Wettbewerbsfähigkeit der Hauptstadtregion durch ausgezeichnete Infrastruktur, Innovationskraft und kluge Köpfe sichern

22. Unternehmertag der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg / UVB: Enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik ist Voraussetzung für bessere Rahmenbedingungen

Berlin, (PresseBox) - Im Hotel Marriott Berlin am Potsdamer Platz hat am Abend der 22. Unternehmertag der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg stattgefunden. Auf Einladung der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) waren rund 600 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Medien zu dem schon traditionellen Treffpunkt von Politik, Wirtschaft und Verwaltung gekommen. Hauptredner des Unternehmertages, der unter dem Motto "Deutschland in der globalisierten Welt - Wirtschaftliche Herausforderungen und gesellschaftliche Erwartungen" stand, war der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Prof. Dr. Dieter Hundt. Der Bürgermeister von Berlin und Senator für Inneres und Sport, Frank Henkel, dankte der UVB in seiner Ansprache für die bisherige vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zur Stärkung der Wirtschaft: "Wirtschaft und Arbeit haben wie im Koalitionsvertrag festgelegt Priorität, damit Berlin weiter auf Wachstumskurs bleibt."

UVB-Präsident Burkhard Ischler sagte in seiner Eröffnungsrede, dass die Wirtschaft in der Hauptstadtregion große Beiträge leistet: "Die Unternehmen in Berlin und Brandenburg haben im vergangenen Jahr knapp 50.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ausgezeichnete Produkte 'Made in Berlin und Brandenburg' sind weltweit gefragt und stehen für Qualität und Innovation." Die Wettbewerbsposition beruht auf klugen Köpfen, der Innovationskraft der Unternehmen, der Kompetenz der Wirtschaft in der Wertschöpfung sowie einer ausgezeichneten Infrastruktur.

BDA-Präsident Dieter Hundt plädierte in seiner Rede unter anderem für eine umfassende Strategie zur Fachkräftesicherung. Es gelte, alle inländischen Potenziale zu erschließen und eine gezielte Zuwanderung ausländischer Fachkräfte zu ermöglichen. Deutschland brauche ein leistungsstarkes Hochschulsystem, das Forschung und Lehre auf hohem Niveau garantiere. Dazu gehöre eine noch bessere Netzwerkbildung zwischen Hochschulen und Wirtschaft.

Mit Blick auf die Rahmenbedingungen als Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in der Hauptstadtregion hob UVB-Präsident Burkhard Ischler die herausragende Bedeutung der Infrastruktur hervor: "Der Flughafen BER ist als zentrales Infrastrukturprojekt eine große Chance für die Region auf viele tausend neue Arbeitsplätze und zusätzliches Wachstum. Außerdem wird der BER die Hauptstadtregion noch besser an die Zukunftsmärkte in aller Welt anbinden. Der vom Aufsichtsrat des Flughafens BER festgelegte Eröffnungstermin muss nun für die Wirtschaft eine nachhaltig belastbare Planungsgrundlage sein."

Aus Sicht der Wirtschaft sind beim Thema Rekommunalisierung Versorgungssicherheit, wettbewerbsfähige Preise und die Sicherstellung der erforderlichen Investitionen in die Infrastruktur entscheidend. Mit Blick auf Überlegungen zur Übernahme des Stromnetzes müsse der Senat die Frage beantworten, wie Rekommunalisierung und Haushaltskonsolidierung zusammen passen. Dazu sagte Ischler: "Die Aufgabe des Staates ist es nicht, Wettbewerb zu verzerren, sondern zu ermöglichen und sicherzustellen."

Bei der Aufgabe, die Hauptstadtregion zu einem führenden Innovationsstandort zu entwickeln, spielen die TSB Technologiestiftung und Berlin Partner eine zentrale Rolle. Die UVB unterstützt die engere Verzahnung von Innovations- und Wirtschaftsförderung ausdrücklich. Wie dies konkret ausgestaltet werden kann, sollte mit allen Stakeholdern diskutiert und einvernehmlich gelöst werden. Im Vordergrund muss stehen, den Wissenstransfer von der Idee zum Produkt tatsächlich zu beschleunigen und die Innovationsfähigkeit zu stärken, sagte der UVB-Präsident.

Burkhard Ischler sagte abschließend: "Berlin und Brandenburg haben sich in den vergangenen Jahren dynamisch weiterentwickelt. Eine der Hauptaufgaben von Wirtschaft und Politik sind unter anderem der Abbau der immer noch zu hohen Arbeitslosigkeit und die Fachkräftesicherung mit Hilfe von Bildung und Qualifizierung. Zur Erreichung dieser Ziele sind für Berlin und Brandenburg mit Beteiligung der UVB Beiräte bei der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit eingerichtet worden. Aufgabe ist es, die arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten auszubauen unter anderem mit Maßnahmen zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit und zur Senkung der Langzeitarbeitslosigkeit."

Der 22. Unternehmertag der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg endete am späten Abend nach einem gemeinsamen Empfang der UVB und des Berliner Senats.

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