Vector bietet hierfür Softwarekomponenten zur Implementierung der Steuergeräte, das Entwicklungs- und Testwerkzeug CANoe.CANopen in einer angepassten Version sowie Beratung und Projektunterstützung.
Bis zur standardisierten Kommunikation war die Sonderfahrzeugentwicklung geprägt von großem Aufwand, schwer kalkulierbaren Risiken und nicht gelöster Infrastruktur im Service. Die Einigung auf einen gemeinsamen Standard über Fahrzeughersteller-Grenzen hinweg ist deshalb ein Meilenstein für die Entwicklung von Sonderfahrzeugen.
Die OEM haben nun die Möglichkeit, ein Gateway inklusive Kabelsatz anzubieten, das alle wesentlichen Fahrzeuginformationen zur Verfügung stellt und zudem die Firewall realisiert. Ein einheitlicher Stecker und das standardisierte CiA447-Kommunikationsprotokoll ermöglichen den Modulherstellern sowohl die Hardware als auch die Software OEM-unabhängig zu gestalten.
Ein besonderer Pluspunkt ist die vereinheitlichte Diagnose. Fehler waren bisher in den Werkstätten kaum zu finden, daraus resultierten entweder hohe Kosten oder verärgerte Kunden. Nun lassen sich mit jedem Standard-Diagnosetester defekte Gerät lokalisieren und eindeutige Fehlermeldungen generieren.
Vector Informatik hat den Standardisierungsprozess von Anfang an durch aktive Gremienarbeit und parallele Verifikation der definierten Mechanismen begleitet. Modulhersteller und Fahrzeugintegratoren profitieren dadurch von der frühzeitigen Unterstützung der CiA447 in der Vector Werkzeugkette. Für die Implementierung in die Steuergeräte steht ein CANopen-Prokollstack zur Verfügung. Dieser unterstützt neben Standard-CANopen auch die zusätzlichen Funktionen wie SDO-Vollvermaschung und LSS-FastScan.
Dies gilt ebenso für das bewährte Simulations- und Testwerkzeug CANoe.CANopen und das Busanalyse-Werkzeug CANalyzer.CANopen.
Mehr Informationen im Internet unter: www.canopen-solutions.de