Pilotprojekt bei Edeka: Edeka-Hessenring mit 500 Filialen führt NFC-Payment ein

3.000 kontaktlose Transaktionen im ersten Monat

Startschuss der kontaktlosen Girocard (VR-Bankcard) bei Edeka am 13. Oktober 2015 (PresseBox) ( Lüneburg, )
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Edeka als größtes Lebensmittelhandelsunternehmen in Deutschland ist der erste Pilotanwender, der im Oktober 2015 in der Region Kassel-Göttingen die Einführung der kontaktlosen Girocard der VR-Banken gestartet hat. Rund 50 Händler sind bereits angeschlossen. Im Interview mit „RFID im Blick“ zieht Dirk Schwarze, Geschäftsbereichsleiter Finanzen und IT, Edeka-Hessenring, ein erstes Resümee und erklärt, dass nur ein technisch standardisierter Weg die Marktdurchdringung fördert.

Herr Schwarze, einige der Top-10-Handelsunternehmen in Deutschland rollen aktuell das kontaktlose Bezahlen mit Kreditkarte aus. Warum hat sich Edeka für die Einführung der kontaktlosen Girocard entschieden?

Edeka-Hessenring wurde als Handelspartner der VR-Banken als Pilotanwender für die Region Kassel-Göttingen ausgewählt. Ziel war es, in der Mitte Deutschlands zu starten, genau in unserem Vertriebsgebiet. Wir sind zudem von dem Produkt Girocard überzeugt. Dafür gibt es einige gute Gründe: Es ist unabdingbar, dass wir uns vom teuren Bargeld verabschieden. Daher forcieren wir das bargeldlose Bezahlen. Die Girocard ist vor allem wegen ihrer Verbreitung das Mittel der Wahl. Fast jeder Erwachsene besitzt sie. Wir wickeln bereits rund 35 Prozent des Kartenzahlungsvolumens in Euro elektronisch ab. Die „Hemmschwelle“ der Karteninhaber ist daher gering, weil das Medium im Geschäft oder am Bankautomaten ohnehin genutzt wird.

Rund zwei Drittel zahlen immer noch bar. Warum sollten Kunden, die bisher auch noch nicht die Karte nutzen, ausgerechnet zur kontaktlosen Karte greifen?

Wir verzeichnen in den vergangenen Jahren einen stetig steigenden Anteil an Kartenzahlern, nicht in großen Sprüngen, aber stetig wachsend – und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Wichtig ist, dem Kunden das Bezahlen mit Karte möglichst einfach zu machen. Ein wesentlicher Punkt ist, dass die kontaktlose Karte unabhängig vom Betrag wie die „normale“ Girocard genutzt werden kann, unter 25 Euro sogar ohne PIN. Das Aufladen entfällt, der Betrag wird direkt vom Konto abgebucht. Dies senkt die Hemmschwelle für die Nutzung der Karte ungemein. Hinzu kommt die Beschleunigung des Bezahlvorgangs – ein Vorteil, der sich sowohl für den Kunden als auch den Händler vor Ort positiv niederschlagen wird.

Lesen Sie das komplette Interview im „RFID im Blick“ Wissensportal oder in der aktuellen Print-Ausgabe.
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