvo Car Gent, Belgien. Die Vision des schwedischen Automobilbauers: Die Integration der RFID-Tags als Teil des Fahrzeug-Designs.

Ein klares globales RFID-Rollout-Konzept

„Volvo Cars hat von Anfang an eine klare RFID-Strategie verfolgt, und zwar einen permanenten Tag durchgehend über die komplette Fertigungslinie zu nutzen. Dieser UHF-Tag ist am Chassis über dem linken Vorderrad am Schockabsorbersystem („Crashbox“) unter dem Stoßfänger appliziert und verbleibt an dieser Position über den gesamten Produktionsprozess. Die Installation aller Lesepunkte des RFID-Systems an den Fertigungslinien ist so ausgerichtet, dass der Tag immer in derselben Position gelesen wird. Dieses Konzept, basierend auf einer Plattformlösung, nutzen wir für alle sechs Fahrzeugmodelle und übertragen dies konsequent weltweit, auch auf die neuen Werke in China“, erklärt Yvan Jacquet.

„Bisher wird die RFID-Technologie als Produktionswerkzeug verstanden. Wir sagen: Der RFID-Tag ist kein reines Produktionstool, sondern sollte als Komponente begriffen werden, die wie ein Sitz oder Lenkrad von Beginn an fester Bestandteil des Designs ist!“ - Yvan Jacquet, Project Manager - Data & RFID, Volvo Car Gent

Die Vision von Volvo Cars: RFID-Tags als Teil des Designs

Doch welche ist die optimale Transponderposition für eine durchgängige Identifikation? Eine Frage, die mit einem neuen Weg Fahrzeuge zu bauen – die Stoßfängeraufhängung wird erst im letzten Fertigungsschritt montiert – nahezu alle Automobilhersteller gleichermaßen betrifft. Mit einem durchaus innovativen Ansatz will der schwedische Automobilbauer auch hier wieder Vorreiter sein: „Wir diskutieren seit 2014 sehr intensiv mit der F&E-Abteilung, ob und wie wir den Tag direkt im Fahrzeug verbauen könnten. Bisher wird die RFID-Technologie als Produktionswerkzeug verstanden, das dem Design der Fahrzeuge folgen muss. Wir sagen: Der RFID-Tag ist kein reines Produktionstool, sondern sollte als Komponente begriffen werden, die wie ein Sitz oder Lenkrad von Beginn an fester Bestandteil des Designs ist!“

Lesen Sie das komplette Interview im „RFID im Blick“ Wissensportal oder in der aktuellen Print-Ausgabe.

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